A2- Deutsch lernen durch hören- Gesichter 41 bis 60.
Plötzlich ist Anna von einem lauten Knall aufgewacht. Sie hat auf die Uhr geschaut. Es war 2:44 in der Früh. Verwirrt ist sie aufgestanden und in den Flur gegangen. Uwe hat auf dem Boden gesessen und war betrunken. „Ist alles okay bei dir?“, hat Anna gefragt. Er nickte. „Ich bin umgefallen“, lallte Uwe, „das tut mir erst morgen weh.“ Genervt ist Anna zurück in ihr Bett gegangen. Sie musste morgen um sechs aufstehen, damit sie lernen könnte! Am nächsten Morgen ist sie um 9:00 Uhr in die Küche gegangen, um sich ein Frühstück zu machen. Die Küche war eine riesige Chaos! Alles war schmutzig. Anna hat eine halbe Stunden geputzt, bis alles sauber war. Eigentlich sollte sie doch lernen! Nach und nach sind am Nachmittag ihre WG- Kollegen wieder nach Hause gekommen und ständig war einer laut. Anna war so gestresst. Sie ist aus ihrem Zimmer gegangen und hat sich bei Uwe und Marcel beschwert, dass sie leise sein sollen. Sofort war er still im Haus und Anna war glücklich. Am Abend hat es leise an ihre Tür geklopft. „Wir haben etwas für dich“, sagten Clara und ihrer Mitbewohner. Uwe hat ein Tablett mit Abendessen und einer Tafelschokolade getragen. „Du darfst nicht das Essen vergessen“, sagte er. Anna hat ihren Stress vergessen und sich wie eine kleines Kind gefreut. „Ihr seid genial!“, hat sie gerufen und die besten Mitbewohner der Welt umarmt. |
Hauptberuflich bin ich Lehrer an einer Grundschule. Ich unterrichte das Fach Deutsch. Meine Vollzeitjob bestehen darin, jungen Schülern das Lesen und Schreiben beizubringen. Mir machen das Unterrichten und die Arbeit mit den Kindern sehr viel Spaß. Da ich gerne eine große Reise machen möchte, muss ich viel Geld sparen. Allerdings verdiene ich als Gründschullehrer zu wenig, deshalb suche ich mir einen Nebenjob. Bei einem Nebenjob verdient man nicht so viel, wie bei einem Hauptberuf. Allerdings kann ich so genug Geld für die Reise sparen. Außerdem arbeitet man bei einem Nebenjob nur ein paar Tage in der Woche. Ich frage meine Freunde, ob sie eine Idee haben, wo ich noch Arbeit können . Eine Freundin von mir schlägt vor, ich könnte Nachhilfe geben. Ein Freund von mir meint, ich könnte als Babysitter arbeiten. Sind das Gute Nebenjobs? ich suche im Internet und finde viele Angebote und Vorschläge. Man kann überall etwas Geld dazuverdienen. Da ich schon in der Schule mit Kindern arbeite, möchte ich nicht Nachhilfe geben oder Babysitter sein. Stattdessen kann ich etwas Neues ausprobieren. Ich kann in einem Laden arbeiten. Ich habe noch nie in einem Geschäft gearbeitet. In der Nähe von meiner Wohnung braucht ein Laden neue Mitarbeiter. Das ist eine perfekte Gelegenheit! Ich gehe in den Laden, um zu fragen wie viel Geld ich bekomme und ob ich dort arbeiten darf. Mit diesem Nebenjob kann ich 450 € im Monat verdienen und muss nur dreimal die Woche im Laden arbeiten. Ich arbeite an der Kasse und verkaufe den Kunden die Produkte. Das ist eine interessante Abwechslung zu meinem Hauptberuf. Ich lerne hier neue Dinge und rede mit vielen Menschen. Mir macht mein neuer Nebenjob Viel Spaß. Wenn ich fleißig arbeite und viel spare, dann kann ich mir die Reise leisten. |
Marie ist ein kleines Mädchen, das noch in den Kindergarten geht. Sie liebt es, vor dem schlafen eine Geschichte zu hören. Sie hat sehr viele Märchenbücher. Zum Geburtstag hat sie ein neues Buch bekommen. Vor dem Schlaf liest Maries Mutter ihr ein paar Seiten vor. In dem Buch geht es um zwei Menschen, die sich in einander verlieben. Es handelt sich um Liebe auf den ersten Blick. Marie ist neugierig und fragt ihre Mutter, was genau das nun bedeutet. Ihre Mutter überlegt kurz und fängt an zu erklären, „Liebe auf den ersten Blick bedeutet, dass ich zwei Menschen in einander verlieben, ohne vorher miteinander geredet zu haben“. Marie fragt sich, wie man sich verliebt, ohne die Person zu kennen. Sie fragt, ob ihre Mutter und ihr Vater sich auf den ersten Blick verliebten. Daraufhin erzählt die Mutter, die Geschichte, wie Maries Eltern sich kennen lernten. Dein Vater und ich lernten uns in der Schule kennen. Zuerst kannte ich ihn nicht. Er hatte nicht viele Freunde, und ich habe ihn nie in der Pause gesehen. Eines Tages war ein Mädchen sehr gemein zu mir. Sie hat mein Kleid mit Schlamm dreckig gemacht. Alle haben mich aáugelacht. Außer deinem Vater. Er kam zu mir und hat mir geholfen, mein Kleid wieder sauber zu machen. Ab diesem Moment waren wir Freunde. Und als wir älter wurden, verliebten wir uns in einander.“ Marie stellt fest, bei ihren Eltern handelt es sich nicht um Liebe auf den ersten Blick. Ihre Mutter erklärt: „Wir waren zu jung, um uns sofort in einander zu verlieben, aber ich wusste schon immer, dass er sehr wichtig für mich ist“. Während Marie sich in die Arme ihrer Mutter legt, liest sie ihrer Tochter weiter aus dem Buch vor. Liebe auf den ersten Blick passiert nur in Kinderbüchern, denkt sich Marie. |
Ich bin in Graz geboren, der zweitgrößten Stadt in Österreich. Aber schon seit zwei Jahren wohne ich in Hamburg. Dort studiere ich. Diese Woche habe ich Ferien und besuche deshalb meine Family in Graz. Normalerweise fliege ich mit dem Flugzeug- doch heute habe ich einen anderen Plan. Um 16:30 Uhr stehe ich am Busbahnhof. Meine Taschen sind voll mit Essen. Ich werde 16 Stunden im Bus sitzen und habe immer viel Hunger! Am Anfang habe ich Glück: Niemand setzt sich zu mir. Deshalb habe ich zwei Plätze ganz für mich allein. Das Internet im Bus ist stabil. Ich schaue einen Film auf Netflix und lese anschließend mein Buch. Dann setzt sich doch noch jemand zu mir. Wir reden ein bisschen miteinander. Daniel wohnt in Berlin und ist auf auf dem Weg nach München. Danach packe ich mein Essen aus: Es gibt eine leckeren Salat und viele Frischgebackenes Brot. Das schlafen ist schwieriger als das Sitzen. Ich kann mich nicht zurücklehnen und mein Kopf fällt immir gegen die Fensterscheibe. Ingesamt schlafe ich ca. 3 Stunden - schrecklich! Als ich am nächsten Morgen im Graz ankomme, bin ich hundemüde. Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch einmal mit dem Bus nach Hamburg oder Graz fahren werde. |
Carola hatte sehr viel gelernt. In den letzten vier Wochen hatten sie sich jeden Tag an den Schreibtisch gesetzt . Sie wüsste, dass sie die Prüfung leicht bestehen kann. Trotzdem hat sie große Angst. Sie zitterte am ganzen Körper . „Geht es dir gut?“ Fragte ihre Freundin Alexandra. Ihr Gesicht war weiß wie Schnee. Carola konnte nur nicken. Schließlich ging sie in den Prüfungsraum. Sie waren vier Studenten. Der Professor stellte jeden von Ihnen eine Frage. Carolas war sehr leicht!. Sie machte den Mund auf, um zu antworten - und hat alles vergessen. Der Professor versuchst, ihr zu helfen. Er stellt ihr kleine Fragen, „Welche drei Gesteinarten gibt es ?“ Das war die leichteste Frage, die man einem Geologiestudenten stellen kann. Das hatte Carola schon vor drei Jahren gelernt! Aber jetzt hatte sie keine Ahnung. Ihr Mund stand offen und sie fühlte sich wie ein Fisch, der nicht sagen könnte. Der Professor war nett und sagte ihr, dass sie eine Pause machen kann. Carola ging aus dem Prüfungraum und begann zu weinen. Ihre Freude trösteten sie. Dann setzte sie sich ins Freie und atmete tief durch. 10 Minuten später saß sie wieder im Prüfungraum und fühlte sich besser. Diese Mal konnte sie fragen beantworten. Die Prüfung war okay und sie bekam eine drei. Das war nichts perfekt, aber Carola war sehr glücklich, dass sie ihre Angst überwunden hat. |
Chris ist glücklich. Seit einem Jahr lernt er Spanisch und er will die Sprache sehr gut können. Heute trifft er sich mit Juan. Er kommt aus Kolumbien und Spanisch ist seine Muttersprache. Juan lernt gerade Deutsch - da kann ihm Chris sehr gut helfen, immerhin ist er Deutscher! Auf Facebook haben sich die beiden in eine Tandem-Gruppe kennengelernt. Dort kann man Menschen suchen, mit denen man Sprache lernen kann. Tandem ist ein besonderes Konzept: Chris lernt Spanisch mit einem Muttersprache und Juan lernt Deutsch mit einem Muttersprachler! Sie treffen sich in eine Kneipe und wollen ein Bier trinken. Die erste halbe Stunde reden sie auf Deutsch. Chris fühlt sich schlecht, denn Juans Deutsch ist schon sehr gut. Sie reden fast normal miteinander. Schließlich sprechen Sie auch Spanisch weiter. Am Anfang hast Christ ein wenig Angst. Doch schon bald gehst das Reden gut ! Nach 10 Minuten hat er schon ein paar neue Wörter gelernt und auch verwendet. Die zwei Männer haben sehr viel Spaß. Am Ende bedanken sie sich beieinander. „Wann treffen wir uns das nächste Mal zum Tandem?“ fragt rag Juan Chris. Er freut sich, dass Juan auch etwas gelernt hat. „Nächste Woche?“ Mit Juans Hilfe wird Chris sicher schnell sehr gut Spanisch sprechen! |
Anita packt zwei große Körbe in den Kofferraum des Autos. Die Kinder hüpfen glücklich auf und ab. „Sollen wir losfahren ins Erbeeland ?“ fragt die Mama ihren Sohn und ihre Tochter. Laut schreien die Kinder „ja!“ sie setzen sich in das Auto und fahren nur 10 Minuten. Vor dem grünen Feld steht ein Zelt . „Ihr wisst, wie das Erdbeerland funktionierst?“ fragt die alte Dame . Anita nickt und ihre Kinder laufen schon zu den Erdbeeren. „Wir pflücken selbst von den Pflanzen. Und alles, dass wir direkt am Feld essen, müssen wir nicht bezahlen, stimmts?“, meint Anita. Die alte Frau nickt. Das, was ihr in euren Kopf gebt, wiegen wir nachher ab. Ihr zahlt pro Kilo.“ Anita bedanken sich und geht zu ihren Kindern. Ihre Münder sind schon rot. „Schmeckt es ?“ fragt die Mutter lachend. Aber die Kinder konzentrieren sich nur auf die Erdbeeren. Heute ist es nicht so heiß und ein bisschen bewölkt. Das ist das beste Wetter, um im Erdbeerland zu sein. Anita und ihre Kinder pflücken viele der Früchte und geben Sie in den Korb. Die Mutter freut sich nicht nur über die Erdbeeren. Das Erdbeerfeld ist nah an der Stadt, aber es ist in der Natur. Hier kann sie der Hektik der Stadt entfliehen. Herzlich. |
Anna ist mit ihrem Freund schon sehr lange zusammen. Sie haben sich vor vielen Jahren kennengelernt und wollen nun heiraten. Anna ist sehr glücklich. Endlich heiratet sie ihren Traummann. Sie planen eine große Hochzeit am Strand. Alle Freunde und die ganze Familie sind eingeladen. Marlene ist Annas beste Freundin und sie freut sich sehr für das glückliche Paar. Sie hilft Anna, ein schönes Hochzeitskleid auszusuchen. Zusammen planen sie die Gästeliste und das Menü. Allerdings fragt sie sich, wie man seinen Traumpartner findet. Sie fragt Anna nach einem Rat. Marlene möchte auch ihren Traummann finden und heiraten. Sie träumt schon lange davon, einen Mann kennenzulernen, der sie glücklich macht. Marlene möchte Blumen geschenkt bekommen und auf spannende Dates gehen. Anna erklärt ihr, dass es lange dauern kann, seinen Traumpartner zu finden. Das macht Marlene traurig. Alle ihre Freundinnen haben ihren Traummann gefunden, nur sie trifft ihre große Liebe nicht. Anna gibt ihr den Rat, sich auf ihre Karriere zu konzentrieren. Sie denkt, wenn man sich auf seine beruflichen Ziele konzentriert, dann kommt der richtige Mann von allein. Marlene ist skeptisch. Ist das wirklich so einfach? Marlene folgt dem Rat ihrer besten Freundin. Sie arbeitet in einem Büro in der Stadt. Marlene wollte schon immer ein größeres Büro und interessantere Aufgaben bekommen. Deshalb konzentriert sie sich nun auf das Erreichen ihrer beruflichen Ziele. Sie arbeitet mehr und bekommt als Belohnung ein besseres Büro. Marlene fühlt sich motiviert und glücklich. Wenn sie weiter so fleißig arbeitet, kann sie viel Geld verdienen. Außerdem hat sie einen neuen Arbeitskollegen, der ihr bei den Aufgaben helfen soll. Marlene bekommt viele neue Aufgaben und braucht deshalb Hilfe. Während Anna weiter ihre Hochzeit plant, verliebt sich Marlene in ihren neuen Arbeitskollegen. Er ist freundlich und schlau. Die beiden arbeiten sehr viel zusammen. Manchmal fährt er sie sogar nach Hause, damit sie nicht laufen muss. Hat Marlene endlich ihren Traummann gefunden? |
Außer Atem lief Laura am Bahngleis entlang. Sie hatte es geschafft! Die Türen des Zuges gingen auf und sie stieg ein. Kaum war sie in der Bahn, fuhr sie auch schon los. Wäre sie eine halbe Minute später gewesen, hätte sie ihren Zug verpasst. Glücklich legte sie ihren Rucksack ab und setzte sich auf eine freie Bank. Ein paar Minuten schaute sie aus dem Fenster. Dann knurrte ihr Magen und sie öffnete ihren Rucksack, um das Essen auszupacken. Plötzlich schlug ihr Herz laut: Sie hatte das Essen zu Hause im Kühlschrank vergessen! Sie ist zu spät aufgewacht und jetzt hatte sie den Salat! Oder eben auch nicht. Wie sollte Laura nur fünf Stunden Zugfahrt ohne Essen aushalten? Doch dann hatte sie eine Idee: In der Bahn gab es oft einen Speisewagen. Dort kann man nicht nur Sandwiches kaufen, sondern auch warme Mahlzeiten essen. Und sie fand den Speisewagen gleich! Er war altmodisch mit dunkelrotem Stoff und viel Holz. Gemütlich setzte sie sich an einen Tisch und bestellte sich einen Kaffee, Spiegeleier mit Brötchen und etwas Süßes als Nachspeise. Der Ausblick aus dem Zug war großartig: Berge, Seen und viel Grün! Das war besser als das Essen, das im Kühlschrank vergessen hatte. |
Liebesschlösser Alex und Rebecca sind seit einem Jahr zusammen und haben eine romantische Idee. Um 19 Uhr treffen sie sich in einem feinen Restaurant. Es gibt eine Vorspeise, eine Hauptspeise und sogar noch ein Dessert! Das Essen ist lecker und anschließend sind sie sehr satt. Doch jetzt kommt erst der romantische Teil des Abends. Hand in Hand spazieren sie durch die Stadt und freuen sich über die weihnachtliche Dekoration. Alex und Rebecca machen sich auf den Weg zu einer Brücke. Dort wollen sie ein Liebesschloss aufhängen! Auf der Brücke hängen schon sehr viele Liebesschlösser. Ihr Schloss haben sie selbst bunt angemalt. Darauf steht „Alex + Rebecca" und „seit 02.12. 2019". Als sie bei der Brücke ankommen, wollen sie den perfekten Platz finden. Direkt in der Mitte! Plötzlich entdeckt Rebecca ein Problem: Der Schlüssel ist spurlos verschwunden. Das Schloss ist aber schon zu und sie können ohne Schlüssel nicht aufmachen. Wie sollen sie es dann aufhängen? Unmöglich. Alex ist gestresst und ärgert sich. Er hatte den Schlüssel eingesteckt. Wo hat er ihn nur hingegeben? Dann fängt Rebecca zu lachen an. „Ist doch egal", sagt sie ihm und gibt ihm einen Kuss auf die Wange. Seitdem liegt das Liebesschloss als Dekoration in ihrer Wohnung. |
Weltnaturerbe Wattenmeer Vor zwei Wochen habe ich gelesen, dass das Wattenmeer im Norden Deutschlands eines der UNESCO Weltnaturerben ist. Das bedeutet, dass dieser Ort besonders schön und wichtig für das Ökosystem ist. Diese Information habe ich zur richtigen Zeit bekommen. Ab morgen habe ich zwei Wochen Urlaub und wusste nicht, was ich machen sollte. Ich habe mich spontan entschlossen, für 7 Tage an das Wattenmeer der Nordsee zu fahren. Ich liebe das Meer! Bis jetzt war ich immer nur im Süden. In Italien, Kroatien oder Griechenland. Mit dem Zug fahre ich 10 Stunden bis nach Hamburg. Ich bin aus Österreich, das dauert lange. Dort bleibe ich eine Nacht. Dann fahre ich weiter bis an das Meer. Sofort ziehe ich mir meine Badesachen an. Heute ist es warm, da muss ich schwimmen! Schnell spaziere ich zum Strand, der nicht weit weg ist. Ich habe mich aber sehr gewundert, dass da gar kein Wasser ist, nur Sand! Verwirrt schaue ich mich um und öffne noch einmal Google. Ja, hier ist der offizielle Strand. Das Wasser ist aber weit weg? Ich habe nicht viel über das Wattenmeer in Deutschland nachgelesen. Das war ein Fehler! Wie bei jedem Meer gibt es Ebbe und Flut. Bei Ebbe zieht sich das Wasser in das Meer zurück, bei Flut ist mehr Wasser am Strand. Hier kann sich das Wasser viele Kilometer zurückziehen. Jetzt ärgere ich mich. Kann ich gar nicht baden gehen? Aha! Das Wasser kommt am Nachmittag wieder zurück und ich kann dann baden gehen. Davor kann ich aber noch den Strand erkunden! Ich muss aber vorsichtig sein. Das Wattenmeer ist gefährlich. Die Strömung ist stark und ich muss aufpassen, wenn die Flut kommt. Schließlich spaziere ich los. Ich ziehe meine Schuhe aus und gebe sie in meinen Rucksack. So, hier ist es richtig schön matschig. Tief stecke ich die Füße rein. Das ist ein tolles Gefühl. Ich muss aber aufpassen. Hier gibt es kaputte Muscheln und es tut weh, wenn ich auf sie trete. Deshalb sind Gummistiefel ganz wichtig. Immer wieder sehe ich Würmer am Boden. Plötzlich bewegt sich etwas ganz schnell in der kleinen Pfütze. Das ist ein Krebs! Jetzt bekomm' ich Angst. Der beißt mir vielleicht in den Zeh. Schnell gehe ich aus dem Schlamm und putze meine Füße. Als ich wieder auf das Meer schaue, traue ich meinen Augen nicht. Da sind Robben! Sie liegen in der Sonne und sind faul. Ich bin beeindruckt. Am Nachmittag ist das Wasser endlich wieder da und ich gehe baden. Das Wasser ist kalt, aber das mag ich. Ich glaube, das Wattenmeer gefällt mir besser als das Meer im Süden! |
Tim springt sofort aus dem Bett, als sein Wecker läutet. Normalerweise hasst er den Morgen, aber heute ist er voller Energie. Seit zwei Wochen plant er schon seine Geburtstagsfeier. Und heute ist es endlich so weit! Schnell isst er sein Frühstück und geht dann in die Küche. Tim muss noch die Torte fertig machen. Gestern hat er sie schon gebacken, jetzt will er sie noch verzieren. Er gibt die beiden Tortenböden aufeinander und überzieht sie mit dunkelgrünem Zuckerguss. Oben schreibt er eine große 3 und eine große 0 und steckt 30 Kerzen in die Torte. Fertig! Danach geht er einkaufen und besorgt alles, das er noch braucht. Seine Freundin kommt in seine Wohnung und zusammen hängen sie Girlanden auf und blasen Luftballons auf. Anschließend kocht Tim Chili con Carne mit vielen frischen Tomaten und scharfen Pfefferoni. Am Ende zieht er sich noch ein schönes Hemd an. Und dann kommen schon die Gäste! Als Begrüßung gibt es Sekt und gemütliche Musik. Es ist warm, deswegen gehen alle auf den großen Balkon. Insgesamt sind zwanzig Leute bei Tim. Er freut sich sehr: Er liebt große Geburtstage und er mag es auch, Gastgeber zu sein. Am späten Nachmittag macht Tim Cocktails und alle sind beeindruckt. Dann gibt es ein kleines Spiel: Seine Freunde haben alle seine Geschenke in der ganzen Wohnung versteckt! Tim muss sie finden. Das macht Spaß! Das große Geschenk findet er gleich: Es liegt in seinem Bett unter der Decke. Bei den anderen muss er länger suchen. Eines findet er im kleinen Schuppen am Balkon, eines in seiner Waschmaschine, ein kleines im Buchregal. Erst nach einer halben Stunde hat er alle gefunden. Bevor er die Geschenke aufmacht, serviert Tim das Abendessen. Das ist köstlich geworden. Und ein bisschen zu scharf. Seine Gäste weinen und es ist nicht genug Joghurt und Weißbrot da, um die Schärfe zu mildern. Tim will zum Supermarkt laufen, doch seine Freundin geht ohne ihn. Er soll seine Geburtstagsfeier genießen. Nach dem Essen macht er seine Geschenke auf. Im großen Paket versteckt sich ein Klapprad! Seit Jahren wünscht er sich schon eines. Außerdem bekommt er Gin, einen Radiowecker und neue Sportschuhe. So große Geschenke hat Tim sich gar nicht erwartet. Bis in die Morgenstunden feiern sie Tims 30. Geburtstag. Um vier Uhr früh fällt er hundemüde in sein Bett. „Das war die beste Geburtstagsfeier jemals", flüstert er zu seiner Freundin und schläft fünf Sekunden später zufrieden ein. |
53. Studentenleben Veronika und Joachim sind Mitbewohner. Beide studieren seit drei Jahren Chemie, sie haben sich im 1. Semester kennengelernt. Joachim schreibt gerade seine Bachelorarbeit, Veronika braucht noch länger, bis sie damit anfangen kann. Weil sie ein ganz anderes Leben leben! Joachim ist auf der Uni sehr fleißig. Er hat jedes Semester viele Prüfungen gemacht und war deshalb schnell. Er r hat Glück, denn seine Eltern geben ihm Geld, deshalb muss er nicht arbeiten gehen. Am Freitag und Samstag geht er meistens feiern - manchmal auch unter der Woche … aber wenn Joachim lernen muss, dann lernt er viel und ist fleißig! Veronika bekommt kein Geld von ihren Eltern. Deshalb geht sie zwei oder drei Tage in der Woche arbeiten. Sie hat nicht nur weniger Zeit als Joachim, um zu lernen, sondern auch oft weniger Lust. Sie ist müde von der Arbeit und der Uni. Manchmal darf man auch nicht den Spaß vergessen! Veronika geht zwar selten auf Partys, aber sie macht gerne Ausflüge mit ihrer Freunden. Dann fährt sie ein Wochenende auf die Alm oder eine Woche nach Italien. Sie liebt das Reisen ! Das Studentenleben kann bei jedem anders aufsehen. Manche sind faul und tun wenig, andere haben so viel zu tun, dass sie überhaupt kein Zeit für Partys haben. |
Wie jeden Samstag steht Monika früh auf. Sie geht in das Badezimmer und stellt sich direkt unter die kalte Dusche. Sonst wacht sie den ganzen Tag nicht auf. Danach frühstückt sie schweigend mit ihren Eltern. Monika ist kein Morgenmensch. Um 7:30 Uhr setzt sie sich dann aber noch auf ihre Fahrrad. Nach 10 Minuten kommen Sie bei dem Blumen und Pflanzenladen „Blumenwiese“ an. Als sie das Geschäft betritt, lacht ihr ihre Freundin Melanie entgehen. Sofort fühlt sich Monika viel besser. „Guten Morgen“, ruft Melanie und nimmt sie in den Arm. Sie liebt ihren Samstagjob. Nur das Aufstehen vor 7:00 Uhr mag sie nicht. Monika hat einen Minijob. Mehr Zeit hat sie nicht, weil sie Studentin ist. Im Monat darf sie nicht mehr als 450 € verdienen. Wenn man mehr das verdient, muss man Steuern zahlen. Seit über zwei Jahren arbeitet sie nun in der „Blumenwiese“ und spart jeden Monat so viel wie möglich. Monika will etwas Besonderes mit dem Geld machen. Ein paar Minuten später sitzt sie schon an der Kasse. Sie liebt Pflanzen, deswegen studiert sie auch Biologie. Am liebsten kümmert sie sich um die Blumen und Bäume, aber an der Kasse macht es auch Spaß. Die meisten Kunden sind freundlich. In diesem Moment kommt Frau Schwarz in das Geschäft. Sie ist eine von den komplizierten Kundinnen. einer halb Stunde in der kleinen „Blumenwiese“ stellt sie einen Bonsai auf die Kasse. „Das sind dann 55 €“, sagt Monika. Die alte Frau schüttelt den Kopf: „Da vorne standen 35 €!“. Jedes Mal versucht Frau Schwarz die gleiche Taktik. 5 Minuten streitet Monika mit ihr, bis sie endlich die 55 € zahlt. Danach darf Monika sich endlich um die Pflanzen kümmern. Sie fühlt sich wohl dabei ! Nach dem Feierabend beschließen Melanie und Monika zusammen ein Bier trinken zu gehen. „Melanie, ich habe eine Neuigkeit“, sagt sie. „Was?“ die Augen ihre Freundin sind groß. „Ich habe es endlich geschafft. Ich habe 10.000 € gespart“. Melanie schreibt laut und umarmt Monika, „Das heißt, du reist bald nach Südamerika?“ fragt sie sie.“ Im Sommer bin ich drei Monaten nur im Amazonas!. erklärt sie, „da kann ich alle exotischen Pflanzen erkunden. Ich freu mich schon so sehr.“ Noch nie in ihrem Leben war Monika so glücklich. Sie kann sich endlich den Traum erfüllen, wegen dem sie mit dem Minijob begonnen hat. Er macht ihr aber so viel Spaß, dass sie danach auch nicht damit aufhören wird. |
Endlich ist Samstag. Julius hat sich die ganze Woche über auf diesen Tag gefreut. Heute geht er ins Fußballstadion. Dort spielen sein lieblingsverein Borussia Dortmund. Er kann erst kaum erwarten. Julius trägt sogar einen Schal mit dem Logo des Verein. Er hat auch seinen Freunde Yannick eingeladen. Yannick ist kein großer Fußballfan. Aber er hatte noch keine andere Pläne und wollte seinem Freund eine Freude machen. Deswegen begleitet er ihn ins Stadion. Julius und Yannick fahren mit dem Auto dorthin. Während der Fahrt redet Julius die ganze Zeit über seinen Lieblingsverein. „Wusstest du, dass Borussia Dortmund im Jahr 1909 gegründet wurde ? sie haben schon fünf Mal den DFB-Pokal gewonnen.“ erzählt er. Yannick nickt interessierst Leider gibt es Stau auf der Autobahn und die beiden Freude muss eine halbe Stunde warten. Aber zum Glück kommen sie noch gerade rechtzeitig an. Das Stadion ist komplett gefühlt. Der heutige Gegner ist Bayern München, ein anderer Tor Verein. Der Gewinner Spiel nächste Woche im Pokalfinale. Es ist also äußerst wichtiges Spiel. Mit einem lauten Pfiff startet die Partie. Julius jubelt seinem Verein lautstark zu. Beide Teams sind ungefähr gleich stark. Am Ende kann Dortmund das Spiel knapp mit 3:2 gewinnen. Das war wirklich ein spannendes Spiel. Auch Yannick hatte viel Spaß. Anschließend fahren die beiden wieder zurück nach Hause. In Zukunft wird Yannick Julius öfter zu Fußballspielen begleiten. Das war wirklich eine gelungener Samstag. Beide hatten sehr viel Spaß. |
Alfred ist spät dran. Sein Werker hat nicht geklingelt und deshalb hat er verschlafen. Dabei ist heute eine wichtiger Tag! Heute beginnt sein neuer Job in einem großen Unternehmen. Er darf auf keinen Fall zu spät zur Arbeit kommen. Alfred rennt ins Bad und putzt seine Zähne. Dann zieht er sei Hemd an. Er packt seinen Rucksack und rennt aus dem Haus. Noch kann er es rechtzeitig schaffen. Alfred besitzt kein Auto. Stattdessen fährt er immer mit dem Fahrrad. Er ist sehr gestresst, deshalb achtet er nicht auf den Verkehr. Dann passiert es! Alfred übersieht eine rote Ampel und fährt über die Kreuzung. Es gibt eine lauten Knall. Ein Auto kam aus der Seitenstraße und konnte nicht rechtzeitig bremsen. Alfred fällt zu Boden. Der Fahrer des Auto steigt erschrocken aus und läuft zu ihm hin. „Ist alles in Ordnung?“ fragt er besorgt. Dann ruft er einen Krankenwagen. Alfred wird ins Krankenhaus gefahren. Der Arzt untersucht Alfred. Ihm geht es gut. Er hat einen Helm auf. Deswegen hat er sich nicht schwer verletzt. Zur Sicherheit macht der Arzt noch eine Röntgen-Aufnahme. Aber die Arm ist nicht gebrochen. Alfred darf das Krankenhaus wieder verlassen. Eigentlich sollte er sich jetzt etwas ausruhen. Doch Alfred möchte noch in der Firma vorbeischauen. Für der weg dorthin nimmt er jedoch lieber den Bus. Als er im Unternehmen ankommt, fragen sofort alle Mitarbeiter, wie es ihm geht. Alfred lacht: „Das ist doch nur ein kleine Kratzer .“ Das ist gerade noch mal gut gegangen. Nächstes Mal passt er besser auf. |
Lisa hat vor kurzem die Schule beendet. Sie überlegt, was sie nun tun möchte. Studieren gefällt ihr nicht so gut und ein Ausbildung möchte sie auch noch nicht beginnen. Sie will vorher lieber noch die Welt erkunden. Lisa hat sich deshalb dazu entschieden, für ein Jahr nach Australien zu fliegen und dort Work&Travel zu machen. Das kostest zwar viel Geld, man kann dadurch aber auch eine Mengen tolle Erfahrungen machen. Es bietet die Möglichkeit, das Land zu erkunden und gleichzeitig ein wenig Geld zu verdienen. Außerdem kann Lisa so sehr gut ihr Englisch verbessern. Bevor es losgehst, muss sie erst ein Visum beantragen. Danach fliegt sie mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Melbourne im Australien. Nun beginnt ihr eigenes Abenteuer. Australien sieht wirklich unglaublich schön aus. Sie staunt über die riesige Wüste und die vielen besonderen Tiere. Ihr beiden Lieblingstiere sind Koalas und Kängurus. Lisas erster Job findet auf eine kleinen Farm statt. Dort hilft sie beim Ernten von Obst und Gemüse. Als Ausgleich darf Lisa auf der Farm wohnen und bekommt kostenlos Essen. Die Arbeit ist sehr anstrengend, aber macht auch viel Spaß. Lisa findet schnell viele neue Freude. Nach einiger Zeit möchte sie weiterreisen. Ihre nächstes Ziel ist Sydney. Sie würden dort als Aushilfe in einem Hotel arbeiten. Später möchten Sie noch weiter in den Norden nach Mackay reisen. Lisa kann kaum erwarten. Es war eine gute Entscheidung, nach Australien zu fliegen. Lisa wird die Zeit hier nie vergessen. |
Tom durchsucht gerade das Internet. Er möchte ihr den Urlaub nach Österreich fahren. „Warum sind alle Hotel so unglaublich teuer ? ärgert er sich. Er hat im Moment nicht sehr viel Geld. Dann kommt Nina ins Zimmer. Sie hat gehört, dass Tom nach die billigen Hotels sucht. Warum schaust du nicht nach AirBnbs?“ fragt sie ihn. Tom weiß nicht, was das ist. Nina lacht und erklärt es ihm. AirBnbs sind Wohnungen, die von privaten Leuten an Urlaubsgäste vermieten werden. Es sind kleine Häuser oder Wohnungen mit Bad und Küche. Sie sind oft sehr preiswert. Tom macht sich sofort auf die Suche. Schon nach wenigen Minuten hat er toll Angebot entdeckt. Eine kleine Wohnung in den Bergen für wenige Geld. Sie hat sogar einen Balkon und einen eigenen Küche. Super! Tom bedankt sich bei Nina. Ohne sie hätte er die Wohnung nicht gefunden. Die Wohnung wird sofort von Tom gebucht. Dann geht es los in den Urlaub. Dass AirBnbs liege in einem kleinen Dorf in der Bergen. „Das sieht echt wunderschön aus“, staunt Tom. Die Wohnung ist sehr schick eingerichtet und gefällt Tom sehr. Der Vermieter hat sogar einige Wandervorschläge für Tom herausgesucht. Das ist wirklich nett. Tom verbringt ein paar sehr schöne Tage in Österreich. Er geht wandern und baden in einem kleinen See. Es war ein gelungener Urlaub. In Zukunft wird man immer nach AirBnbs schauen. Sie sind eine tolle Alternative, wenn man in den Urlaub fahren müsste und nicht viel Geld besitzt. |
Samira wohnt noch nicht lange in Deutschland. Sie ist vor einigen Monaten hier hergezogen. Samira hat einen dreijährigen Sohn. Er heißt Malik. Samira würde sich gerne den ganzen Tag um ihn kümmern. Aber das geht nicht. Sie muss arbeiten und hast deswegen keine Zeit. Ihre Freundin hat ihr von einem schöne Kindergarten erzählt. Er ist nicht weit entfernt von der Wohnung von Samra. Dort kann sie Malik hinbringen, während sie arbeitet. Malik kann dort mit anderen Kindern spielen und viel Spaß haben. Samira erzählt Malik von der Idee. Aber er freut sich nicht darüber. Er möchte nicht in den Kindergarten. Malik will lieber zu Hause spielen. „Wir sollten es wenigstens einmal versuchen“. schlägt Samira vor. Malik überlegt und nickt. Am nächsten Tag bringt Samira ihren Sohn in den Kindergarten. Er wird sofort von dem anderen Kindern begrüßt. Samira redet noch kurz mit der Kindergärtnerin. Dann verabschiedet sie sich und geht zur Arbeit. Am Nachmittags möchte sie ihr Kind wieder aus dem Kindergarten abholen. Malik spielt mit den anderen Kindern und lacht sehr viel. Er will gar nicht mehr nach Hause gehen. Samira erklärt ihm, dass er seinen neuen Freude schon morgen wiedersehen kann. Malik freu sich und verabschiedet Sich von der anderen Kindern. Er kann es kaum erwarten, morgen wieder mit ihnen zu spielen. Dann gehen die beiden zurück nach Hause. Auch Samira findet den Kindergarten sehr gut. Ihr Kind kann dort spielen und Spaß haben, während sie arbeitet. Das ist wirklich eine gute Lösung. |
Als junger Student hat man nicht viel Geld. Ich habe zwar einen Nebenjob, aber ich muss trotzdem sehr sparsam leben. Die meiste Zeit verbringe ich mit Lernen oder Lesen. Da bleibt nicht viel Zeit für eine Vollzeiteilarbeit. Ich besuche gerne meine Eltern, denn dort kann ich mit entspannen. Es gibt warmes und leckeres Essen und ich muss weder lernen noch arbeiten. Leider wohnen meine Eltern in einem anderen Stadt. In den Ferien fahre ich zu meinen Eltern. Das letzte Mal bin ich mit dem Zug gereist. Das war sehr anstrengend. Außedem hat man in einem Zug oder in einem Bus keine Privatsphäre. Die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln war sehr stressig für mich. Deshalb fahre ich diesmal mit dem Auto fahre, kann ich immer eine Pause machen, wenn ich müde bin. Ich kann laut Musik hören und ich kann einen größeren Koffer mitnehmen. Am ersten Tag meiner Ferien packe ich meine Sachen. Ich nehme meine bequemsten Klamotten und meine Zahnbürste mit. Ich lege alles in den Kofferraum und bin bereit loszufahren. Nach einer Stunde mache ich bereits die erste Pause. Ich bin falsch abgebogen und nun finde ich keine Parkplatz, wo ich kurz anhalten könnte. Jede Parkmöglichkeit kostet Geld. Was mache ich nun ? Da vorne sehe ich eine freie Stelle. Ich fahre dort hin und kann endlich halten. Eigentlich herrscht hier Parkverbot. Da ich habe nur kurz halte, denke ich nicht, dass das ein Problem ist. Ich steige aus dem Auto und möchte mich etwas dehnen. "Sie wissen schon, dass hier Parkverbot ist, oder?", sagt eine Stimme. Ich erschrecke mich. Dort steht eine Polizist, der mich fragend anschaut. 'Ja, ich wollte nur kurz halten. Ich fahre gleich wieder weg.", antworte ich der Polizisten. "Normalerweise müssten sie nun eine Strafe zahlen, aber Sie versprechen mir, jetzt wegzufahren.", informiert er mich. "Alles klar. Ich fahre wieder weg.", versichere ich dem jungen Mann. Während ich wieder fahre, bin ich glücklich, dass ich nichts bezahlen musste. |