Thứ Năm, 26 tháng 3, 2026

2.5 Technikgeschichte

Lesen Sie zuerst den Artikel und lösen Sie dann die Aufgaben (1–5) zu dem Text. Entscheiden Sie, welche Lösung (a, b oder c) richtig ist.

Elian Maret – der vergessene Pionier der Sprachübertragung?

Tüftler, Lehrer, Vater – Eine Spurensuche in seinem Heimatort von Reporterin Nadine Krüger

Hätte sein Vater besser dokumentiert, was sein Sohn alles erfand, wüssten wir heute vielleicht mehr, meint der Sohn Leo Maret. Denn über Elian Maret, einen frühen Entwickler sprachbasierter Signalgeräte, existieren nur wenige verlässliche Aufzeichnungen.

Elian wurde 1834 in der Kleinstadt Brüglingen geboren. Dort fand die Familie Maret ein bescheidenes Haus nahe der heutigen technischen Hochschule. Leo berichtet, dass sein Vater ein sehr fürsorglicher Mann war, der seine Frau und Kinder liebte. Doch wenn er an einem seiner Experimente arbeitete, vergaß er alles um sich herum.

Schon als Jugendlicher bastelte Elian an mechanischen Geräten. Besonders fasziniert war er von der Idee, menschliche Sprache in elektrische Impulse umzuwandeln. Während seiner Zeit am Kalmann-Institut konstruierte er zahlreiche Geräte und führte Experimente durch. Schüler, die seine Tests beobachteten, wunderten sich oft – vor allem, wenn Maret nicht im Raum war und sie nur durch ein Sichtfenster zusehen konnten. Eine spezielle Kamera, die parallel Bild und Ton aufzeichnete, galt als sein innovativster Entwurf.

Viele Jahre nach Marets Tod veröffentlichte der britische Wissenschaftler Edgar Chilton einen Artikel, in dem er Maret als eigentlichen Erfinder des Sprachübertragungsgeräts bezeichnete – und nicht den später berühmten James Delroy oder Henry Callahan. Chilton berief sich auf frühere deutsche Unterlagen, in denen Marets Arbeit erwähnt wurde. Offizielle Anerkennung blieb Maret dennoch verwehrt. Als er 1876 an einem Lungenleiden starb, war seine Leistung kaum bekannt.

Technikgeschichte

Lesen Sie zuerst den Artikel und lösen Sie dann die Aufgaben (1–5) zu dem Text. Entscheiden Sie, welche Lösung (a, b oder c) richtig ist.

25% (32 von 129 Personen konnten beim ersten Mal  – der vergessene Pionier der Sprachübertragung?

Tüftler, Lehrer, Vater – Eine Spurensuche in seinem Heimatort von Reporterin Nadine Krüger

Hätte sein Vater besser dokumentiert, was sein Sohn alles erfand, wüssten wir heute vielleicht mehr, meint der Sohn Leo Maret. Denn über Elian Maret, einen frühen Entwickler sprachbasierter Signalgeräte, existieren nur wenige verlässliche Aufzeichnungen.

Elian wurde 1834 in der Kleinstadt Brüglingen geboren. Dort fand die Familie Maret ein bescheidenes Haus nahe der heutigen technischen Hochschule. Leo berichtet, dass sein Vater ein sehr fürsorglicher Mann war, der seine Frau und Kinder liebte. Doch wenn er an einem seiner Experimente arbeitete, vergaß er alles um sich herum.

Schon als Jugendlicher bastelte Elian an mechanischen Geräten. Besonders fasziniert war er von der Idee, menschliche Sprache in elektrische Impulse umzuwandeln. Während seiner Zeit am Kalmann-Institut konstruierte er zahlreiche Geräte und führte Experimente durch. Schüler, die seine Tests beobachteten, wunderten sich oft – vor allem, wenn Maret nicht im Raum war und sie nur durch ein Sichtfenster zusehen konnten. Eine spezielle Kamera, die parallel Bild und Ton aufzeichnete, galt als sein innovativster Entwurf.

Viele Jahre nach Marets Tod veröffentlichte der britische Wissenschaftler Edgar Chilton einen Artikel, in dem er Maret als eigentlichen Erfinder des Sprachübertragungsgeräts bezeichnete – und nicht den später berühmten James Delroy oder Henry Callahan. Chilton berief sich auf frühere deutsche Unterlagen, in denen Marets Arbeit erwähnt wurde. Offizielle Anerkennung blieb Maret dennoch verwehrt. Als er 1876 an einem Lungenleiden starb, war seine Leistung kaum bekannt.

All. 2.4 Bildung & Beruf

​Vorbereitung mit BO

Allgemein/ Deutsch

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Orientierungshilfen für die Berufswahl sind entscheidend

Informationsveranstaltungen helfen Jugendlichen, sich im Dschungel der Ausbildungsberufe zurechtzufinden


Laut einer Studie der Berufsbildungsagentur Zentralschweiz haben im Jahr 2023 rund 39 % der 14- bis 16-Jährigen angegeben, sich unsicher bei der Berufswahl zu fühlen. Vor allem in ländlichen Regionen fehlt es oft an praktischen Einblicken. Deshalb organisieren immer mehr Unternehmen sogenannte Berufsinformationstage – wie die Zeltar Bank AG in Dornstadt.


Dort trafen sich an einem Mittwoch im Mai rund 24 Jugendliche aus verschiedenen Gemeinden des Kantons Thurberg. Die Veranstaltung begann um 13:15 Uhr mit der Begrüßung durch Eveline Graf, die als Ausbildungsleiterin der Bank tätig ist. Ähnliche Events finden viermal im Jahr statt – zweimal im Frühjahr und zweimal im Herbst – und richten sich besonders an Schüler der 8. Klassen.


Im ersten Teil stellte Frau Graf die wichtigsten Aufgabenbereiche einer modernen Bank vor. Danach wurde es interaktiv: Zwei Auszubildende im zweiten Lehrjahr, Jana Müller und Tom Kessler, berichteten über ihren Alltag und beantworteten Fragen der Gruppe. Dieser persönliche Austausch ist bei den Jugendlichen besonders beliebt, weil sie dadurch ein realistischeres Bild vom Beruf bekommen.


Viele Jugendliche waren überrascht, wie vielfältig die Tätigkeiten in einer Bank sind. Besonders gegen Ende sorgte ein Überblick über Bewerbungsvoraussetzungen für Interesse. Um 16:45 Uhr endete der Nachmittag, und viele Jugendliche zeigten sich begeistert. Einige äußerten den Wunsch, sich später bei der Bank zu bewerben.


Zwei Schüler schilderten ihre Eindrücke:


Samira Dayan aus Neuweiler, 8. Klasse

„Ich fand es gut, dass wir alles genau erklärt bekommen haben. Vieles wusste ich noch gar nicht – zum Beispiel, was man bei einem Bewerbungsgespräch beachten sollte. Ich habe jetzt eine bessere Vorstellung davon, ob so ein Beruf zu mir passt.“


Lukas Brecht aus Mülbrunn, 8. Klasse

„Ich dachte immer, eine Bank sei eher langweilig, aber es war super spannend. Die Atmosphäre war freundlich, und ich habe viele Fragen stellen dürfen. Jetzt überlege ich, mich wirklich in dieser Branche zu bewerben. Der Nachmittag war sehr hilfreich.“

2.3 allgemein lesen Teil b2

 Bildung & Gesellschaft

​Allgemein / Deutsch

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Lesen lernen mit über 30 – Wie Erwachsene den Mut fassen, ihre Schwäche zu überwinden

In Deutschland gelten laut Bundesverband Alphabetisierung rund 6,2 Millionen Menschen als funktionale Analphabeten. Sie können einzelne Wörter lesen, aber keine längeren Texte verstehen. Ein wachsender Teil davon holt das Versäumte im Erwachsenenalter nach. Doch der Weg ist nicht leicht.

Von Nicole Wendrich

Als Tom Berger zum ersten Mal an einem Alphabetisierungskurs teilnahm, war er 34 Jahre alt. „Ich hatte Schweiß auf der Stirn, als ich meinen Namen auf das Anmeldeformular schreiben sollte.“ Heute, knapp ein Jahr später, sitzt er jede Woche zusammen mit zehn anderen Erwachsenen in einem hellen Raum im Lernzentrum Süd in Kassel. Einmal pro Woche treffen sie sich für drei Stunden. Es geht nicht nur ums Lesen, sondern auch um Selbstvertrauen, Teilhabe und Würde.

Verstecken im Alltag

Viele Betroffene haben lange Strategien entwickelt, um ihre Schwierigkeiten zu verbergen. Sie bitten andere, Formulare auszufüllen, oder sagen, sie hätten die Brille vergessen. Tom, gelernter Lagerarbeiter, konnte jahrelang Zahlen und Symbole problemlos lesen – aber keine Arbeitsanweisung, keinen Mietvertrag, keinen Arztbrief. „Ich hatte oft Angst, dass es auffällt. Ich habe mich dann dumm gestellt oder gesagt, ich hätte es eilig.“

Auch Ayla Demir, eine 43-jährige Mutter von drei Kindern, lebt seit ihrer Kindheit mit einer massiven Lese- und Schreibschwäche. Ihre Schulzeit war geprägt von ständiger Unsicherheit. „Ich habe nie um Hilfe gebeten. Ich habe alles vermieden, was mit Schreiben zu tun hatte.“ Erst als ihr Sohn Probleme mit der Rechtschreibung bekam, entschloss sie sich, selbst Hilfe zu suchen. Heute besucht sie dreimal pro Woche einen Kurs, während ihr jüngstes Kind im Nebenraum betreut wird.

Ursache: oft unentdeckt

Laut Studien liegt der Ursprung des funktionalen Analphabetismus oft in einer unzureichenden Schulbildung, familiären Belastungen oder mangelnder individueller Förderung. Viele Betroffene haben die Schule zwar besucht, aber keine ausreichende Lese- und Schreibkompetenz erworben. Besonders gefährdet sind Personen mit Migrationshintergrund, instabiler Kindheit oder unregelmäßigem Schulbesuch.

Die Kursleiterin Kathrin Möller erklärt: „Wir haben hier ganz unterschiedliche Biografien – Handwerker, Hausfrauen, Menschen mit Jobs und ohne. Sie alle eint, dass sie den Mut gefunden haben, sich dem Problem zu stellen.“ Möller unterrichtet seit zwölf Jahren. Neben Buchstabentraining stehen auch Alltagssituationen auf dem Programm: Formulare ausfüllen, E-Mails schreiben, eine Jobanzeige verstehen.

Neue Chancen durch Bildung

Viele Teilnehmer berichten, dass sich ihr Alltag durch den Kurs erheblich verbessert hat. Sie sind unabhängiger, müssen nicht mehr andere bitten, etwas für sie zu lesen oder zu schreiben. Auch die emotionale Wirkung ist enorm. „Ich fühle mich wie ein Mensch, der dazugehört“, sagt Ayla Demir. Sie kann jetzt selbst die Schulpost ihrer Kinder lesen – ein kleiner, aber bedeutender Schritt.

Ein anderer Teilnehmer, Klaus Tiedemann (51), hatte jahrelang Angst vor jedem Behördenbrief. „Früher habe ich Briefe einfach weggeworfen. Jetzt verstehe ich sie endlich.“ Besonders stolz ist er darauf, dass er seiner Tochter beim Bewerbungsschreiben helfen konnte.


Die Wartelisten für solche Kurse sind lang. Immer mehr Menschen wollen die Scham ablegen und ihren Alltag selbstständig gestalten. Dennoch bleibt Analphabetismus ein Tabuthema in Deutschland. Umso wichtiger sind Programme, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Mut machen.

Allgemeine. B2 lesen teil. 2.2

 2.2 Bildung & Medien

 | Lesen B2 Allgemein

Bildung & Medien

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Digitale Kompetenz im Vorschulalter?

In rund 60 % der städtischen Kindergärten in Deutschland gibt es inzwischen digitale Lernstationen. Doch nicht alle Eltern stehen dieser Entwicklung positiv gegenüber. Wie Kinder damit umgehen, zeigt ein Projekt aus Nordbaden.

Von Carolin Weniger

Im Kindergarten "Sonnental" in Neubrugg gelten Max und Lilly (beide 6 Jahre alt) als wahre Expert:innen für digitale Spiele. Wenn ein Programm abstürzt oder ein Rätselspiel nicht mehr lädt, wenden sich die Erzieherinnen direkt an die beiden. „Wir kennen das Spiel schon von zu Hause“, sagt Max stolz. „Ich weiß, was man da drücken muss.“

Gelernt haben die Kinder den Umgang mit digitalen Medien im Rahmen des Projekts „Entdecken am Bildschirm“, das in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum Baden entwickelt wurde. Ziel war es, Vorschulkindern erste Erfahrungen mit digitalen Geräten zu ermöglichen, ohne sie zu überfordern. Im Projekt wurden Lerneinheiten mit Tablets, Touchbildschirmen und Lernsoftware an insgesamt 12 Kitas für je vier Wochen zur Verfügung gestellt. Zusätzlich gab es Farbdrucker und kleine Tonstudios zur kreativen Arbeit.

Erzieherin Jana Lorenz beobachtet: „Die Kinder sind oft schneller im Umgang mit der Technik als wir. Sie helfen einander, fragen nach, probieren aus.“ Gleichzeitig betont sie, dass es klare Regeln gibt: Nicht länger als 20 Minuten am Stück am Gerät, nie ohne Aufsicht.

Doch nicht alle reagierten begeistert. Viele Eltern hatten zunächst große Bedenken. „Ich will nicht, dass mein Sohn stundenlang auf einen Bildschirm starrt“, äußerte ein Vater bei der Infoveranstaltung. Die Organisatoren klärten über das Konzept auf – kurze Nutzungszeiten, kreative Inhalte, aktives Lernen. Mit Erfolg: Die Ängste legten sich, und viele Eltern zeigten sich später überrascht, wie reflektiert ihre Kinder mit den Geräten umgehen.


Schon beim ersten Durchlauf des Projekts nahmen 198 Kinder teil. Die Begeisterung war groß. Einige fragten schon am nächsten Tag: „Wann dürfen wir wieder zum Bildschirm?“ Andere bastelten digitale Bildergeschichten oder entwarfen kleine Hörspiele. Besonders deutlich wurde: Die Kinder arbeiteten meist zu zweit, halfen einander und sprachen über das, was sie taten – fast ganz ohne Streit.

Das Medienzentrum hat ein Projekt gestartet, bei dem …

a) digitale Geräte in Kindergärten eingesetzt werden.

b) Kinder lernen, wie man Programme selbst programmiert.

c) Tablets speziell für Eltern getestet werden.

Die Kinder im Projekt …

a) hatten sehr viel Freude an der Arbeit mit den Geräten.

b) lehnten die Arbeit mit dem Tablet meistens ab.

c) wussten oft nicht, wie man ein Programm startet.

Einige Eltern befürchteten, dass …

a) ihre Kinder durch digitale Geräte Schaden nehmen könnten.

b) ihre Kinder dadurch später ins Bett gehen.

c) ihre Kinder Angst vor der Technik haben könnten.

Die Erzieherinnen …

a) arbeiten täglich selbstständig mit Tablets.

b) nutzen die Geräte nur im letzten Kindergartenjahr.

c) achten darauf, wie lange Kinder am Gerät bleiben.

Wenn die Kinder mit Tablets arbeiten, dann …

a) gibt es oft Konflikte um die Geräte.

b) unterstützen sie sich gegenseitig.

c) hören sie schnell auf und verlieren das Interesse.

2.1. allgemein. Lesen teil. B2.

Gesellschaft & Wohnen | Lesen B2 Allgemein

Gesellschaft & Wohnen

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Räume mit Wirkung – Wie Innenräume das Leben verändern können
Immer mehr Menschen lassen ihre Wohnungen oder Büros professionell gestalten – nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern auch für das eigene Wohlbefinden.

Laut einer Erhebung des Instituts für Wohnpsychologie legen 68 % der Befragten in Deutschland Wert auf eine Umgebung, in der sie sich emotional wohlfühlen – sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz. Ein neuer Trend: energetische Raumberatung. Dabei werden nicht nur Farben, Möbel und Licht analysiert, sondern auch psychologische Effekte berücksichtigt.

Elena Bergmann, 38, arbeitet seit neun Jahren als zertifizierte Raumgestalterin in Stuttgart. Ihr Ziel ist es, Menschen dabei zu helfen, durch die richtige Einrichtung ein harmonisches Umfeld zu schaffen. „Ich gebe keine fertigen Konzepte vor, sondern entwickle die Lösungen immer gemeinsam mit meinen Kund:innen“, erklärt sie. Die Beratung beginnt meist mit einem ausführlichen Gespräch über Bedürfnisse, Lebensstil und Ziele.

Besonders Unternehmen buchen sie, wenn die Arbeitsatmosphäre verbessert oder das Betriebsklima verändert werden soll. „In vielen Büros mangelt es nicht an Technik – sondern an Energie“, sagt sie. Vor allem kleine und mittelständische Firmen hoffen, durch eine bewusste Raumgestaltung auch wirtschaftlich wieder auf Kurs zu kommen. Die Wirkung der Einrichtung auf Motivation und Konzentration ist wissenschaftlich belegt.

Für die Zukunft wünscht sich Bergmann, verstärkt auch in Kliniken, Reha-Zentren und Altenpflegeheimen tätig zu werden. „Gerade in sensiblen Lebensphasen kann die richtige Raumgestaltung mehr bewirken als viele Medikamente“, meint sie. „Ich möchte mit meiner Arbeit Orte schaffen, in denen sich auch schwächere Menschen wieder wohlfühlen.“

Frau Bergmann berät ihre Kund:innen vor allem,

a) wie sie Räume mit Möbeln besser gestalten können.
b) wenn es um berufliche Entscheidungen geht.
c) beim Planen von großen Bauprojekten.

Ziel ihrer Arbeit ist es,

a) asiatische Möbel in deutsche Wohnungen zu bringen.
b) neue Materialien für modernes Wohnen zu testen.
c) Räume so zu gestalten, dass sich Menschen darin wohlfühlen.

Am Anfang einer Beratung

a) besucht Frau Bergmann direkt die Wohnung der Kunden.
b) führt sie ein Gespräch über die persönlichen Bedürfnisse.
c) analysiert sie einen Plan oder ein Foto der Einrichtung.

Viele Unternehmen beauftragen Frau Bergmann,

a) weil sie wenig für die Beratung zahlen müssen.
b) weil sie große, internationale Konzerne sind.
c) weil sie hoffen, dadurch erfolgreicher zu werden.

In Zukunft möchte Frau Bergmann gerne

a) als Krankenschwester in Pflegeheimen arbeiten.
b) mit ihrer Arbeit die Lebensqualität kranker Menschen verbessern.
c) mehr Geld mit exklusiver Innenarchitektur verdienen.

Thứ Tư, 25 tháng 3, 2026

1.11 Wege, Herausforderungen und Engagement | Lesen B2 Allgemein

 

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt.

Text 1

Nina Weber (28) hatte eine vielversprechende Karriere im Marketingbereich. Sie arbeitete in einer großen Werbeagentur, verdiente gut und genoss die Vorteile eines festen Jobs. Doch mit der Zeit wurde ihr klar, dass sie sich in der Welt der Werbung nicht mehr wohlfühlte. „Ich wollte nicht den ganzen Tag am Computer sitzen und Strategien entwickeln, sondern draußen in der Natur sein“, sagt sie.


Nach langen Überlegungen entschied sie sich für eine radikale Veränderung: Sie kündigte ihren Job und begann eine Ausbildung zur Bergführerin. Die ersten Monate waren hart – körperlich und finanziell. Doch Nina kämpfte sich durch und arbeitet nun in den Alpen, wo sie Gruppen auf anspruchsvolle Touren begleitet.


„Es ist nicht immer leicht“, gibt sie zu, „aber ich bereue meine Entscheidung keine Sekunde.“ Sie genießt die frische Luft, die Berge und vor allem das Gefühl, Menschen zu helfen, ihre eigenen Grenzen zu überwinden. Ihre Geschichte inspiriert viele, die über einen Berufswechsel nachdenken.



Text 2

Jonas Becker (31) war nie ein Fan von Routine. Schon in seiner Schulzeit träumte er davon, die Welt zu entdecken. Doch erst nach dem Studium setzte er seinen Traum in die Tat um. Mit einem einfachen Fahrrad und wenigen Ersparnissen machte er sich auf den Weg durch Europa.


Seine Reise führte ihn durch 15 Länder, darunter Frankreich, Spanien, Italien und Schweden. „Ich habe gelernt, mit wenig auszukommen. Alles, was ich brauche, passt in meine Fahrradtaschen: ein Zelt, etwas Kleidung und meine Kamera.“ Besonders in Norwegen machte ihm das Wetter zu schaffen: „Dauerregen und Gegenwind – aber die Landschaft hat alles wettgemacht.“


Jonas dokumentiert seine Reisen in einem Blog und teilt seine Erfahrungen mit anderen. Mittlerweile kann er davon leben – Reiseberichte und Sponsoren ermöglichen es ihm, seinen Traum fortzusetzen. „Ich habe erkannt, dass Freiheit wichtiger ist als ein hohes Gehalt“, sagt er mit einem Lächeln.



Text 3

Die Hitzewelle in Deutschland hält an. Seit mehreren Wochen steigen die Temperaturen auf über 40 Grad, besonders in Großstädten wie Berlin, Frankfurt und München ist die Lage angespannt.


Viele Menschen kämpfen mit Kreislaufproblemen, Notaufnahmen sind überfüllt. Supermärkte haben Schwierigkeiten, ihre Kühlanlagen aufrechtzuerhalten, und selbst Bahngleise verformen sich durch die extreme Hitze. „Wir erleben Temperaturen, die wir in Deutschland bisher nicht kannten“, sagt Klimaforscherin Dr. Müller.


Besonders ältere Menschen und Kinder sind betroffen. Die Städte versuchen, mit zusätzlichen Trinkwasserstationen und schattenspendenden Maßnahmen gegenzusteuern. Doch Experten warnen: Ohne langfristige Lösungen wie mehr Grünflächen und eine bessere Stadtplanung wird das Problem in Zukunft nur noch schlimmer.



Text 4

Für Sarah Lehmann (24) gibt es keinen gewöhnlichen Arbeitstag. Sie arbeitet als Notfallärztin in einer Großstadt und muss jederzeit mit allem rechnen. Ihr Arbeitstag beginnt früh am Morgen mit einer kurzen Besprechung im Krankenhaus. Schon nach wenigen Minuten kommt der erste Notruf: Ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.


Gemeinsam mit ihrem Team eilt sie zum Unfallort. Ein Mann hat schwere innere Verletzungen, eine Frau einen offenen Bruch. Schnell entscheidet Sarah, dass der Mann sofort ins Krankenhaus muss. Währenddessen versorgt sie die Frau notdürftig am Unfallort.


Nach vier Einsätzen, darunter ein Herzinfarkt und eine Rauchvergiftung, kommt sie erst abends zur Ruhe. „Mein Job ist stressig, aber es gibt nichts Erfüllenderes, als Leben zu retten“, sagt sie. „Ich könnte mir keinen anderen Beruf vorstellen.“



Text 5

Max (17) liebt Tiere seit seiner Kindheit. Vor zwei Jahren hörte er von einem Tierheim, das dringend Unterstützung brauchte. Seitdem hilft er ehrenamtlich mit: Er füttert Hunde, reinigt die Gehege und vermittelt die Tiere an neue Besitzer.


„Es ist traurig zu sehen, wie viele Tiere ausgesetzt werden“, sagt er. Besonders nach Weihnachten steigen die Zahlen, wenn viele Menschen merken, dass ein Haustier doch zu viel Verantwortung bedeutet.


Gemeinsam mit anderen Jugendlichen sammelt Max Spenden, organisiert Aufklärungskampagnen und hilft bei Notfällen. Sein größter Erfolg? „Letztes Jahr konnten wir 200 Hunde und Katzen in liebevolle Familien vermitteln.“ Sein Engagement zeigt: Jeder kann helfen – egal wie jung oder alt.


Text 1


a) Technische Störung zwingt Zug zur Notbremsung

b) Mit dem Fahrrad durch ganz Europa – Ein Mann und sein Abenteuer

c) Wie ein Hobby zum Beruf wurde – Eine mutige Entscheidung

d) Abenteuer in der Wildnis – ohne Strom und Internet

e) Ein Tag im Leben eines Notfallarztes

f) Flug gestrichen – Urlauber stecken am Flughafen fest

g) Das Leben auf hoher See – Zwischen harter Arbeit und Freiheit

h) Junge Menschen engagieren sich für den Tierschutz

i) Vom Büro in die Berge – Ein neuer Lebensweg

j) Rekordverdächtige Temperaturen bringen Städte an ihre Grenzen

1.10 Innovation, Herausforderungen und Wandel

  | Lesen B2 Allgemein

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt.

Text 1

Lisa und Tom haben es satt: Überall Plastik! Vor zwei Jahren beschlossen sie, komplett auf Plastik zu verzichten. Sie begannen damit, unverpackte Lebensmittel zu kaufen, ihre eigenen Behälter mitzunehmen und Kosmetikprodukte nur in Glasverpackungen zu nutzen.


„Es war anfangs unglaublich schwierig“, erzählt Lisa. „Fast alles ist in Plastik verpackt. Wir mussten unser Konsumverhalten komplett ändern.“ Doch nach mehreren Monaten hatten sie sich an die neue Lebensweise gewöhnt.


Mittlerweile betreiben sie einen Blog, in dem sie ihre Erfahrungen teilen. Viele Menschen interessieren sich für ihr Experiment und versuchen selbst, ihren Plastikverbrauch zu reduzieren. „Es geht nicht darum, perfekt zu sein“, sagt Tom, „sondern kleine Veränderungen im Alltag zu machen.“


Text 2

Daniel Schuster war jahrelang Softwareentwickler in einem großen Unternehmen. Doch als die Pandemie begann, wurde Homeoffice plötzlich zur Norm. Daniel erkannte schnell die Vorteile: mehr Flexibilität, weniger Stress und eine bessere Work-Life-Balance.


Er kündigte seinen Job und startete als freiberuflicher IT-Experte. Nun arbeitet er von überall – ob im Café, am Strand oder in einer Berghütte. „Ich bin viel produktiver und zufriedener“, sagt er. „Außerdem kann ich mehr Zeit mit meiner Familie verbringen.“


Immer mehr Unternehmen bieten mittlerweile Homeoffice-Modelle an. Doch einige Experten warnen: Fehlende soziale Kontakte und mangelnde Teamarbeit könnten langfristig negative Auswirkungen haben.


Text 3

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine Zukunftsmusik mehr. In vielen Branchen übernimmt sie bereits Aufgaben, die früher von Menschen erledigt wurden. Ob in der Produktion, der Buchhaltung oder sogar im Journalismus – KI-Systeme werden immer leistungsfähiger.


Doch was bedeutet das für Arbeitnehmer? Einige Experten sehen in der Automatisierung große Chancen, da monotone Aufgaben von Maschinen übernommen werden und Menschen sich auf kreative Tätigkeiten konzentrieren können. Andere warnen jedoch, dass viele Jobs in Gefahr sind.


Studien zeigen, dass besonders einfache Tätigkeiten durch KI ersetzt werden könnten. Dennoch bleibt die Frage offen: Wird KI mehr Arbeitsplätze vernichten oder neue schaffen?


Text 4

Der Klimawandel stellt Städte weltweit vor neue Herausforderungen. Hitzewellen, Überschwemmungen und Luftverschmutzung nehmen zu, und die Infrastruktur vieler Städte ist nicht darauf vorbereitet.


In Deutschland setzen immer mehr Städte auf nachhaltige Konzepte. Berlin testet zum Beispiel begrünte Fassaden, die die Temperatur in der Stadt senken. Hamburg plant ein riesiges Netz von Fahrradwegen, um den Autoverkehr zu reduzieren. Auch innovative Abfallmanagement-Systeme werden eingeführt, um die Müllproduktion zu senken.


„Es braucht langfristige Lösungen“, sagt Stadtplanerin Julia Meier. „Wir müssen Städte so gestalten, dass sie widerstandsfähig gegen den Klimawandel sind.“


Text 5

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Landwirtschaft stark verändert. Während früher kleine Bauernhöfe dominierten, setzen heute viele Betriebe auf Hightech-Lösungen. Sensoren überwachen den Boden, Drohnen analysieren Pflanzen, und automatische Bewässerungssysteme sorgen für optimale Bedingungen.


„Ohne moderne Technologie könnten wir nicht genug Lebensmittel für die wachsende Weltbevölkerung produzieren“, erklärt Agrarwissenschaftler Dr. Klein. Doch es gibt auch Kritik: Große Agrarkonzerne verdrängen kleine Bauern, und manche Technologien sind teuer und schwer zugänglich.


Die Frage bleibt: Ist Hightech die Zukunft der Landwirtschaft oder sollten traditionelle Methoden stärker berücksichtigt werden?


Text 1


a) Wie ein Startup die Modeindustrie revolutioniert

b) Ein Leben ohne Plastik – Ein Experiment mit Folgen

c) Neue Technologien im Straßenverkehr – Sicherheit oder Risiko?

d) Herausforderung Klimawandel – Was Städte tun können

e) Zwischen Tradition und Fortschritt – Handwerk im Wandel

f) Arbeiten von überall – Die Zukunft des Homeoffice

g) Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt

h) Ein Jahr im Ausland – Erfahrungen einer Studentin

i) Zukunft der Landwirtschaft – Kann Hightech die Welt ernähren?

j) Verkehrschaos durch Streiks – Tausende Pendler betroffen