Chủ Nhật, 30 tháng 11, 2025

Programmierung und Berufswahl

 Zusammenfassung

Fünf Texte über Berufswahl und Programmierung werden mit Überschriften zugeordnet. Themen sind Jugendprogramme, Wettbewerbe, Fachkräftemangel, soziale Einflüsse und die Automobilindustrie als Arbeitgeber.

Vorbereitung mit BO TelcDeutsch

Zusätzlich

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt.

a) Jugendliche entdecken die Welt der Programmierung 

b) Automobilbranche schafft neue Stellen für Hochschulabsolventen 

c) Debatte über berufliche Orientierung an Schulen 

d) Förderprogramm für angehende Softwareentwickler ↑ 

e) Mehr Sichtbarkeit für Frauen in technischen Berufen

f) Attraktive Preise für junge Wissenschaftstalente 

g) Mehr Einsatz für weiblichen Nachwuchs in MINT-Fächern 

h) Preisverleihung an junge Forschende in Stockholm i) Berufswahl wird stark vom sozialen Umfeld beeinflusst 

j) Absolventen technischer Studiengänge zieht es in die Autoindustrie

Text 1

Sophie Keller, 17 Jahre alt, ist begeistert von Logik und Technik. Schon als Kind wollte sie wissen, wie Computerprogramme aufgebaut sind. In ihrer Freizeit schreibt sie kleine Anwendungen und probiert neue Ideen aus.

Kürzlich nahm sie am Wochenend-Workshop „Code4Youth“ teil, bei dem Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren gemeinsam Programme entwickeln. Unter Anleitung erfahrener IT-Profis entstanden in Teams kreative Projekte – von kleinen Spielen bis zu hilfreichen Apps für den Alltag.

Das Programm bot nicht nur praktisches Wissen, sondern auch die Möglichkeit, Gleichgesinnte kennenzulernen und im Team zu arbeiten. Auch wenn Sophies Gruppe keinen Hauptpreis gewann, war das Wochenende für sie ein großer Erfolg: Sie konnte ihre Fähigkeiten verbessern und neue Freunde finden, mit denen sie künftig weiter programmieren möchte.


Text 2

„Young Science Award“ ist ein bundesweiter Wettbewerb für Nachwuchsforschende bis 21 Jahre, bei dem herausragende Leistungen in Physik, Chemie, Technik und Informatik ausgezeichnet werden. Neben Geld- und Sachpreisen winken besondere Auszeichnungen für Projekte mit großem gesellschaftlichem Nutzen.

Eine Teilnahme ist oft der Beginn einer erfolgreichen wissenschaftlichen Karriere. Gewinnerinnen und Gewinner werden zu internationalen Konferenzen eingeladen und können ihre Projekte einem großen Fachpublikum vorstellen.

Zusätzlich gibt es Sonderpreise wie Reisen zu bekannten Forschungseinrichtungen oder ein Jahr kostenloser Zugang zu Fachzeitschriften. Für viele junge Menschen ist der Wettbewerb ein Sprungbrett in die Wissenschaft – und eine Chance, schon früh Kontakte in der Forschung zu knüpfen.


Text 3

In einer aktuellen Erklärung betont der Verband der Technischen Industrien den Mangel an qualifizierten Fachkräften in Bereichen wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Werkstoffwissenschaften. Besonders gering ist der Anteil von Frauen in diesen Berufen.

Um dies zu ändern, fordert der Verband gezielte Programme, um Mädchen für technische Studiengänge zu begeistern. Erfolgreiche Ingenieurinnen und Wissenschaftlerinnen sollen als Vorbilder dienen und ihre Arbeit in Schulen präsentieren.

Außerdem wird auf Initiativen wie den „Girls’ Future Day“ hingewiesen, an dem Unternehmen Einblicke in technische Arbeitsfelder geben. Ziel ist es, langfristig mehr weiblichen Nachwuchs für MINT-Berufe zu gewinnen und dadurch die Innovationskraft der Branche zu sichern.


Text 4

Im Rahmen einer gut besuchten Vortragsreihe sprach gestern die Bildungsforscherin Dr. Jana Berger im Kulturzentrum über die Faktoren, die die Berufswahl junger Menschen beeinflussen. Sie betonte, dass das soziale Umfeld – Familie, Freunde, Lehrer – einen erheblichen Einfluss auf die beruflichen Entscheidungen habe.

Oft orientieren sich Jugendliche an Vorbildern in ihrem nahen Umfeld. Erwartungen der Eltern, Meinungen von Freundeskreisen und schulische Projekte spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie wirtschaftliche Gegebenheiten in der Region.

Berger illustrierte dies anhand mehrerer Beispiele, wie lokale Unternehmen durch Schulpartnerschaften Talente frühzeitig erkennen und fördern können. Ihrer Ansicht nach ist es entscheidend, dass Schulen und Gemeinden gemeinsam arbeiten, um Jugendlichen Orientierung zu geben.


Text 5

Eine aktuelle Umfrage unter Studierenden der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften zeigt: Die Automobilindustrie ist nach wie vor einer der beliebtesten Arbeitgeber. Besonders für Absolventinnen und Absolventen technischer Studiengänge bietet die Branche attraktive Karrieremöglichkeiten.

Genannt werden unter anderem interessante Projekte im Bereich Elektromobilität, moderne Fertigungstechnologien und internationale Einsatzmöglichkeiten. Große Hersteller investieren verstärkt in digitale Innovationen und suchen gezielt junge Talente mit Know-how in IT und Technik.

Viele Befragte gaben an, dass neben den guten Verdienstmöglichkeiten auch das emotionale Interesse am Thema Auto eine Rolle spielt. Für viele ist die Kombination aus Technik, Innovation und Tradition ausschlaggebend für die Berufswahl.

Überschriften den Texten zuordnen. B2 Telc Vorbereitung

 Überschriften den Texten zuordnen

 Zusammenfassung

Fünf Texte über Berufswahl und Karriereaussichten in technischen Berufen werden mit zehn Überschriften abgeglichen. Die Texte behandeln Themen wie Programmierkurse, Wissenschaftswettbewerbe, Fachkräftemangel, soziale Einflüsse auf Berufswahl und die Attraktivität der Automobilindustrie. Ziel ist es, die passende Überschrift für jeden Text zu finden.

Vorbereitung mit BO Telc Deutsch

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt

a) Preisverleihung an den wissenschaftlichen Nachwuchs in Stockholm 

b) Absolventen technischer Studiengänge streben Karrieren in der Autoindustrie an 

c) Attraktive Preise für innovative Forschungsideen junger Menschen 

d) Mehr Unterstützung für weibliche Fachkräfte in MINT-Bereichen gefordert

e) Immer mehr Jugendliche interessieren sich für IT- Berufe 

f) Frauen in technischen Berufen gewinnen an Bedeutung 

g) Intensives Förderwochenende für angehende Softwareentwickler 

h) Schulprojekte zur Berufsorientierung im Unterricht 

i) Berufswahl wird stark vom sozialen Umfeld beeinflusst. 

j) Automobilindustrie schafft zusätzliche Arbeitsplätze. 

Text 1

Lukas, 16 Jahre alt, programmiert leidenschaftlich in seiner Freizeit und hat bereits kleine Spiele entwickelt. Vor kurzem nahm er am Workshop „CodeCamp Future“ teil – einem dreitägigen Intensivkurs für Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren, die sich für Softwareentwicklung interessieren.

In Teams erarbeiteten die Teilnehmer unter Anleitung erfahrener Entwickler eigene Projekte: von Apps zur Organisation des Schulalltags bis hin zu kleinen Robotiklösungen. Bewertet wurden Originalität, technische Umsetzung und Nutzen für die Allgemeinheit.

Auch wenn Lukas’ Gruppe keinen Hauptpreis erhielt, konnte er wertvolle Erfahrungen sammeln, neue Programmiersprachen ausprobieren und Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen. Für ihn steht fest: Er möchte seine Fähigkeiten weiter ausbauen und vielleicht später einmal beruflich in der Softwarebranche arbeiten.

Text 2

Der Wettbewerb „Science Talents“ richtet sich an junge Forschende bis zum Alter von 21 Jahren und prämiert jährlich herausragende Leistungen in Naturwissenschaften, Technik und Informatik. Neben Geld- und Sachpreisen locken attraktive Sonderauszeichnungen wie Reisen zu internationalen Forschungseinrichtungen oder Einladungen zu Fachkonferenzen.

Projekte mit hohem gesellschaftlichem Nutzen haben besonders gute Chancen auf Anerkennung. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden nicht nur ausgezeichnet, sondern erhalten auch Unterstützung bei der Weiterentwicklung ihrer Ideen.

Viele Teilnehmende berichten, dass der Wettbewerb ein wichtiger Meilenstein in ihrer wissenschaftlichen Laufbahn war und ihnen half, schon früh ein Netzwerk in der Forschung aufzubauen.

Text 3

Der Verband der Technischen Industrien veröffentlichte kürzlich eine Stellungnahme zum Fachkräftemangel in MINT-Berufen, besonders im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und in der Verfahrenstechnik. Frauen sind in diesen Bereichen noch immer deutlich unterrepräsentiert.

Um mehr weibliche Fachkräfte zu gewinnen, fordert der Verband gezielte Förderprogramme, praxisorientierte Schulprojekte und eine stärkere Präsenz erfolgreicher Ingenieurinnen als Vorbilder.

Zudem wird die Bedeutung von Aktionstagen wie dem „Girls’ Day“ betont, an dem Unternehmen interessierten Schülerinnen Einblicke in technische Berufe ermöglichen. Ziel ist es, das Interesse junger Frauen zu wecken und ihnen langfristig berufliche Perspektiven in der Technik zu eröffnen.

Text 4

Auf einer gut besuchten Veranstaltung im Kulturhaus sprach die Pädagogin Dr. Katharina Voigt über Faktoren, die die Berufswahl junger Menschen beeinflussen. Sie betonte, dass nicht nur schulische Leistungen entscheidend seien, sondern auch das soziale Umfeld eine zentrale Rolle spiele.

Eltern, Freunde, Lehrerinnen und Lehrer sowie lokale Betriebe prägen oft unbewusst die beruflichen Interessen von Jugendlichen. Erwartungen aus dem persönlichen Umfeld können Chancen eröffnen, aber auch Einschränkungen bedeuten.

Voigt stellte erfolgreiche Beispiele vor, wie Schulen und Unternehmen gemeinsam Berufsorientierung gestalten, Talente frühzeitig entdecken und gezielt fördern können. Ihrer Meinung nach ist eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten der Schlüssel zu fundierten Berufswahlentscheidungen.

Text 5

Eine aktuelle Umfrage unter Studierenden der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften zeigt, dass die Automobilindustrie nach wie vor eine der attraktivsten Branchen für Berufsanfänger ist. Besonders Absolventinnen und Absolventen technischer Studiengänge sehen dort ihre besten Karrierechancen.

Genannt werden als Gründe moderne Fertigungstechnologien, die Entwicklung von Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie internationale Projekte. Große Automobilhersteller bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten und fördern gezielt junge Talente mit technischem Know-how.

Viele Befragte gaben an, dass neben den guten Verdienstmöglichkeiten auch das persönliche Interesse an Autos ihre Entscheidung beeinflusst.

Früh übt sich – Wie Kinder Schritt für Schritt den Umgang mit Geld lernen

 Früh übt sich – Wie Kinder Schritt für Schritt den Umgang mit Geld lernen

 Zusammenfassung 

Fünf Texte über Geld werden vorgestellt. Die Themen reichen von der Geschichte der Spardose über interaktive Lernrouten und Einführungsbücher zur Wirtschaft bis hin zur Bedeutung von Vertrauen für Einkommen und dem Umgang mit Geld in Familien.

Vorbereitung mit BO. Telc Deutsch

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt.

a) Ausstellung über Finanzmetropole 

b) Fachinformationen für Finanzprofis c) Finanz-ABC für Einsteiger 

d) Interessante Tätigkeit wichtiger als hohes Gehalt 

e) Lehrreicher Rundgang zu Finanzwissen

f) Sammelgefäße als Ausstellungsobjekte 

g) Sparbüchsen - wieder im Trend 

h) Vertrauen zahlt sich auf dem Konto aus

 i) Wie Kinder den Umgang mit Geld lernen 

j) Wie man Kinder zum Sparen motiviert

Text 1 Spardosen sind mehr als nur Behälter für Münzen. Über Jahrhunderte wurden sie als kleine Kunstwerke, Alltagshelfer und Kinderspielzeug genutzt. In der Sonderausstellung „Gefäße fürs Ersparte“ zeigt das Haus der Alltagskultur über 1500 Exponate aus unterschiedlichen Zeiten und Materialien: schwere Kästchen aus Eisen, reich verzierte Truhen aus Holz, Spardosen in Tierform aus Keramik, frühe Modelle aus Blech oder Zinn sowie moderne Kunststoffvarianten.

Die Präsentation ist thematisch gegliedert: „Sicherheit“, „Design“, „Erziehung“ und „Werbung“. Besucherinnen und Besucher erfahren, wie Spardosen einst als Symbol bürgerlicher Tugenden galten, wie sie später in Reklamekampagnen auftauchten und warum sie heute als Spiegel gesellschaftlicher Werte gelesen werden können. Dass in vielen Kinderzimmern inzwischen kontaktlos bezahlt wird, habe der Beliebtheit keinen Abbruch getan, erklärt die Kuratorin: Spardosen werden gesammelt, verschenkt und als Erinnerungsstücke aufbewahrt.

Ein Begleitkatalog dokumentiert Herkunft, Gebrauch und Restaurierung der Stücke. Ergänzt wird die Schau durch Hörstationen mit Erzählungen ehemaliger Besitzer. So entsteht ein abwechslungsreiches Bild des Sparens – gesehen durch die Objekte, in denen das Geld verschwindet.


Text 2

Wer die Welt des Geldes verstehen möchte, kann im Stadtmuseum eine interaktive Lernroute absolvieren. Der Rundgang „Geld begreifen“ führt in sieben Stationen durch Alltagssituationen: Auf dem „Marktplatz“ wird gehandelt, in der „Bank“ geht es um Einlagen und Kredite, an der Station „Börse“ um Risiken und Kursbewegungen. Mit einfachen Experimenten – etwa einer kleinen Inflationssimulation – wird gezeigt, wie Preise entstehen und warum Vertrauen für Zahlungen unverzichtbar ist.

Zwischendurch lösen die Besucher Quizfragen, öffnen Schubladen mit historischen Münzen oder vergleichen fälschungssichere Merkmale moderner Banknoten. Im Bereich „Kasse oder Karte?“ wird diskutiert, welche Vor- und Nachteile bargeldloses Bezahlen hat.

Die Ausstellung richtet sich ausdrücklich an Einsteigerinnen und Einsteiger: Fachbegriffe werden Schritt für Schritt erklärt, kurze Videos fassen die Inhalte zusammen. Am Ende erhält man ein Zertifikat über den „erfolgreichen Rundgang“. Wer will, kann sich anschließend in der Museumswerkstatt selbst eine Mini-Spardose prägen – als Erinnerung daran, dass Finanzwissen erlernbar und alltagsnah ist.

Text 3

„Wirtschaft ist mir zu kompliziert“ – diesen Satz hört man häufig. Der Publizist Mara Levin nimmt diese Hürde ernst und hat ein gut lesbares Einführungsbuch geschrieben. Im ersten Teil schildert sie anhand kleiner Geschichten, wie Geld entstanden ist, warum Zinsen erhoben werden und wieso Banken in Krisen eine besondere Rolle spielen.

Der zweite Teil ist als alphabetisches Nachschlagewerk aufgebaut. Von „Aktie“ bis „Zweckbindung“ werden Begriffe knapp, aber präzise erklärt; kurze Grafiken zeigen, wie sich ein Budget aufstellt, was unter Liquidität zu verstehen ist oder wie ein Kreditvertrag aufgebaut sein sollte. Für heikle Themen – Derivate, Staatsanleihen, Spekulation – liefert Levin Beispiele mit Alltagsbezug, ohne Fachjargon vorauszusetzen.

Gedacht ist das Buch für Menschen, die bei Gesprächen über Geld mitreden möchten, bisher aber keinen Zugang zur Sprache der Ökonomie hatten. Wer dieses „Finanz-ABC“ durcharbeitet, kann Nachrichten besser einordnen und erkennt, wann komplizierte Worte nur scheinbar Kompetenz signalisieren.

Text 4

Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitswelt und Lebensführung kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Vertrauen wirkt sich nicht nur auf Beziehungen, sondern auch auf Einkommen aus. Befragte, die anderen Menschen grundsätzlich zutrauen, fair zu handeln, berichten häufiger von stabilen Gefühlen, weniger Kontrollaufwand im Job und einer höheren Arbeitszufriedenheit.

Die Studie vergleicht dazu Angaben zu Lebens- und Berufszufriedenheit mit Lohninformationen, Bildungsjahren und Gesundheitsdaten. Wer viel misstraut, überprüft häufiger, kontrolliert länger und verschiebt Entscheidungen – das kostet Zeit und Energie. Diese Personen erzielen langfristig seltener Aufstiege und verdienen im Schnitt weniger, heißt es in der Auswertung.

Vertrauen bedeutet dabei keineswegs Naivität: Es fördert Kooperation, reduziert Reibungsverluste und lässt Teams produktiver arbeiten. In Summe schlägt sich das laut Studie auf dem Konto nieder. Die Autorinnen plädieren deshalb für eine Kultur der Verlässlichkeit – in Unternehmen ebenso wie im öffentlichen Leben.

Text 5

Über Geld reden viele Familien ungern, doch Kinder brauchen Erfahrungen, um damit umgehen zu lernen. Studien zeigen: Frühzeitige Gespräche über Wünsche, Preise und Grenzen fördern ein realistisches Gefühl für Wert. In vielen Haushalten hilft regelmäßiges Taschengeld, denn Kinder üben damit das Abwägen: sofort ausgeben oder sparen?

Hilfreich ist eine offene Atmosphäre. Wenn Eltern erklären, wofür im Haushalt Geld ausgegeben wird, warum nicht jeder Wunsch erfüllbar ist und welche Alternativen es gibt, entwickeln Kinder Schritt für Schritt Verantwortungsbewusstsein. Einfache Rituale – Quittungen sammeln, gemeinsam Preise vergleichen, kleine Budgets planen – wirken mehr als strenge Verbote.

Zwischen vier und fünf Jahren können erste Münzen sortiert werden, im Grundschulalter werden Ziele gesetzt: für ein Buch, ein Spiel, den Ausflug. Später kommen Bankkarte, Online-Kauf und Datenschutz dazu. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern das fortlaufende Gespräch – so entsteht ein sicherer Umgang mit Geld.

Thứ Bảy, 29 tháng 11, 2025

Grippevirus. Deutsch B2 Test. Telc. Lesen teil.

 Grippevirus. Deutsch B2 Test. Telc. Lesen teil. 

Text 1 Immer wieder gelingt es Krankheitserregern, die eigentlich nur bei Tieren vorkommen, die Artgrenze zu überwinden und auch Menschen zu infizieren. Besonders besorgniserregend sind neu entdeckte Erreger, die zuvor noch nie beim Menschen aufgetreten sind. Ein aktueller Fall betrifft ein bislang unbekanntes Adenovirus, das bei einer Gruppe von Springaffen in einem kalifornischen Forschungszentrum schwere Leberentzündungen verursachte. Von den erkrankten Tieren überlebten nur wenige. Kurz darauf infizierte sich ein Tierpfleger, der in engem Kontakt mit den Affen stand, und entwickelte grippeähnliche Symptome. Auch ein Mitglied seiner Familie zeigte kurze Zeit später dieselben Beschwerden. Die Mediziner identifizierten schließlich den neuen Erreger, der offenbar in der Lage ist, vom Tier auf den Menschen überzuspringen. Experten mahnen, solche Fälle genau zu beobachten, um frühzeitig auf potenzielle Gesundheitsgefahren reagieren zu können. Text 2 In einem Hochsicherheitslabor gelang es Virologen, das Vogelgrippevirus in einer Form zu züchten, die unter bestimmten Umständen auch für den Menschen gefährlich werden könnte. Diese Erkenntnisse führten zu einer heftigen Debatte: Sollten die genauen Versuchsdaten veröffentlicht werden oder nicht? Die US- Gesundheitsbehörde empfahl, zentrale Details zurückzuhalten, um Missbrauch durch Bioterroristen zu verhindern. Kritiker warnen jedoch, dass ohne vollständige Publikation andere Forscher die Ergebnisse nicht überprüfen und weiterentwickeln könnten. Befürworter der Geheimhaltung verweisen auf mögliche Risiken für die öffentliche Sicherheit. Das verantwortliche Forschungsteam steht somit zwischen wissenschaftlicher Transparenz und Sicherheitsbedenken. Bis heute ist unklar, ob alle Versuchsdaten vollständig in Fachzeitschriften erscheinen werden. Text 3 Ein Forscherteam der Universität Oxford arbeitet an einem Impfstoff, dex in Zukunft sämtliche Varianten des Grippevirus abdecken könnte. Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Vakzinen, die auf die sich ständig verändernde Virushülle abzielen, konzentriert sich der neue Ansatz auf stabile Proteine im Inneren des Virus. Diese Struktur ändert sich nur sehr selten, weshalb eine Impfung mit diesem Wirkmechanismus möglicherweise viele Jahre lang wirksam sein könnte. Erste Tests an Menschen haben begonnen, weitere Studien sind geplant. Die Entwicklung könnte sich über mehrere Jahre erstrecken, doch die Wissenschaftler sind optimistisch: Der Impfstoff würde nicht nur den jährlichen Gang zur Grippeschutzimpfur überflüssig machen, sondern könnte auch das Risiko schwerer Krankheitsverläufe deutlich verringern.

Text 4 Mediziner in den USA haben bei der Untersuchung von Grippeausbrüchen an Schulen festgestellt, dass das Virus in Gruppen mit gleichgeschlechtlichen Kontakten schneller zirkuliert. Besonders auffällig war dies bei Mädchen, die sich dreimal häufiger untereinander ansteckten als über Kontakte zu Jungen. Auch innerhalb derselben Schulklasse kam es häufiger zu Infektionen als zwischen Parallelklassen. Ein weiterer interessanter Befund: Ob ein Kind neben einem bereits infizierten Mitschüler saß oder nicht, hatte keinen Einfluss auf das Risiko, selbst zu erkranken. Die Forscher vermuten, dass bestimmte soziale Strukturen und Kontaktmuster diese Unterschiede erklären. Text 5 Weil sich Influenzaviren ständig verändern, passt die Weltgesundheitsorganisation ihre Impfempfehlungen jedes Jahr an. Pharmaunternehmen entwickeln daraufhin neue Vakzinen, die auf die aktuell vorherrschenden Virusvarianten abgestimmt sind. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass die Wirksamkeit der saisonalen Impfstoffe geringer ausfallen kann als erwartet. In einer Untersuchung schützten die Impfstoffe lediglich 59 von 100 Geimpften vor einer Erkrankung. Experten betonen jedoch, dass auch eine teilweise Schutzwirkung wichtig sei, um schwere Verlä und Komplikationen zu vermeiden. Deshalb rät die WHO weiterhin zur jährlichen Impfung, insbesondere für  Risikogruppen.

a) WHO gibt neue Impfempfehlungen bekannt 

b) Neue Erkenntnisse über artübergreifende Krankheitserreger 

c) Streit um die Veröffentlichung sensibler Forschungsergebnisse 

d) Hoffnung auf eine universelle Schutzimpfung gegen Grippe 

e) Hinweise auf begrenzte Wirksamkeit bestehender Impfstoffe 

f) Gesetz zwingt Wissenschaftler zur Offenlegung ihrer Daten 

g) Unterschiedliche Ansteckungsraten je nach Geschlecht 

h) Universelle Grippeimpfung bald marktreif

i) Impfstoff mit außergewöhnlichem Erfolg getestet

j) Häufigste Krankheiten im Grundschulalter.

Vogelinsel und Urlaub Inseln. Deutsch B2 Test. TelC.

 Vogelinsel und Urlaub Inseln. Deutsch B2 Test. TelC.

a) Deutsche Expedition zu einer entlegenen Vogelinsel in Südamerika 

b) Die populärsten Urlaubsinseln Europas im aktuellen Ranking 

c) Reiseabenteuer in ein nahezu unberührtes Tierparadies 

d) Geführte Bootstouren zu abgelegenen Stränden 

e) Eine verlassene Insel mit spannender Geschichte 

f) Asiens geheimnisvollste grüne Inseln g) Inseln weltweit unter den wichtigsten Reisezielen 

h) Nachhaltige Schutzprojekte auf einer norddeutschen Insel ↑ 

i) Strenges Besuchsverbot auf einer einzigartigen Vogelinsel

j) Kritik an Tierattraktionen als Touristenmagnet.

Text 1 Die Shengsi-Inselgruppe im Ostchinesischen Meer umfasst hunderte kleiner und größerer Eilande, von denen nur wenige dauerhaft bewohnt sind. Manche, auf-denen einst ganze Fischerdörfer lagen, wurden schon vor Jahrzehnten aufgegeben. Besonders bekannt ist heute die Insel Shengshan, die seit der Aufgabe durch ihre üppige Natur zum Besuchermagneten wurde. Früher lebten hier Fischerfamilien, die ihre Fänge direkt vor Ort verarbeiteten. Doch wirtschaftliche Veränderungen und einfachere Transportwege zum Festland führten dazu, dass die Bewohner ihre Heimat verließen. Zurück blieben leere Häuser, verwitterte Mauern und verwilderte Gärten, die inzwischen von dichtem Grün überwuchert sind. Selbst ehemals belebte Gassen wirken heute wie Teil eines Naturreservats. Besucher kommen, um Fotos von den grünen Ruinen zu machen und die stille Atmosphäre zu genießen. Kein Mensch lebt mehr hier - und doch erzählt jeder Stein von der Vergangenheit. 

Text 2 Der Reiseveranstalter „Tourimax" führte kürzlich eine europaweite Umfrage durch, um die derzeit beliebtesten Urlaubsinseln zu ermitteln. An erster Stelle steht diesmal die griechische Insel Santorini, gefolgt von Madeira im Atlantik. Auch Kreta und Zakynthos schafften es ins co king und verdeutlichen, wie gefragt Griechenland nach wie vor ist. Besonders interessant: Auf Platz fünf landete die kleine Kanalinsel Jersey, die sonst eher als Geheimtipp gilt. Capri in Italien und Teneriffa in Spanien sind ebenfalls unter den Top Ten vertreten. Grundlage der Auswertung waren mehr als 25.000 Bewertungen von Urlaubern, die neben landschaftlicher Schönheit auch Gastronomie, Unterkünfte und Freizeitmöglichkeiten bewerteten. Überraschend schaffte es auch eine eher unbekannte Insel Kroatiens in die Liste, was viele Reisefans aufhorchen ließ. 

Text 3 Die kleine norddeutsche Insel Memmert ist ein wahres Refugium für seltene Vogelarten. Auf den Sanddünen brüten jedes Jahr Zehntausende Vögel verschiedener Arten. Um den empfindlichen Lebensraum zu schützen, gilt von März bis Oktober ein strenges Betretungsverbot. Lediglich ein beauftragter Vogelforscher darf in dieser Zeit auf der Insel wohnen, um Brutverhalten und Bestandsentwicklung zu dokumentieren. Während dieser Monate bleibt die Insel für die Öffentlichkeit unzugänglich. Erst im Spätsommer, nach Ende der Brutzeit, sind geführte Besuche möglich - und auch dann nur mit offizieller Genehmigung und in Begleitung von Experten. So soll verhindert werden, dass der empfindliche Lebensraum durch unkontrollierte Besucherströme gestört wird. 

Text 4 Die Galapagosinseln vor der Küste Ecuadors gelten als Traumziel für Naturliebhaber. Abseits der bewohnten Inseln gibt es eine Reihe kleinerer Eilande, die nahezu unberührt geblieben sind. Dort leben Tiere oft so, als hätten sie noch nie einen Menschen gesehen - zutraulich und ohne Scheu. Für Reisende ist es ein besonderes Erlebnis, in diese ursprüngliche Welt einzutauchen. Allerdings schränken die Behörden die Zahl der Besucher streng ein. Nur wenige Schiffe dürfen anlanden, und ohne einen autorisierten Guide ist das Betreten verboten. Damit soll sichergestellt werden, dass das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur erhalten bleibt. Für viele gilt der Ausflug dorthin als Höhepunkt einer Südamerikareise. 

Text 5 In Thailand sind Elefanten eine zentrale Attraktion der Tourismusbranche. Fast jeder Besucher möchte die Tiere aus der Nähe erleben sei es beim Reiten, Füttern oder Streicheln. Doch Tierschutzorganisationen kritisieren seit Jahren, dass Elefanten in vielen Anlagen unter schlechten Bedingungen leben. Laut einer aktuellen Untersuchung arbeiten über 2.000 Elefanten in touristischen Einrichtungen, oft unter hoher Belastung. Einige Reiseveranstalter haben en Angebote mit Elefanten aus ethischen Gründen gestrichen, während andere weiterhin damit werben. Besonders umstritten ist das Elefantenreiten, das als einer der härtesten Eingriffe in das Wohlbefinden der Tiere gilt. Obwohl  der wirtschaftliche Nutzen enorm ist, fordern Tierschützer ein Umdenken hin zu Beobachtungstouren ohne direkten Kontakt.

Koffein, Bienen und Überlebensstrategien im Winter - Neue Erkenntnisse aus Forschung und Natur. Deutsch B2 Prüfung Test TELC . Lesen Teile.

 
Koffein, Bienen und Überlebensstrategien im Winter - Neue Erkenntnisse aus Forschung und Natur.

Deutsch B2 Prüfung Test TELC . Lesen Teile.

Text 1 Kaffee ist weltweit eines der beliebtesten Getränke, und viele schätzen die belebende Wirkung, die auf das enthaltene Koffein zurückgeht. Forschende der Ruhr- Universität Bochum haben nun genauer untersucht, wie dieser Stoff unser Gehirn beeinflusst. Überraschend war vor allem ein Befund: Koffein steigert gezielt die Fähigkeit, emotional positiv besetzte Begriffe schneller zu erkennen, während die Verarbeitung neutraler oder negativer Begriffe unverändert bleibt. In einer Testreihe mit 66 Probanden erhielt eine Gruppe ein Placebo, die andere 200 Milligramm Koffein - das entspricht etwa zwei Tassen Kaffee. Danach sollten die Teilnehmenden eine Liste mit verschiedenen Begriffen lesen und so schnell wie möglich angeben, ob diese positiv, neutral oder negativ sind. Die Koffeingruppe reagierte bei positiven Wörtern signifikant schneller und sicherer. Dieser Effekt lässt sich laut den Forschenden vermutlich auf eine verstärkte Aktivität des Neurotransmitters Dopamin zurückführen, der an der Belohnungsverarbeitung beteiligt ist. Auch frühere Studien hatten gezeigt, dass Koffein Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit steigern kann - doch erstmals wurde nun belegt, dass es auch die emotionale Worterkennung beeinflusst. 

Text 2 Bienen und Pflanzen bilden seit Millionen von Jahren eine enge ökologische Gemeinschaft. Die Evolution beider Gruppen ist eng miteinander verflochten, und neue Forschungsergebnisse zeigen, wie tief diese Verbindung reicht. Ein amerikanisches Team entdeckte in fossilen Bernsteinproben aus Myanmar winzige Ur-Bienen, die vor rund 100 Millionen Jahren lebten - bereits damals mit spezialisierten Strukturen zum Sammeln von Pollen ausgestattet. Heute bestäuben Bienen nicht nur unzählige Pflanzenarten, sondern haben auch ihre Sinne perfekt darauf abgestimmt. Honigbienen verfügen über rund 170 verschiedene Geruchsrezeptoren, was ihnen ermöglicht, zwischen den unterschiedlichsten Blütendüften zu unterscheiden. Die Pflanzen wiederum produzieren gezielt Duftstoffe und Nektar, um Bestäuber anzulocken. Diese wechselseitige Anpassung hat nicht nur zur Artenvielfalt beigetragen, sondern auch die Entwicklung stabiler Ökosysteme ermöglicht. Fachleute warnen jedoch, dass der Rückgang von Bestäubern weltweit diese Balance gefährden könnte.

Text 3 Nicht nur für Menschen kann Koffein ein echter Energieschub sein - auch Bienen reagieren empfindlich auf diesen Stoff. Sammeln sie Nektar von Kaffeeblüten oder anderen koffeinhaltigen Pflanzen, steigert dies nachweislich ihre Gedächtnisleistung. Forschende der Universität Sussex fanden heraus, dass Bienen, die eine moderate Dosis Koffein erhielten, sich doppelt so lange an den Geruch einer Futterquelle erinnerten wie Artgenossen ohne Koffein. Das Koffein beeinflusst offenbar das Langzeitgedächtnis, indem es bestimmte Nervenzellen im Bienenhirn stimuliert, die Gerüche mit Belohnungen verknüpfen. In hoher Konzentration hingegen wirkt der Stoff bitter und kann Insekten abschrecken - eine Art natürliche Schutzfunktion der Pflanzen. In der Natur scheint sich jedoch eine optimale Balance entwickelt zu haben: Genug Koffein, um Bestäuber anzulocken und ihre Sammelaktivität zu steigern, aber nicht so viel, dass es abschreckend wirkt. Dieses Zusammenspiel zeigt einmal mehr, wie raffiniert Pflanzen ihre Überlebensstrategien angepasst haben.

Text 4 Für Imker kann der Winter zur härtesten Zeit des Jahres werden. Die kalten Monate zwischen November und Februar fordern Jahr für Jahr einen hohen Tribut unter den Bienenvölkern. Besonders problematisch sind abrupte Temperaturwechsel und lange Frostperioden, die den Energieverbrauch der Insekten erhöhen. Häufig öffnen Imker im Februar ihre Bienenstöcke und finden nur noch leere, stille Beuten - ein Bild, das bittere Realität in der Branche ist. Laut Fachverbänden liegt die jährliche Wintersterblichkeit bei 10 bis 15 Prozent, in Extremjahren sogar höher. Um das Risiko zu mindern, setzen erfahrene Imker auf mehrere Strategien: Sie beginnen die Saison mit mindestens drei Völkern, reduzieren Störungen im Winterquartier und sorgen für ausreichende Futterreserven. Wissenschaftler arbeiten parallel daran, robuste Bienenlinien zu züchten, die besser mit Kälte und Krankheiten umgehen können. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bleibt das Überwintern für Bienen eine kritische Phase, in der ganze Völker verloren gehen können.

Text 5 Insekten haben im Laufe der Evolution erstaunliche Methoden entwickelt, um extreme Kälte zu überstehen. Manche Arten, wie Marienkäfer oder Florfliegen, suchen im Herbst geschützte Spalten, Baumrinden oder Laubhaufen auf. Andere, etwa Honigbienen, bilden im Stock eine dichte Traube um ihre Königin und erzeugen durch Muskelzittern Wärme. Besonders faszinierend sind chemische Anpassungen: Zahlreiche Insektenarten produzieren im Herbst Glycerin oder andere Frostschutzmittel, die verhindern, dass Eiskristalle ihre Körperzellen zerstören. Bei manchen Arten sinkt die Körpertemperatur im Winter auf ein Minimum, begleitet von einer drastischen Verlangsamung von Herzschlag und Atmung. Wieder andere setzen auf eine Kombination aus Winterschlaf und aktiver Wärmeregulierung. Diese Überlebensstrategien ermöglichen es selbst kleinsten Lebewesen, in Regionen zu leben, in denen wochenlang Temperaturen unter dem Gefrierpunkt herrschen - und dabei die kritische Jahreszeit unbeschadet zu überstehen. 

a) Wie aus tierischen Proteinen Frostschutzmittel hergestellt werden 

b) Genussmittel steigert die Erkennung bestimmter positiver Begriffe 

c) Ursachen des massiven Bienensterbens im Winter 

d) Gemeinsame Entwicklung von Pflanzen und Insekten im Laufe der Evolution 

e) Koffeinrückstände in Lebensmitteln - eine unterschätzte Gefahr 

f) Koffein im Blütennektar verbessert das Erinnerungsvermögen 

g) Neue Ansätze für den Schutz gefährdeter Insektenarten 

h) Noch nie dokumentierte Pflanzenarten entdeckt. 

i) Strategien von Insekten zum Überleben im kalten Regionen.

j) Wie Koffein bis Sprachfähigkeit beeinflussen kann.

Rauchfreie Zonen und Wintersport

 Rauchfreie Zonen und Wintersport

Vorbereitung mit B2 Telc Deutsch

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt.

a) Wintersport in den Alpen mehr als nur Skifahren 

b) Jugendliche Mädchen investieren mehr in Zigaretten als Jungen 

c) Hochgebirgsluft als Gesundheitsbooster 

d) Höhenurlaub - gut für Herz und Kreislauf 

e) Sportvereine als Schutzfaktor vor Suchtverhalten

f) Rauchfreie Zonen an Universitäten werden ausgeweitet 

g) Striktes Rauchverbot bei internationalen Sportevents 

h) Trend zu Outdoor- Fitness im Gebirge 

i) Zigaretten als Symbol für Gruppenzugehörigkeit

j) Leistungsorientierter Bergsport für ambitionierte Amateure

Text 1

An der Universität Köln wird ab dem kommenden Semester das Rauchverbot deutlich verschärft. Bisher galt es nur in Hörsälen und Seminarräumen, künftig jedoch in sämtlichen Gebäuden einschließlich aller Flure, Foyers und Cafeterien. Grund dafür sind zahlreiche Beschwerden von Studierenden und Mitarbeitenden über die Belastung durch Passivrauchen, besonders in Pausenbereichen. Die Universitätsleitung verweist auf Studien, die zeigen, dass selbst kurze Aufenthalte in verrauchten Innenräumen gesundheitsschädlich sind. Unterstützt wird die Entscheidung durch Beispiele aus den USA, wo ähnliche Maßnahmen seit Jahren erfolgreich umgesetzt werden. Auch auf den Campusflächen im Freien wird es künftig gekennzeichnete rauchfreie Zonen geben – eine Neuerung, die nicht nur Nichtraucher, sondern auch viele Raucher begrüßen, da sie so den Zigarettenkonsum besser kontrollieren können.


Text 2

Ein Aufenthalt in den Bergen kann wahre Wunder für die Gesundheit bewirken. Forschende des Anatomischen Instituts der Universität Köln fanden heraus, dass längere Aufenthalte in Höhenlagen über 2000 Meter messbar den Blutdruck senken, die Herzleistung verbessern und den Stoffwechsel anregen. Besonders positiv wirkt die geringere Sauerstoffkonzentration, die den Körper zwingt, mehr rote Blutkörperchen zu produzieren. Sportliche Aktivitäten wie Wandern oder Langlaufen in dieser Umgebung verstärken den Effekt. Allerdings betonen Experten, dass eine langsame Akklimatisierung entscheidend ist, um Überlastung zu vermeiden. Schon eine Woche Aufenthalt kann messbare Effekte erzielen – optimal seien jedoch zwei bis drei Wochen.


Text 3

Obwohl Aufklärungskampagnen seit Jahren vor den Risiken des Rauchens warnen, greifen besonders Mädchen im Teenageralter auffallend häufig zur Zigarette. Laut einer bundesweiten Erhebung rauchen fast 45 Prozent der 12- bis 16-jährigen Mädchen regelmäßig, bei Jungen derselben Altersgruppe liegt der Anteil deutlich niedriger. Experten vermuten, dass Image und Gruppenzugehörigkeit eine große Rolle spielen: Rauchen gilt in manchen Cliquen noch immer als Ausdruck von Selbstständigkeit und Reife. Viele Jugendliche unterschätzen dabei, wie schnell sich eine Abhängigkeit entwickelt und wie schwer es ist, wieder aufzuhören. Hinzu kommen die hohen Kosten: Im Durchschnitt geben rauchende Mädchen in Deutschland monatlich über 40 Euro für Zigaretten aus.


Text 4

Wer an Sport im Hochgebirge denkt, hat oft sofort Skipisten vor Augen. Doch die Alpen bieten weit mehr: Schneeschuhwandern, Eisklettern, Rodeln oder Wintertrekking erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Besonders in den südlichen Regionen Bayerns und Tirols werden immer mehr Angebote für aktive Winterurlauber geschaffen, die Abwechslung abseits der Piste suchen. Auch kulturelle Veranstaltungen, wie Wintermärkte oder Fackelwanderungen, locken Besucher an. Für Einheimische ist der Wintersport zudem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, denn er sorgt für volle Hotels und Restaurants während der kalten Monate.


Text 5

Sportvereine bieten Jugendlichen nicht nur Bewegung, sondern auch Struktur, Gemeinschaft und Vorbilder. Eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Olympischen Sportbundes zeigt, dass Jugendliche, die regelmäßig in einem Verein trainieren, deutlich seltener zu Zigaretten, Alkohol oder anderen Drogen greifen. Der Grund: Der feste Trainingsrhythmus, die sportlichen Ziele und die soziale Unterstützung wirken als Schutzfaktoren. Trainerinnen und Trainer übernehmen oft eine Mentorenrolle, die weit über den Sport hinausgeht. Vereine werden damit zu einem wichtigen Bestandteil der Präventionsarbeit – und bieten jungen Menschen eine sinnvolle Freizeitgestaltung, die sie langfristig von riskanten Verhaltensmustern fernhält.