Thứ Bảy, 6 tháng 12, 2025

Die Welt zu Hause auf dem Bildschirm erleben/ Vorbereitung mit B2 Telc Deutsch

 Die Welt zu Hause auf dem Bildschirm erleben/ Vorbereitung mit B2 Telc Deutsch

Lesen Sie zuerst den Artikel und lösen Sie dann die Aufgaben (1–5) zu dem Text. Entscheiden Sie, welche Lösung (a, b oder c) richtig ist.

1. Das Besondere an der neuen Version von „GeoZoom" ist laut Text, dass a) nun jedes Land der Welt im gleichen Detailgrad abgebildet wird. b) bestimmte Regionen eine deutlich höhere Auflösung bieten als früher. c) sie ausschließlich auf Englisch nutzbar ist. 

2. Die Bilddaten, die „GeoZoom" anzeigt, a) zeigen in Echtzeit, was gerade vor Ort passiert. b) sind teilweise veraltet oder schon mehrere Monate alt. c) stammen in der Regel aus dem Livestream von Drohnen. 

3. Heute nutzen „GeoZoom" laut Text a) vor allem Behörden und Sicherheitspersonal. b) ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Interessen. c) ausschließlich Personen mit kostenpflichtigem Zugang. 

4. Als problematisch wird im Text genannt, dass ... a) nicht alle Funktionen in Europa verfügbar sind. ↑ b) manche Informationen über Orte und Personen öffentlich einsehbar sind... c) nur noch zahlende Kunden auf hochauflösende Bilder zugreifen können. 

5. Ein Vorteil von „GeoZoom" besteht laut Text darin, dass man a) sich auch ohne Internetverbindung orientieren kann. b) Gebäude in den USA dreidimensional darstellen lassen kann. c) bei der Reiseplanung visuelle Unterstützung erhält.

Eine Software, mit der man die Erde aus der Vogelperspektive erkunden kann – das ist „GeoZoom“, ein Programm, das seit 2007 online verfügbar ist. Es ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern, Städte, Kontinente oder sogar ihr eigenes Wohnhaus aus der Sicht von Flugzeugen oder Satelliten zu betrachten. Früher war solche Technologie vor allem dem Militär oder spezialisierten Firmen vorbehalten – heute ist sie für jedermann zugänglich.

Der weltweite Erfolg von „GeoZoom“ begann mit dem US-Unternehmen OrbMap, das die Software ursprünglich für Immobilienfirmen entwickelte. Im Jahr 2005 wurde das Unternehmen vom Internetgiganten Globanet übernommen. Seither wurde das System stark erweitert. „Inzwischen können wir über ein Viertel der Erdoberfläche in hoher Auflösung zeigen“, erklärt Projektleiter Richard Manson. Besonders detailliert ist das Kartenmaterial in Ländern wie Deutschland, die zu den frühesten Unterstützern des Systems zählten. Dort steht für viele Gebiete Bildmaterial zur Verfügung, das eine Genauigkeit von bis zu 15 Metern pro Pixel erreicht. In Großstädten gibt es sogar noch feinere Auflösungen.

Doch nicht jeder Ort ist vollständig sichtbar. Wer etwa gehofft hat, das Grundstück eines Prominenten genau zu betrachten, wird enttäuscht. Manche Aufnahmen stammen von vor Monaten oder sogar Jahren – und oft wird die Umgebung aus Gründen des Datenschutzes unkenntlich gemacht. So kann es passieren, dass ein Fußballstadion auf dem Bildschirm noch im Bauzustand erscheint, obwohl es in Wirklichkeit längst eröffnet wurde.

Die Idee zu „GeoZoom“ entstand ursprünglich aus einer militärischen Anwendung heraus. Doch mit der Öffnung für zivile Nutzer entwickelte sich das Projekt schnell weiter. Besonders Menschen, die sich für Reisen, Städteplanung oder Geografie interessieren, nutzen die Anwendung regelmäßig. Seit einiger Zeit kann man auch eigene Inhalte beisteuern – ähnlich wie bei Online-Enzyklopädien. Nutzer laden Informationen, Fotos oder Bewertungen direkt auf die Plattform.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Neben touristischen Funktionen wird das Programm auch für Bildung, Verkehrsplanung oder sogar bei Notfalldiensten verwendet. Tankstellen, Hotels oder Sehenswürdigkeiten lassen sich per Klick finden. In manchen Regionen sind auch Adressen und Namen von Einrichtungen wie Polizeistationen verfügbar. Gerade deshalb warnen Kritiker vor der missbräuchlichen Nutzung: Wer Informationen über Personen sucht, könne über das System auch Zugang zu privaten Daten erhalten – sofern diese öffentlich erfasst wurden.

Der große Erfolg von „GeoZoom“ hat auch Konkurrenzfirmen auf den Plan gerufen. Plattformen wie MapView oder TerraFly arbeiten an ähnlichen Konzepten. Dennoch bleibt „GeoZoom“ der Marktführer und entwickelt sich ständig weiter. Die aktuelle Version enthält eine Funktion zur Routenplanung, bei der die berechneten Strecken nicht nur angezeigt, sondern direkt visuell nachvollziehbar gemacht werden – oft bis ins kleinste Detail. Einige Gebäude – vor allem in Nordamerika – lassen sich sogar dreidimensional erkunden.

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