Thứ Hai, 1 tháng 12, 2025

Nachhaltigkeit in australischen Unternehmen- Vorbereitung mit B2 Telc Deutsch

Nachhaltigkeit in australischen Unternehmen- Vorbereitung mit B2 Telc Deutsch

1. Die Mehrheit der Unternehmen setzt am stärksten auf ...

a) den teaminternen Wissenstransfer und Austausch zu Nachhaltigkeit.

b) rein freizeitbezogene Teamevents.

c) die unveränderte Beibehaltung alter Routinen. 

2. Beim  Thema nachhaltiges Handeln im Betrieb ... 

a) hängt die Verantwortung primär von Bildungsgrad der Mitarbeitenden ab. 

b) wird sie von Führung und Belegschaft gemeinsam getragen.

c) betonen vor allem gesundheitlich eingeschränkte Pesonnen das Thema.

3. Die Analyse zu Büroartikel zeigt, das nachhaltige Alternativen ...

a) bereit überall Standard sind.

b) durch schadstoffärmere  Materialien und längere Haltbarkeit Vorteile bieten.

c) insgesamt teurer und kurzlebiger sind.

4. Die meisten befragten Unternehmen ... 

a) beklagen vor allem häufige IT - Ausfälle.

b) setzen Videokonferenzen als häufige Alternative zu Geschäftflügen ein.

c) können den eigenen papierverbrauch nicht einschätzen. 

5. Für notwendiger Präsenztermine gilt: 

a) auf kürzeren Strecken wird die Bahn bevorzugt eingesetzt.

b) ausschlafen im Hotel ist die wichtigste Maßnahme.

c) Zeit für Freude und Bekannte hat Vorrang vor Terminen. 

Lesen Sie zuerst den Artikel und lösen Sie dann die Aufgaben (1–5) zu dem Text. Entscheiden Sie, welche Lösung (a, b oder c) richtig ist.

Hier zählt nicht nur, wie viel man besitzt, sondern wofür man seine Zeit einsetzt. Wohlbefinden entsteht dort, wo Beziehungen tragen, der Körper mitspielt und der Alltag Freiräume lässt.

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit in australischen Unternehmen?

In den vergangenen Jahren setzen immer mehr australische Firmen auf gesellschaftliche Verantwortung. Wurden zunächst externe Fachleute hinzugezogen, entstehen inzwischen vermehrt eigene Bereiche, die sich systematisch mit Nachhaltigkeit befassen. Ausgewählte Mitarbeitende absolvieren entsprechende Fortbildungen, übernehmen anschließend konkrete Projekte und sind ausdrücklich angehalten, ihr Wissen im Kollegium weiterzugeben. Weil dieser Kurswechsel nicht nur eine Strategie der Führung ist, sondern jede und jeder im Team eigenverantwortlich mitwirkt, werden soziales Engagement, die Nutzung regionaler Ressourcen und Umweltbewusstsein Schritt für Schritt im Betrieb verankert.

Nachhaltiges Handeln zeigt sich zuerst in der Mobilität. Wo früher schnell ein Flug gebucht wurde, setzen Unternehmen heute häufiger auf Videokonferenzen und virtuelle Meetings. Ist persönliche Anwesenheit tatsächlich nötig, reisen Mitarbeitende auf überschaubaren Distanzen bevorzugt mit der Bahn. Zusätzlich entstehen Konzepte für den Arbeitsweg: digitale Mitfahrpläne, die anzeigen, wer wann welche Strecke fährt, erleichtern Fahrgemeinschaften; Dienstfahrräder und Zuschüsse für den öffentlichen Verkehr lenken Entscheidungen in Richtung umweltfreundlicher Alternativen.

Mit technischem Fortschritt rückt das papierarme Büro näher. Verträge lassen sich rechtsgültig elektronisch signieren. Gleichzeitig ist die Annahme falsch, E-Mails hätten keine Emissionen: Server und Datenverkehr verursachen messbare Lasten. In nachhaltig ausgerichteten Teams greift man daher häufiger zum Telefon oder geht kurz ins Nachbarbüro, um Angelegenheiten direkt zu klären.

Trotz Digitalisierung verzeichnet Australien beim Papierverbrauch eine leichte Aufwärtstendenz. Derzeit liegt er in dieser Darstellung bei rund 210 Kilogramm pro Kopf und Jahr – ökologisch bedenklich angesichts des Rohstoff- und Energieeinsatzes in der Herstellung. Der wirksamste Hebel bleibt der Einsatz von Recyclingpapier. Das System funktioniert vergleichsweise gut: Dank eines ausgeprägten Sammelbewusstseins wird eine Rücklaufquote von etwa 58 % erreicht.

Das Nachhaltigkeitsprinzip gilt ebenso für den Einkauf von Bürobedarf – ein Bereich, dem vielerorts noch zu wenig Beachtung geschenkt wird. Gerade bei Produkten im Dauereinsatz lohnt der Blick auf Materialien und Inhaltsstoffe: wasserbasierte Tinten für Kugelschreiber, Textmarker oder Filzstifte belasten die Umwelt deutlich weniger; Gehäuse aus anteilig biologisch abbaubaren Werkstoffen reduzieren das Abfallaufkommen. Solche Artikel sind oft langlebiger als konventionelle Varianten und relativieren damit das häufig vorgebrachte Preisargument.

Nachhaltigkeit endet nicht bei Umweltfragen. Die soziale Dimension ist eng mit Ökologie und Ökonomie verflochten, wird aber noch zu oft unterschätzt. Spätestens wenn der Fachkräftemangel spürbar wird, rückt sie in den Fokus: faire Bezahlung, Chancengleichheit ohne Geschlechterdiskriminierung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, respektvoller Umgang und transparente Kommunikation. Unternehmen, die Verantwortung ernst nehmen, verankern diese Prinzipien dauerhaft – nicht als Reaktion auf Engpässe, sondern als festen Bestandteil ihrer Kultur.

Auszeichnung in Freiburg. Vorbereitung mit B2Telc Deutsch

 Auszeichnung in Freiburg. Vorbereitung mit B2Telc Deutsch

Lesen Sie zuerst den Artikel und lösen Sie dann die Aufgaben (1–5) zu dem Text. Entscheiden Sie, welche Lösung (a, b oder c) richtig ist.

1. Klara Sonndleitner

a) erhielt kurz vor dem Ruhestand eine Auszeichnung.

b) wechselte in ihrer Laufbahn mehrfach die Errichtung.

c) wurde bereits mehrfach für Preise nominiert.

2. Die Eltern von Klara Sonnleitner vermuteten, dass ihre Tochter

a) am liebsten direkt nach dem Abschluss heiraten wolle.

b) mit ihrem Weg ausgesprochen sichere karrierechancen habe.

c) womöglich nicht zu verlässig für den eigenen Lebensunterhalt sorgen könne.

3. Klara Sonnleitner befürchtete, dass

a) die Kinder sich im Gruppenantralltag schlecht benehmen. würden

b) die Kinder wenig Interesse an ihren Themen zeigen könnten.

c) sie grundsätzlich kein Talent für Anleiten und Erzählen habe.

4. Die Jugendlichen aus Freiburg

a) erfuhren erst nach meinem Prüfungen vom Wettbewerb

b) reichten lauter einzelne Beiträge getrennt ein.

c) wollten ihr für die prägende Begleitung und Unterstützung ausdrücklich danken.

5. Klara Sonnleitner freut sich darauf,

a) bald ausgedehnte Fernreisen zu unternehmen.

b) mit ehemaligen Kindern/Jugendlichen einen privaten Lesezirkel zu starten.

c) sich vollständig und sofort in den Ruhestand zurückzuziehen.

Gute Pädagogik beginnt dort, wo Neugier geweckt und vertraute Stoffe neu erfahrbar werden. Wenn Erwachsene mit Leidenschaft erzählen, werden selbst ferne Zeiten für Kinder greifbar.


Eine Auszeichnung für frühkindliche Bildung ging in diesem Jahr nach Freiburg: Die Erzieherin Klara Sonnleitner wurde für ihre außergewöhnliche Arbeit geehrt. Weit über zwei Jahrtausende trennen uns von den großen Epen der Antike – und doch schafft es Sonnleitner, diese alten Stoffe in der Gegenwart lebendig zu machen. Mit handgemachten Requisiten, szenischem Erzählen und leisen, spannungsreichen Beschreibungen lässt sie Figuren und Abenteuer in den Köpfen der Kinder entstehen. Seit 35 Jahren arbeitet die heute 64-Jährige im Kinder- und Familienhaus am Münsterplatz in Freiburg; direkt nach ihrem Anerkennungsjahr hat sie dort begonnen und ist geblieben. Seit 21 Jahren verantwortet sie außerdem die pädagogische Leitung ihres Bereichs. Vor wenigen Monaten – kurz vor dem Ruhestand – erhielt sie den Deutschen Erzieherpreis der fiktiven Stiftung Mosaik, für den sie von ehemaligen Hortkindern nominiert worden war. Es war ihre erste Teilnahme – und gleich ein Volltreffer: Trotz über 5.800 Einsendungen setzte sie sich durch.


Ihre Liebe zu alten Geschichten begann früh, erzählt Sonnleitner. In Hohenbrunn habe sie als Jugendliche in einer Lesegruppe Sagen und Mythen entdeckt – angeleitet von einer inspirierenden Kursleiterin. „Wenn ich irgendetwas studiere, dann das Erzählen“, habe sie sich damals gesagt, auch wenn zu Hause Skepsis herrschte. Dass ausgerechnet der Erzieherberuf – alles andere als ein klassischer Nine-to-Five-Job – einmal ihr Weg sein würde, habe trotzdem niemanden überrascht.


Vor dem Anerkennungsjahr in Lörrach kamen Zweifel: „Wissen vermitteln – ja. Aber ob Kinder meine Begeisterung teilen?“ Die Antwort kam schneller als gedacht. Die Gruppen reagierten mit offenem Staunen; besonders beeindruckt hätten sie die Ruhe, mit der Sonnleitner erzählt, und die bildhafte Sprache, mit der sie komplexe Inhalte kindgerecht macht. Der Erzieherpreis wird jährlich verliehen: Kinder und Jugendliche aus der aktuellen oder vorherigen Abschlusskohorte können „ihre“ Erzieherinnen und Erzieher vorschlagen – mit Texten, Fotos oder kurzen Videos. Sechs Abiturientinnen und Abiturienten aus Freiburg meldeten Klara Sonnleitner gemeinschaftlich an. „Kurz vor den Prüfungen haben wir von dem Preis erfahren und sofort an Frau Sonnleitner gedacht“, sagt der 19-jährige León Wallner. „Niemand hat uns so nachhaltig geprägt wie sie.“ Um die Jury zu überzeugen, drehte die Gruppe ein Video-Porträt.


Über die Auszeichnung habe sie sich „riesig“ gefreut, sagt Sonnleitner. „Der Abschied fällt nicht leicht – aber so fühlt sich ein runder Schlusspunkt an.“ Ganz aufhören will sie dennoch nicht: Geplant sind Kurse an der Volkshochschule Freiburg, außerdem ein kleiner Lesezirkel mit ehemaligen Kindern, die inzwischen Jugendliche sind. Große Reisen? „Eher ein paar Wochenenden ins Umland“, sagt sie und lächelt. „Die alten Geschichten werden mich weiter begleiten – nur eben in einem anderen Tempo.“

Lesenteil 2- Nachtzug- Vorbereitung mit B2 Telc Deutsch

 Nachtzug. 

Vorbereitung mit B2 Telc Deutsch. Lesen Teil zwei. 

Lesen Sie zuerst den Artikel und lösen Sie dann die Aufgaben (1–5) zu dem Text. Entscheiden Sie, welche Lösung (a, b oder c) richtig ist.

Nachtzüge sind wie fahrende Zeitkapseln: Man legt sich schlafen und hofft, im Morgengrauen in einer neuen Welt aufzuwachen. Zwischen Schiene und Schlaf entsteht ein eigener Rhythmus, der sowohl romantisch als auch unbequem sein kann.


Nachtzüge wecken heute oft nostalgische Bilder. Man denkt an den Glanz eines Luxuszuges wie des fiktiven Aurora-Express, der seine wohlhabende Kundschaft in wenigen Tagen von Montreval nach Istanora brachte, an vorbeigleitende Landschaften und an das sanfte Rattern, das einen in den Schlaf wiegt. Hält die Wirklichkeit, was diese Bilder versprechen? „Zum Teil“, meint die Studentin Mara Himmelsfeld. Sie ist bereits im Nachtzug von Rosenbrück nach San Marena, von Nordhavn nach Fjordlund und von Svalby nach Eiskrone gereist. Auf ihrer ersten Fahrt habe sie vor lauter Aufregung gar nicht geschlafen, erzählt sie. Und auch sonst seien die Nächte an Bord oft unruhig – nicht zuletzt wegen schnarchender Mitreisender.


Natürlich wäre das Fliegen schneller und auf vielen Strecken sogar günstiger. Doch die lange Fahrtzeit schenke Raum für Begegnungen. „Im Zug erzählen die Leute erstaunlich offen aus ihrem Leben, viel mehr, als man es bei flüchtigen Bekanntschaften sonst erlebt. Das fasziniert mich“, erklärt sie.


Ähnliches berichtet Familie Winterfeld. Einmal kamen sie völlig übermüdet am Ziel an – und doch rief der jüngste Sohn beim Aufwachen: „Das war die beste Reise überhaupt! Ein Bett, das fährt! Ich will nur noch Nachtzug.“ Gerade der Kinder wegen haben die Winterfelds auch für den diesjährigen Urlaub wieder eine Nachtverbindung gebucht. Dass die Züge, die quer durch Europa fahren, nicht immer besonders bequem sind, hört man häufig. Fahrgäste beklagen, manche Wagen seien in die Jahre gekommen und böten nur wenige Annehmlichkeiten. Liegt darin vielleicht auch ein Grund, warum Geschäftsreisende diese Option selten ernsthaft erwägen? Jonas Falk, Vertriebsleiter eines mittelständischen Unternehmens, winkt ab: „Das würde für mich keine große Rolle spielen.“ Viel wichtiger sei die Zeit: „Wer will zwei Nächte im Zug verbringen, nur weil ein Termin in einer anderen Stadt ansteht?“ Wenn Nachtzüge konkurrenzfähig sein wollen, müssten sie vor allem schneller werden, sagt Falk. Für längere Geschäftsreisen nimmt er ausschließlich das Flugzeug.

1/ Mara Himmelsfeld fährt gerne mit dem Nachtzug, weil

a. Er im Vergleich zum Fliegen meist günstiger.

b. Man dort leicht mit Mitreisenden ins Gespräch kommt 

c. Sie während der Fahrt meistens gut schlafen kann.

2/ Einige Bahnunternehmen

a. Haben Nachtzugwagen anderer Betreiber aufgekauft.

b. möchten kurzfristig zahlreiche zusätzliche Nachtverbindungen anbieten.

c. Verzichteten aus wirtschaftlichen Gründen zeitweise auf eigenen Nachtzüge.

3/ die Reise mit dem Nachtzug.

a. Empfand die Familie Winterfeld insgesamt als sehr erholsam.

b. Hat denn jüngsten Sohn der Family begeistert.

c. Möchte die Familie Winterfeld auf keinen Fall wiederholen.

4) Jonas Falk verzichte auf längere Zugreisen, weil

a. Er im Zug ungern arbeitet

b. Er mit dem Flugzeug deutlich Zeit spart

c. Es ihm vor allem an Bequemlichkeit fehlt.

5/ im Vergleich zum Fliegen gilt im Text, dass

a. Fliegen schneller und auf vielen Strecken sogar günstiger ist 

b. Nachtzüge in der Regel schneller sind als Flugzeuge.

c. Beide Verkehrsmittel preislich und zeitlich ungefähr gleich sind.

Fotografen und Künstler. Vorbereitung mit B2 Telc. Deutsch

 Fotografen und Künstler. Vorbereitung mit B2 Telc. Deutsch

 Zusammenfassung

Fünf Texte über Fotografie und Kunst werden mit Überschriften zugeordnet. Die Texte behandeln Themen wie Lichtverschmutzung, Fotografie-Handbücher, Ausstellungen, Astrofotografie und Biografien von Fotografen.

Zusätzlich

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt.

a) Bilder einer bedeutenden Künstlerin  

b) Das Ende der Dunkelheit 

c) Die bemerkenswerte Karriere eines Fotografen 

d) Ein Fotograf auf Reisen 

e) Eine Fotografin dreht einen Film 

f) Entwicklungsgeschichte der Lampen

g) Erde, Mond und Sterne wie man sie noch nie gesehen hat 

h) Familienfotos berühmter Persönlichkeiten 

i) Gelungene Einführung in die moderne Fotografie 

j) Mit Profis eine neue Foto-Technik erlernen

Text 1


Der Himmel in der Nacht – für viele ein faszinierendes Naturschauspiel. Doch in unserer modernen Welt mit allgegenwärtiger Beleuchtung ist es kaum noch möglich, völlige Dunkelheit zu erleben. Der Autor Felix Brandt setzt sich in seinem neuen Buch intensiv mit den Auswirkungen künstlicher Lichtquellen auseinander. Lange Zeit konnten Menschen nachts Millionen von Sternen am Himmel sehen. Doch mit der Erfindung von Gaslaternen und elektrischen Lampen wurde die natürliche Dunkelheit immer weiter verdrängt. Heute ist in vielen Städten nur noch der Mond sichtbar, und selbst auf dem Land sind helle Sterne eine Seltenheit. Brandt erklärt in seinem Buch, welche Folgen das für die Umwelt und den Menschen hat. Er berichtet von weltweiten Initiativen, die sich für eine Reduzierung der Lichtverschmutzung einsetzen – auch in Deutschland. Sein Fazit ist klar: Eine Rückkehr zu mehr natürlicher Dunkelheit wäre für viele ein Gewinn.


Text 2


Heutzutage ist es einfacher denn je, Fotos zu machen – ein Smartphone reicht aus. Doch wer seine Fähigkeiten verbessern und professionellere Bilder schießen möchte, braucht fundiertes Wissen. Hier setzt das neue Fotografie-Handbuch von Leon Hoffmann an. Auf 420 Seiten vermittelt der erfahrene Journalist und Fotograf Schritt für Schritt die wichtigsten Grundlagen der modernen Fotografie. Sein Buch richtet sich speziell an Anfänger, die sich bisher kaum mit Kameraeinstellungen und Bildkomposition befasst haben. Mit vielen Beispielbildern, anschaulichen Diagrammen und verständlichen Erklärungen führt Hoffmann durch die wichtigsten Themen: Von der Wahl des Motivs über das richtige Licht bis hin zur digitalen Bildbearbeitung. Dank seines lebendigen Schreibstils fühlt sich das Buch nicht wie ein trockenes Lehrwerk an, sondern wie ein inspirierender Einstieg in die Welt der Fotografie.


Text 3


Das Museum für Fotokunst in Bern präsentiert ab kommendem Monat eine außergewöhnliche Ausstellung: Die Werke der renommierten Fotografin Sophie Leclerc. Die Schau bietet eine beeindruckende Auswahl an Fotografien, die sowohl berühmte Persönlichkeiten als auch intime Momente aus dem Leben der Künstlerin zeigen. Neben ikonischen Porträts bekannter Schauspieler, Politiker und Musiker sind auch private Fotografien aus Leclercs persönlichem Archiv zu sehen. Besonders bewegend sind die Bilder ihrer Familie – von ihren Eltern bis hin zu Urlaubserinnerungen, die bislang unveröffentlicht geblieben sind. Zusätzlich zur Ausstellung können Besucher einen 90-minütigen Film über die Karriere von Sophie Leclerc anschauen. Nach diesem Rundgang wird eines klar: Sie zählt zu den einflussreichsten Fotografinnen des 20. und 21. Jahrhunderts.


Text 4


Die Abkürzung LUNEX mag an eine technische Innovation erinnern, steht aber für eine bahnbrechende Methode in der Astrofotografie, entwickelt von Jamal Nadiri. Mit dieser Technik gelingt es, Sterne und Planeten auf eine bisher nie dagewesene Weise zu fotografieren. Das dazugehörige Bildband enthält auf 160 Seiten faszinierende Aufnahmen des Nachthimmels über berühmten Landschaften und Bauwerken. Besonders eindrucksvoll sind die Bilder der Milchstraße über einem jahrhundertealten Baum in Kanada oder der Vollmond, der über den Wäldern Schwedens aufsteigt. Dieses Buch wurde in Zusammenarbeit mit mehreren erfahrenen Naturfotografen erstellt und zeigt nicht nur technisches Know-how, sondern auch die Kunstfertigkeit der Fotografen. Geduld und ein geschultes Auge sind essenziell, um solche spektakulären Bilder einzufangen.


Text 5


Jonathan Kramer zählt zu den bedeutendsten Fotografen seiner Zeit. Eine neue Biografie beleuchtet den Werdegang dieses außergewöhnlichen Künstlers, der ursprünglich gar nicht in der Fotografie tätig war. Geboren im Jahr 1908 in Lyon, verbrachte Kramer seine Kindheit in Berlin und arbeitete zunächst als Architekt. Seine Karriere nahm jedoch eine unerwartete Wendung, als er in den 1930er Jahren nach Stockholm auswanderte und dort keine Anstellung als Architekt fand. Um seine Familie zu ernähren, entschied er sich, seine Leidenschaft für Fotografie zum Beruf zu machen. Der große Durchbruch gelang ihm schließlich in New York, wo er sich mit seinen Stadtansichten einen Namen machte. Seine Werke prägten die Fotografie des 20. Jahrhunderts nachhaltig und machten ihn zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten dieses Fachs.

Gesundheit durch Lebensstil. Vorbereitung B2 Telc . Deutsch

 Gesundheit durch Lebensstil. Vorbereitung B2 Telc . Deutsch

Zusätzlich

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt. 

a) Ein kalorienarmer Klassiker mit neuer Beliebtheit 

b) Schlank durch natürliche Fettverbrenner 

c) Pflege für sensible Haut direkt aus der Natur 

d) Bewegung und Ernährung senken Krankheitsrisiken 

e) Wenn falsche Diäten krank machen ↑

f) Kochideen mit Knolle und Tradition

g) Tropische Pflanze als Hautwunder 

h) Gesund essen, ohne auf Genuss zu verzichten 

i) Vom Feld zur Welt: Erfolg einer Kulturpflanze 

j) Studien zur Prävention chronischer Krankheiten

Text 1

In mehreren internationalen Untersuchungen wurde erforscht, warum manche Menschen deutlich seltener an Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder Tumoren leiden. Laut einem Bericht der Gesundheitsagentur von Caledonien hat sich gezeigt, dass tägliche Bewegung und eine natürliche Ernährung entscheidend sein können. Bereits 25 Minuten Gehen, ergänzt durch Vitamin-C-reiches Obst, senken das Risiko für Herzprobleme. Die regelmäßige Einnahme von pflanzlichen Ölen wie Arganöl oder auch der Konsum von Kräutertee mit antioxidativen Stoffen wirkt vorbeugend gegen Zellveränderungen. Auch Entspannungstechniken wie leichtes Schwimmen oder bewusste Atmung haben positive Effekte. Die Forscher betonen: Kleine Änderungen im Alltag können langfristig lebensrettend sein.

Text 2

Die Dainu-Pflanze, heimisch in den Küstenregionen von Elarien, wird seit Generationen zur Pflege empfindlicher Haut genutzt. Ihre dicken, wasserreichen Blätter schützen sie vor Austrocknung und machen sie widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse. Das innere Gel enthält viele Mineralien und beruhigende Pflanzenstoffe. In der Naturkosmetik ist Dainu-Gel heute ein fester Bestandteil in Cremes, Salben und After-Sun-Produkten. Es wird bei leichten Hautreizungen, Sonnenbrand und kleinen Schnittverletzungen verwendet. Die Substanz spendet intensiv Feuchtigkeit und unterstützt die Hautregeneration – ganz ohne synthetische Zusatzstoffe. Immer mehr Hersteller setzen deshalb auf diesen natürlichen Wirkstoff.

Text 3

Schon vor mehreren Jahrtausenden wurde das schmale Gemüse namens Grünstiel in ostasiatischen Gebieten als Heilpflanze verwendet. Seine Wirkung war bekannt: harntreibend, verdauungsfördernd und gut fürs Herz. In der modernen Ernährung spielt Grünstiel heute eine ganz andere Rolle – er gilt als perfekter Begleiter für kalorienarme Kost. Auf 100 g enthält er kaum 18 Kalorien, dafür viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Gerade deshalb ist das Gemüse bei figurbewussten Menschen sehr beliebt. In früheren Zeiten war das nicht so: Wer hart körperlich arbeitete, konnte mit dem leichten Gemüse wenig anfangen, da es kaum Energie lieferte. Heute jedoch gilt: Grünstiel macht nicht satt, aber auch nicht dick – und passt gut zu Fisch, Reis oder einfach als Salatbeilage. Besonders geschätzt wird der weiße, unterirdisch gewachsene Grünstiel, der im Frühjahr geerntet wird.

Text 4

Viele Menschen möchten Gewicht verlieren – und gleichzeitig gesund bleiben. Doch viele Diäten führen zum Gegenteil: Einseitige Ernährung, Mangel an Vitaminen und ständiger Verzicht belasten Körper und Psyche. Ein neuer Ernährungsansatz, entwickelt von der Gruppe „FoodBalance“ aus Albenien, setzt auf Vielfalt statt Verbote. Die Idee: Wer regelmäßig frisches Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchte und hochwertiges Eiweiß kombiniert, kann schlanker werden, ohne zu hungern. Statt auf Kalorien zu achten, empfiehlt das Konzept, auf die Qualität der Lebensmittel zu schauen. Auch Bewegung gehört dazu – mindestens dreimal pro Woche. Erste Studien zeigen: Diese Methode ist wirksam und besser langfristig umsetzbar als klassische Diäten. Wer langsam, bewusst und mit Genuss isst, erreicht oft mehr als mit Diätplänen.

Text 5

Was heute als Grundnahrungsmittel gilt, war einst ein lokales Produkt: die Erdwurzel. Ursprünglich aus den Höhenlagen von Monteria stammend, wurde sie dort von bäuerlichen Gemeinschaften kultiviert. Im 17. Jahrhundert kam sie durch Handelsreisende nach Mitteleurasien und wurde dort zur beliebten Beilage. In über 70 Ländern wird die Erdwurzel mittlerweile angebaut. Die Zahl der Sorten ist beeindruckend: Über 200 Varianten – von gelblich bis violett – werden in traditionellen und modernen Gerichten verwendet. Ob gekocht, gebacken oder geröstet – die Knolle ist aus internationalen Küchen nicht mehr wegzudenken.

Manche Tiere halten im Winter Winterschlaf. B2 Telc Deutsche Test. Lesen Teil.

 Manche Tiere halten im Winter Winterschlaf. B2 Telc Deutsche Test. Lesen Teil. 

Fünf Texte über Winterschlaf, Lichteinfall, Schlafrhythmus, nächtliches Wandern und Arbeitszeiten werden mit Überschriften zugeordnet.

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt.

a) Für unterwegs: Leckereien im Speisewagen genießen 

b) Heilende Quellen in einer traditionsreichen Stadt 

c) Naturerlebnis, das für gute Stimmung sorgt 

d) „Bessere Zeitplanung steigert die Forschungseffizienz" 

e) Süßigkeiten retten statt entsorgen 

f) Neues Thermalbad in Italiens Hauptstadt eröffnet. 

g) Beliebteste Thermalbäder  als Reisetipps.

h) Erholsamer Schlaf für mehr Leistungsfähigkeit. 

i) Energie sparen wie es Tiere vormachen.

j) Tageslicht als Lernhilfe im Klassenzimmer.

Text 1:

In den kalten Monaten praktizieren viele Tierarten einen tiefen Winterschlaf, um ihren Energieverbrauch drastisch zu reduzieren. Während dieser langen Ruhezeit fahren sie ihre Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Stoffwechsel deutlich herunter. Das ermöglicht es ihnen, über mehrere Wochen oder sogar Monate ohne Nahrungsaufnahme auszukommen. Dieses Verhalten ist besonders bei Arten verbreitet, die in Regionen mit langen, harten Wintern leben. Zu den bekanntesten Vertretern, die diese Überlebensstrategie nutzen, gehören Igel, Fledermäuse und Murmeltiere. Für diese Tiere ist der Winterschlaf ein bewährtes Mittel, um die kalte Jahreszeit sicher zu überstehen.

Text 2:

Eine mehrmonatige Untersuchung der Universität Potsdam hat gezeigt, dass der Lichteinfall in Unterrichtsräumen einen deutlichen Einfluss auf die schulische Leistung hat. Klassenzimmer, die viel natürliches Tageslicht erhalten, fördern bei den Lernenden eine höhere Konzentrationsfähigkeit und längere Aufmerksamkeitsspannen. Pädagogen berichten, dass Schülerinnen und Schüler in solchen Räumen wacher und motivierter arbeiten, was sich positiv auf ihre Noten und ihre allgemeine Zufriedenheit mit dem Unterricht auswirkt. Der regelmäßige Kontakt mit natürlichem Licht wirkt sich zudem günstig auf die Stimmung aus und reduziert Anzeichen von Müdigkeit während des Schultages.

Text 3:

Ein stabiler und regelmäßig eingehaltene Schlafrhythmus gilt als entscheidend für körperliche und geistige Gesundheit. Während der Nachtruhe produziert der menschliche Organismus das Hormon Melatonin, das maßgeblich für die Steuerung des Tag-Nacht-Wechsels verantwortlich ist. Dieses Hormon unterstützt den Körper dabei, sich zu regenerieren, und trägt zu einem erfrischten Aufwachen bei. Fachleute warnen, dass unregelmäßige Schlafzeiten auf Dauer zu einer ganzen Reihe von Problemen führen können, darunter Konzentrationsschwächen, Stimmungsschwankungen und ein geschwächtes Immunsystem. Wer seine Ruhezeiten bewusst plant und einhält, profitiert langfristig von besserer Leistungsfähigkeit.

Text 4:

In den vergangenen Jahren hat sich das nächtliche Wandern in Wäldern oder offenen Landschaften zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung entwickelt, die von Jung und Alt geschätzt wird. Gesundheits- und Sportexperten heben hervor, dass diese Form der Bewegung nicht nur den Stresspegel senkt, sondern auch die Sinne schärft und das Naturbewusstsein stärkt. Ein Spaziergang unter Sternen kann ein Gefühl der Ruhe vermitteln und gleichzeitig das Immunsystem stärken. Zudem wird durch die nächtliche Aktivität die Produktion von Melatonin angeregt, was einen ausgeglicheneren Schlafrhythmus unterstützt. Fachleute betonen, dass diese Unternehmung besonders erholsam ist, wenn sie unter sicheren Bedingungen und in geeigneter Umgebung stattfindet.

Text 5:

Ein wissenschaftliches Team der Universität Heidelberg hat untersucht, wie sich Arbeitszeiten in Verbindung mit natürlichem Tageslicht auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten auswirken. Die Forscher stellten fest, dass Personen, die ihre Arbeitszeiten an den natürlichen Sonnenverlauf anpassen, seltener unter Schlafstörungen und chronischer Müdigkeit leiden. Der tägliche Arbeitsweg zu Fuß bei Tageslicht wirkt sich dabei gleich doppelt positiv aus: Er fördert sowohl die körperliche Fitness als auch das seelische Wohlbefinden. Zudem begünstigt der regelmäßige Kontakt mit Sonnenlicht die Produktion wichtiger Hormone, darunter Melatonin und Serotonin, die maßgeblich für Energie und Stimmung verantwortlich sind.

Ein Tag Arbeit für Projekte junger Meénchen. Vorbereitung mit Telc B2 Deutsch.

 Ein Tag Arbeit für Projekte junger Meénchen. Vorbereitung mit Telc B2 Deutsch. 

 Zusammenfassung

Fünf Texte über verschiedene Reiseziele und -aktivitäten in Deutschland und Schweden werden mit passenden Überschriften kombiniert. Die Aufgabenstellung testet das Textverständnis und die Fähigkeit, Hauptideen zu erfassen.

Lesen Sie zuerst die zehn Überschriften. Lesen Sie dann die fünf Texte und entscheiden Sie, welche Überschrift (a–j) am besten zu welchem Text (1–5) passt.

a) Patrouillen zu Pferd - mehr Sicherheit am Meer 

b) Erholung zwischen Kurorten, Bergen und Seen in Hessen 

c) Freiheit genießen nach Wochen harter Arbeit 

d) Jugendliche im Einsatz für Gleichaltrige 

e) Minderjährige in Deutschland müssen arbeiten 

f) Skandinavien per Floß nach eigener Bauarbeit

g) Kreuzfahrt endet wegen technischem Defekt 

h) Baden an deutschen Seen wird riskanter 

i) Niedrigwasser zwingt Passagiere in den Bus 

j) Unterwegs auf den Spuren des Adels

Text 1

Mitten in Deutschland gibt es eine Region, die bislang nur wenige Reisende kennen. Sanfte Hügel, glasklare Seen und historische Ortschaften laden zum Entdecken ein. Von der Universitätsstadt Gießen aus gelangt man in Gebiete wie den Landkreis Waldeck-Frankenberg, wo Natur und Ruhe im Vordergrund stehen.

Hier befinden sich traditionsreiche Kurorte wie Bad Arolsen, Bad Wildungen und das Edertal-Kleinern. Der Edersee, einer der größten Stauseen Deutschlands, ist das Herzstück der Region und beliebt bei Seglern und Wanderern.

Doch nicht nur die Landschaft ist sehenswert: Über dem See thront Schloss Waldeck mit seiner langen Geschichte. In den Straßen von Bad Arolsen spürt man noch immer den Glanz vergangener Fürstenzeiten. Auch Korbach und Frankenberg, beide mit gut erhaltenen Fachwerkbauten, lohnen einen Besuch.

Diese Gegend ist ideal für alle, die eine Kombination aus Natur, Kultur und Entspannung suchen – ohne große Menschenmengen. Wer einen ruhigen, erholsamen Urlaub möchte, findet hier ein wahres Paradies

Text 2

Für Melanie Schiller, Polizeibeamtin aus Hannover, ist es ein besonderer Einsatz: Gemeinsam mit ihrem Hannoveraner „Magnus“ bewacht sie in den Sommermonaten den Strand an der Nordseeküste. Die beiden sind nicht nur ein Blickfang für Urlauber, sondern tragen auch erheblich zur Sicherheit bei.

Sie helfen, vermisste Personen zu finden, warnen vor gefährlichen Strömungen und verhindern Diebstähle. Seit die berittene Strandstreife im Einsatz ist, sind die Vorfälle merklich zurückgegangen. Dank des Pferdes erreichen die Beamten selbst unwegsame Stellen schneller als mit Auto oder Fahrrad.

Für Melanie ist dieser Einsatz eine willkommene Abwechslung zum Stadtalltag: „Statt bei Demonstrationen Dienst zu schieben, bin ich hier an der frischen Luft.“ Untergebracht ist sie auf einem Bauernhof in der Nähe. Nur ihren Freund, der ebenfalls Polizist ist, sieht sie während der sechs Wochen kaum.

Text 3

In Schweden können Abenteurer ihren Urlaub auf ganz besondere Weise verbringen: Am Fluss Klarälven in Värmland bauen Gäste aus Baumstämmen und Seilen ihr eigenes Floß. Unterstützt werden sie von erfahrenen Guides, die beim Knoten und Zusammenfügen helfen.

Sobald das Floß fertig ist, beginnt die Reise auf dem Wasser. Tage- oder wochenlang treiben die Urlauber flussabwärts, übernachten in Zelten und kochen über offenem Feuer. Die Ausrüstung – von Schwimmwesten bis zu Kochgeschirr – wird gestellt.

Dieser Urlaub erfordert Teamarbeit und körperlichen Einsatz, belohnt aber mit unvergesslichen Naturerlebnissen. Wer einmal den Sonnenaufgang mitten auf dem Fluss erlebt hat, weiß, warum viele Gäste jedes Jahr wiederkommen.

Text 4

Einmal im Jahr findet in Hamburg eine besondere Aktion statt: Schülerinnen und Schüler tauschen für einen Tag das Klassenzimmer gegen einen Arbeitsplatz. Ob in Pflegeheimen, auf Bauernhöfen oder in Büros – der verdiente Lohn fließt komplett in Hilfsprojekte für junge Menschen.

Organisiert wird der „Soziale Tag“ von einem Jugendverein, der seit Jahren erfolgreich Spendenaktionen durchführt. Die Teilnehmer wählen selbst aus, welche Projekte unterstützt werden. Wichtig ist nur, dass das Geld Jugendlichen zugutekommt – sei es im eigenen Land oder im Ausland.

Im vergangenen Jahr kamen so über eine Million Euro zusammen, die an ein Friedensprojekt für Jugendliche in Krisenregionen gingen. Neben der finanziellen Hilfe fördert die Aktion auch den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen.

Text 5

Thomas Meurer und Wiebke Fuchs freuten sich auf eine Flusskreuzfahrt von Potsdam nach Prag. Doch schon kurz nach Beginn der Reise musste das Schiff anlegen: Der Wasserstand war zu niedrig, um weiterzufahren.

Die restliche Strecke legten die Passagiere im Reisebus zurück. Eine Rückerstattung des Reisepreises lehnte der Veranstalter mit dem Hinweis auf höhere Gewalt ab. Für das Ehepaar war es eine herbe Enttäuschung, denn sie hatten lange für diese Reise gespart.