Thứ Hai, 14 tháng 7, 2025

Telc C1. 3/ Technik + Fortschritt


1.Prüfung Training, Lese verstehen: Teil drei

 Die Geschichte der Technik ist so alt wie die Menschheit selbst, und seit jeher zeigt sich der Mensch fasziniert von seiner eigenen Entstehungsgeschichte. Mit dieser eng verbunden ist die Entwicklung von Werkzeugen und technischen Hilfsmitteln, die die Menschheit voran brachte, die aber auch immer wieder für Umwälzungen sorgte. Alles begann am Ende der Steinzeit Der damalige Mensch lebte als Jäger und Sammler in enger Ver-

bindung mit der Natur und gleichzeitig bereits in der Übergangsphase zu Ackerbau und Viehzucht. Siedlungen entstanden, eine rasante technische Entwicklung nahm ihren Lauf. Es wurden Geräte zur Vereinfachung des Ackerbaus benötigt, aber auch Waffen und feste Behausungen für Mensch und Tier. Bronze und Eisen als Grundstoffe ermöglichten die Herstellung einer Fülle von Gerätschaften. Die Formulierung physikalischer Grundsätze schuf eine theoretische Grundlage für die Herstellung und Weiterentwicklung von Produkten. Die technische Mechanik als Wissenschaft wurde geboren, ebenso Hydrostatik und Pneumatik. Zu den bedeutenden Entwicklungen jener Zeit gehören neben Flaschenzug und Katapult auch Wasserräder und Windmühlen. Während der Bronze- und Eisenzei des Mittelalters und der Renaissance verringerte sich die Abhängigkeit des Menschen von der Natur immer weiter, doch der erste wirkliche Einschnitt in der technischen Entwicklung war der Wechsel von der Agrar- zur Industriegesellschaft Der Begriff "Industrie" leitet sich vom lateinischen Wort industria mit der Bedeutung "Fleiß, Betriebsamkeit" ab; er bezeichnet die Produktion und Weiterverarbeitung von Gütern in Fabriken durch Automatisierung. Die erste industrielle Revolution ging in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Großbritannien aus und verbreitete sich innerhalb weniger Dekaden über den gesamten europäischen Kontinent. Technische Erfindungen wie die Dampfmaschine oder der elektrische Webstuhl ermöglichten Massenproduktion und Großanfertigungen. Dieser Übergang von Muskelkraft zu Dampf, von Manufaktur zu Mechanisierung beeinflusste nachhaltig die gesamte Wirtschaft und das Alltagsleben der Menschen. Die erste Landflucht in die Städte setzte ein. Ab 1920 spricht man von der zweiten industriellen Revolution, welche durch Halb- und Vollautomatisierung eingeleitet wurde. Dies führte zu einem steigenden Grad der Arbeitsteilung und der Rationalisierung von Fertigungsprozessen. Ermöglicht wurde das Ganze durch Werner von Siemens, der 1865 das elektrodynami-sehe Prinzip entdeckte und somit den Grundstein für die Entwicklung des Elektromotors legte. Das Voranschreiten der Automatisierung der Technik rückte dann in den 1970er-Jahren die weitere Entwicklung sowohl der Elektronik als auch der lnformationstechnik, kurz IT, in den Mittelpunkt. Man bezeichnet diese Phase als dritte industrielle oder digitale Revolution. Eine ganz entscheidende Rolle für den Erfolg spielte die Entwicklung des Mikrochips und somit die allgemeine Computerisierung. Bereits in den 1940er-Jahren hielten Rechenmaschinen Einzug in große Firmen und erleichterten den Arbeitsalltag enorm.

Es dauerte weitere 30 Jahre, bis Personal Computer auch in die privaten Haushalte gelangten. Ein ganz neuer Industriezweig entstand und die digitale Revolution führte weltweit zu großen Veränderungen im Arbeitsleben. Die Erleichterungen durch den Computer werden jedoch nicht nur als positiv erachtet; nach Auffassung verschiedener Ökonomen besteht die Gefahr, dass durch die digitale Revolution langfristig Arbeitsplätze und ganze Berufszweige verschwinden werden. Dennoch ist der Computer heute aus dem Arbeits - und Privatleben nicht mehr wegzudenken. Die digitale Revolution ist längst nicht abgeschlossen; bei der Entwicklung von Robotern und der künstlichen Intelligenz etwa werden erhebliche Fortschritte, Entwicklungen und Veränderungen erwartet. Mit dem Begriff "Industrie 4.0" bezeichnet man die jüngste Phase der industriellen Revolution. Darunter versteht man die engere Verzahnung der industriellen Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Eine weitestgehend autonome Produktion, in der Menschen und Maschinen direkt miteinander kommunizieren und kooperieren, soll dadurch möglich werden. Diese Form des industriellen Fortschritts findet bereits Anwendung bei manchen logistischen Prozessen. Hierbei werden viele Produktionsprozesse digitalisiert. Statt "auf Lager" vorzuproduzieren, erfolgt die Produktion auf Nachfrage oder nach dem tatsächlichen Bedarf. Ziel ist es, Produktionsprozesse zum einen zu optimieren und zum anderen zu individualisieren. Voraussetzung für das Gelingen sind autonome, selbststeuernde, wissensbasierte und sensorgestützte Produktionssysteme. Es ist zwar noch ein langer Weg bis zur vollständig automatisierten Produktion, doch einzelne Produktionsschritte lassen sich schon heute auf diese Weise durchführen. Die Geschichte zeigt, dass wir unmöglich am Ziel angekommen sein können. Die nächsten Generationen werden sich vermutlich bereits mit Industrie 7.0 beschäftigen. Wie diese aussehen mag? Vielleicht kennen wir sie ja schon. 80 Jahre bevor das Internet entwickelt wurde, schrieb Mark Twain über eine Kommunikationsform, die dem Internet sehr ähnelt Im Science-Fiction-Roman Ralph 124C 4 1 stellte Hugo Gernsback 1911 einen Videochat dar, der an unser heutiges Skype erinnert, und auch die heute beinahe überholte CD wurde1934 in einem Roman erwähnt. Wollen wir also Industrie 7.0 erkunden, sollten wir in die Kreativwerkstätten der Science-Fiction-Filme von heute schauen: Mensch und Maschine vereinen sich dort zu bizarren Wesen mit unglaublichen Fähigkeiten, Menschen besiedeln neue Planeten und reisen durchs All, sie erschaffen neue Kreaturen, überwinden die Grenzen von Raum und Zeit und siegen sogar über den Tod und die Endlichkeit des Lebens. Was einst mit dem Feuer begann, scheint keine Grenzen zu kennen.

 

 

 


2. Funktionsweise des Knicklichtes

 

 Ein Leuchtstab besteht in der Regel aus einem durchsichtigen, biegsamen Plastikröhrchen, in dessen Innerem sich ein Glasröhrchen befindet. Durch diesen Aufbau entstehen zwei getrennte Kammern, welche wiederum mit unterschiedlichen Chemikalien befühlt sind. in dem inneren Glasröhrchen befindet sich eine Wasserstoffperoxid-Lösung, das umliegende Plastikröhrchen ist dagegen mit einer fluoreszenzfähigen Verbindung, weiteren Chemikalien und Farbstoffen befüllt, von welchen wiederum die gewünschte Leuchtdauer und -farbe abhängig ist. Durch das Knicken des Leuchtstabes bricht das innere Glasröhrchen. Mit dem daraus resultierenden Vermischen der Flüssigkeiten beginnt eine chemische Reaktion, welche als Licht wahrnehmbar wird. Wärme entsteht bei chemisch erzeugtem Licht, dem sogenannten kalten Licht, nicht. Da dieses Licht aufgrund einer chemischen Reaktion zustande kommt, ist die Leuchtdauer begrenzt und der Vorgang nicht wiederholbar.

 

 


3. Was ist Intelligenz? 

 Intelligenz ist gut verteilt: Jeder glaubt, genug zu haben. (Unbekannt)

Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz. (Laotse )

Die Intelligenz besteht darin, dass wir die Ähnlichkeit der verschiedenen Dinge und die Verschiedenheit

der ähnlichen erkennen. (Charles de Secondat, Baron de Ia Brede et de Montesquieu)

Nur ein Unvorsichtiger wagt vor Leuten, die er nicht kennt, Geist zu haben. (Ciaude-Adrien Helvetius )


 

 

 


 

 

 

 


4. Prüfungtraining: Hörverstehen, Teil 2.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ich begrüße Sie ganz herzlich

zu unserer heutigen Sendung zum Thema ,T echnik - qua vadis?".

Dies ist der dritte Teil in unserer Sendereihe "Das Leben in einer

technisierten Welt''. Am Mikrofon begrüßen wir heute Professor

Joachim Neigel. Er ist Leiter des Instituts ,Neuere Technologien". Auf

dem Gebiet der künstlichen Intelligenz ist das die weltweit drittgrößte

und in Deutschland sogar die führende Forschungseinrichtung.

Professor Neigel lehrt den Schwerpunkt künstliche Intelligenz. Mit

diesem Thema beschäftigt er sich schon lange. So hat er bereits

in seiner Doktorarbeit erforscht, wie Anwender und Maschinen

interagieren können.

Sehr geehrter Herr Professor Neigel, vielen Dank für Ihren Besuch

in unserem Studio. Sie sind ja nicht nur Leiter des Instituts, sondern

auch Gründungsmitglied. Was hat Sie bewogen, die künstliche

Intelligenz zu erforschen und zudem ein Institut zu gründen?

Liebe Frau Dreher, vielen Dank für die Einladung heute. Ja, also,

das Thema "künstliche Intelligenz" begleitet mich schon seit einigen

Jahren - eigentlich schon, als ich den Begriff der künstlichen

Intelligenz so noch gar nicht kannte. Ich habe beobachtet, wie ältere

Menschen mit Technik in Kontakt kommen und an ihre Grenzen

stoßen. Natürlich gibt es altersgerechte Technik, die sich auch gut

verkauft, aber wie lange wird es möglich sein, jede neue Technologie

auch in einer Variante für Senioren - also mit größeren Knöpfen

zum Beispiel oder reduzierter Anwendungsbreite - anzubieten?

Zwangsläufig werden wir die Alten abhängen und dadurch werden

wir sie aktiv ausgrenzen. Selbst Senioren, die Interesse an Technik

zeigen, haben kaum Chancen, mit dem immer schneller werdenden

Wandel mitzuhalten. Sehen Sie, die Schnittstelle zwischen der

Technik und dem Anwender ist oft unterentwickelt.

Es geht also darum, die Interaktion zwischen Mensch und Technik

einfacher zu machen, damit Technik leichter bedienbar wird. Und

genau davon werden die Senioren profitieren.

!!>- Das klingt erst mal sehr einleuchtend und positiv, aber wie sieht es

mit den Risiken und Gefahren aus?

Auch darum geht es in unserer Forschung. Grundsätzlich leben

wir in einer Welt, in der die Chancen des einen die Risiken des

anderen bedeuten können. Das lässt sich leider nicht trennen.

An unserem Institut haben wir uns für die Entwicklung von

Chancen entschieden. Dass wir im gleichen Atemzug auch Risiken

produzieren ist uns durchaus bewusst, doch wie kann man Risiken

vorhersagen?

Auch durch ein Risikomanagement, das sämtliche Maßnahmen zur

Erkennung, Analyse, Bewertung, Überwachung und Kontrolle von


Risiken umfasst, können nicht alle Eventualitäten ausgeschlossen

werden. Aus diesem Grund sollte das Risikomanagement nicht

überbewertet werden.

Künstliche Intelligenz wird sicher auch einige. Arbeitsplätze

vernichten. Solche Perspektiven wecken natürlich Angste: So wird

manchmal befürchtet künstliche Intelligenz könnte die menschliche

Arbeitskraft vollkommen überflüssig machen. Denn gewiss wird

sie die menschliche Leistungsfähigkeit in einigen Bereichen um

Längen übertreffen. Oft werden auch Zweifel an der zukünftigen

Beherrschbarkeil künstlicher Intelligenz geäußert. Doch vieles,

was man darüber liest liegt noch in weiter Ferne. Sicher wird

künstliche Intelligenz nicht in den nächsten Jahren alle Probleme

der Menschheit lösen. Heute soll sie in erster Linie dazu beitragen,

Fehlerquellen zu minimieren, also den menschlichen Faktor als

Fehler auszuschließen. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung

selbstfahrender Autos. Schließlich ist die Mehrzahl der Unfälle auf

menschliche Fehler zurückzuführen.

 Professor Neigel, ich möchte noch einmal nachhaken: Sie haben

erste Risiken ja gerade angesprochen, aber in der Gesellschaft ist

doch eine große Skepsis zu erkennen. Wie reagieren Sie darauf?

Die Skepsis gegenüber neuen Technologien war immer vorhanden,

dem kann auch ich nicht entgegenwirken. Mein Beitrag besteht

vielmehr darin, Technik für alle zugänglich zu machen, also zum

Beispiel auch für Senioren. Andererseits geht es auch darum,

Experten auszubilden. Denn hinter künstlicher Intelligenz steckt

eine komplexe Technik. Solche Expertensysteme gehören in

Expertenhände. Nur dann kann verantwortungsvoller Umgang mit

Risiken annähernd gewährleistet werden.

10> Mit welchen konkreten Risiken wäre denn zu rechnen, wenn große

Teile der Lebensverwaltung in die Hände von Maschinen fallen? Denn

es geht doch auch um Datenverwaltung, um Statistikauswertung, um

automatisierte Dienstleistungen, oder sehe ich das falsch?

Nein, das sehen Sie ganz richtig. Ich sehe das Risiko auch, aber die

Antwort auf diese Frage sehe ich nicht aufseilen der Wissenschaft.

Sicher, wir handeln nach moralischen und ethischen Grundsätzen,

aber Ihre Frage muss von Politikern und von Juristen beantwortet

werden. Es können eindeutige Regelungen und Gesetze geschaffen

werden. Noch sind die Gesetzeslücken enorm, daher müssen auch

die Anwender und Endkunden ihre Verantwortung wahrnehmen. Der

Eigenschutz und die Sicherung der eigenen Daten ist ja nicht nur

im Sinne des Verbrauchers - es ist sogar seine Pflicht. Die meisten

Risiken entstehen ja auch im Grunde durch den Anwender. Aber

ebenso nskant ist auch eine fehlende rechtliche Basis.

!> Was wäre denn dafür ein konkretes Beispiel?

Na, nehmen wir zum Beispiel wieder selbstfahrende Autos. Noch

sind sie nicht serienreif, und es wird eine Weile dauern, bis sie auch

für den Normalverbraucher erschwinglich sind. Doch dann werden

sie einige Verbesserungen bringen: Sie werden dazu beitragen, dass

die Zahl der Unfälle zurückgeht. Außerdem werden sie effizienter

fahren als normale Autos, sodass der Kraftstoffverbrauch abnimmt.

Sogar die Parkplatzsuche könnte automatisiert werden.

Doch wer übernimmt die Verantwortung, wenn ein solches Fahrzeug

in einen Unfall verwickelt wird? Der Fahrer? Der Hersteller? Oder

werden wir bald Autos vor Gericht stellen? Sie sehen, hier ist noch

einiges ungeklärt. Und auch die Frage, wie das Programm eine

Entscheidung trifft, wird uns beschäftigen. Stellen Sie sich folgende

Situation vor: Sie programmieren Ihr Auto, möglichst sparsam und

umweltschonend zu fahren, und es kommt zum Ergebnis, dass es am

sparsamsten und umweltschonendsten is erst gar nicht loszufahren,

und es schaltet sich einfach ab. Diese Konflikte zwischen Mensch

und Maschine müssen geregelt werden, genauso wie Konflikte

zwischen Menschen geregelt werden. Es wird ganz sicher ein

zukünftiges Miteinander zwischen Menschen und Technik geben.

Das Beispiel klingt erst mal amüsant, aber übertragen auf andere

Bereiche ist es doch erschreckend. Müssen wir uns nicht doch

Sorgen machen?

Nein, im Moment brauchen wir uns keine Sorgen zu machen.

Wissen Sie, Maschinen rechnen und werten Daten aus, doch an

Erkenntnissen mangelt es ihnen und Bedürfnisse haben sie auch

nicht. Sobald Maschinen allerdings Bedürfnisse entwickeln und

darüber hinaus auch den Drang, diese zu befriedigen, kann es aber

gefährlich werden. Wenn meine Schach-App also aus Frust über ein

verlorenes Spiel mein Handy ausschaltet und sperrt mache ich mir

wirklich Sorgen. Es ist also wichtig, dass die Wissenschaftler solche

Möglichkeiten nicht aus den Augen verlieren. Es wird ihre Aufgabe

sein sicherzustellen, dass Systeme, die mit künstlicher Intelligenz

arbeiten, kein Eigenleben entwickeln, das wir nicht wollen.

P. Aber wie können wir dem entgegenwirKen? ln der heutigen Zeit

scheint doch nichts mehr unmöglich, auch nicht die beleidigte

Schach-App.

Zum einen muss man sagen, dass natürlich alles vorstellbar ist,

aber vielleicht nicht alles umgesetzt werden sollte. Aber hier sind

Wissenschaftler und Politiker gefragt. Es geht vor allem darum, dass

Maschinen unser Leben bereichern und dem Menschen dienen. Aber


sie sollten eben nur von Experten bedient werden, und das muss

gesetzlich gesichert werden. Die Verantwortung dafür liegt natürlich

beim Menschen, diese muss er aber dann auch tragen und ertragen.

Hier sehe ich ganz klar Handlungsbedarf. Eine Verteufelung der

Technik wird unnötig, wenn die Regeln zum Einsatz klar sind und

die Verantwortung auf den Schultern von kompetenten und integren

Entscheidungsträgern liegt.

t> Darf ich Ihnen noch eine letzte Frage stellen?

Aber natürlich, gerne.

t> Haben Sie Ihr Handy mit einer PI gesperrt?

Sicher! Aber das hat nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun, sondern

ist eine reine Vorsichtsmaßnahme gegen Diebstahl. Schauen Sie mal

hier - meine Uhr. Das ist unser Prototyp. Wenn mir jemand mein

Handy stiehlt, kann ich mit diesem Knopf hier an meiner Uhr mein

Mobiltelefon erreichen, kann Daten löschen oder in einer Cloud

speichern und vor allem das Gerät komplett ausschalten. Das ist

schon wichtig, denn ich teste ja auch viele unserer Produkte selber

und habe ein man kann fast sagen Super-Smart-Haus, das

ich von meinem Mobiltelefon aus steuere. Das möchte ich nicht

in fremden Händen wissen. Ich kann ja sogar die Temperatur in

meinem Kühlschrank mit meinem Handy einstellen - das sollte

besser niemand anderes tun.

.... Ach, darf ich das mal sehen? Wie geht das?

Na klar, da brauche ich mein Handy. So . . . ja . . . schauen Sie hier.

.... Ich kann ja sogar 1n Ihren Kühlschrank schauen!

Ja, klar. Ich muss doch wissen, was ich einkaufen muss. Und ich nutze

das wirklich, aber ich habe ja auch ein Fa ible für solche Spielere•en.

.... Professor Neige!, ich danke Ihnen herzlich für das Interview und Ihre

Ausführungen!

Nächste Woche geht es dann in unserer Sendereihe weiter mit dem

Thema ,Gesundheit und technischer Fortschritt". Ich verabschiede

mich für heute und wünsche Ihnen eine angenehme Woche.



 



5. Der Eisatz von künstlicher Intelligenz und die Konsequenzen für den Arbeitsmarkt. 

 

 Der technische Fortschritt wird kommen - doch wer wird profitieren? Die rasche technische Entwicklung ist eine Bereicherung: Von Suchmaschinen im Internet über Pflegeroboter bis hin zu "Pokemon Go" - wir nehmen alles dankbar an. Daher ist es nur folgerichtig, wenn die Politik die Förderung neuer Technologien in den Fokus rückt. Vor allem aber, weil die zukünftigen politischen Entscheidungen unseren Arbeitsmarkt stark beeinflussen werden. Sie werden entscheidend dafür sein, wer von neuen Technologien profitieren wird und wer durch sie verliert. Unumstritten ist, dass neue Technologien bereits heute radikale Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Viele Arbeitsbereiche werden perspektivisch verschwinden und neue Arbeitsfelder werden entstehen - jedoch nicht für die gleichen Arbeitnehmer. Vor allem Fließbandarbeiter müssen Maschinen weichen. Diese düstere Prognose ist sogar erklärtes politisches Ziel: Arbeiter sollen durch Roboter und einige wenige Informatiker und Mechatroniker ersetzt werden. Bankangestellte kennen dies bereits, sie sind sukzessive von Automaten und Onlinebanking verdrängt worden. Es ist damit zu rechnen, dass in Zukunft ein beträchtlicher Teil der Bankfilialen in Deutschland schließen wird. Im Gegensatz zu diesen Berufsgruppen werden in allen Arbeitsbereichen dringend Programmierer gesucht, und auch einfache Arbeiten wie Wartung und Instandhaltung der technischen Geräte werden weiterhin von Menschen ausgeführt werden. Weniger bedroht vom technischen Wandel sind Berufe im sozialen und kreativen Bereich. Lehrer, Kindergärtner und Sozialarbeiter ebenso wie Künstler aller Art müssen wohl nicht um ihre Jobs bangen. Doch spiegeln diese Beispiele nicht das alte Vorurteil wider, dass der technische Fortschritt vor allem Menschen mit hohen Bildungsabschl9ssen begünstigt? Leider schlägt sich dieses Vorurteil bereits in der Zahl der Arbeitsplätze sowie der Arbeitslosenrate für verschiedene Berufsgruppen nieder. Naturgegeben ist dieser Trend auf dem Arbeitsmarkt allerdings nicht, denn der Staat beeinflusst mit der -. Förderung neuer Technologien diese Entwicklung. Somit liegt eine große Verantwortung in der Hand � des Staates. Es ist vorherzusehen, welche Arbeitnehmer die Arbeitslosen von morgen sein werden. Gerade Beschäftigte in lndustriesektoren, deren Anzahl immer weiter schrumpft, brauchen gezielte Förder- und Umschulungsprogramme, um in anderen Berufszweigen Fuß fassen zu können.

 

 


6. Von der Natur lernen

 Technik und Naturwissenschaft - diese beiden Begriffe kommen oft Hand in Hand daher, sei es in Zeitungsmeldungen oder Fachpublikationen. Richtig daran ist, dass ohne Natur und Wissenschaft die Technik nicht auf dem heutigen Stand wäre. Ein ganzer Forschungsbereich beschäftigt sich mit Beobachtungen der Natur und dem Übertragen geeigneter und förderlicher Phänomene in die technische Weit. Obwohl die sogenannte Bionik als Wissenschaft noch sehr jung ist, sind Nachahmungen der Natur möglicherweise so alt wie die Menschheit selbst. Indem der Flugpionier Otto Lilienthai den Vogelflug beobachtete, gelang ihm eine Verbesserung der Flugeigenschaften seiner Flugmodelle. Auch das Fahrrad basiert auf Erkenntnissen der Bionik. Der Aufbau des menschlichen Skeletts überzeugt aufgrund von Stabilität und Leichtigkeit - diese Eigenschaften finden wir in den Speichen des Fahrrads wieder und darüber hi,naus auch in der Architektur. Ebenso rückte der Traum von selbstreinigenden Oberflächen in greifbare Nähe, nachdem die Oberflächenstruktur der Blätter von Lotosblumen analysiert wurde: Der sogenannte Lotuseffekt$ wird in der Herstellung von wasserabweisender Outdoor-Bekleidung und an Hausfassaden eingesetzt. Doch wie entstehen all diese Ideen? Nachdem meist seitens der Industrie ein Problem definiert und an die Forschungsinstitute herangetragen wird, suchen diese zielgerichtet nach Analogien in der Natur. Sie analysieren die Analogien, um Lösungen zu finden. So stand zum Beispiel Mercedes-Benz vor der Herausforderung, ein möglichst großes Auto zu entwickeln, welches im Verbrauch dennoch auffallend sparsam sein sollte. Die Antwort gab der Kugelfisch: Groß und rund widerspricht er den physikalischen Prinzipien der Effizienz und Sparsamkeit, und dennoch bewegt er sich mit messbar geringem Widerstand durchs Wasser. Als Resultat stellte der Automobilkonzern im Jahr 2005 das Mercedes-Benz bionie car vor und schaffte damit die Vereinbarkeit von Kompaktklassenfahrzeugen und sparsamem Verbrauch. Grundsätzlich wird die Bionik in unterschiedliche Forschungsbereiche unterteilt. Dazu gehört die Konstruktionsbionik, welche sich mit Konstruktionsregularitäten der Natur beschäftigt. Als Beispiele lassen sich der Aufbau von Knochen und Hafteigenschaften von Oberflächen nennen. Die Sensorbionik untersucht die Reizaufnahme und Verarbeitung, die Bewegungsbionik analysiert dagegen Mechanismen des Antriebs und Einflüsse von Oberflächen. Sogar die Robotik bedient sich gern der Ergebnisse der Bionik, und so entstehen spinnenartige Roboter, welche in Stabilität und Wendigkeit anderen Entwicklungen weit überlegen sind. Anhand dieser Beispiele lässt sich deutlich erkennen, dass die Bionik auch in Zukunft ein wichtiger Forschungsbereich bleiben und weiter an Bedeutung gewinnen wird. Denn es gibt eine ganz typisch menschliche Eigenschaft - den Drang, Visionen umzusetzen und die Grenzen des Möglichen und Machbaren auszuloten. Im technischen Bereich findet der Mensch einen großen Spielplatz mit reichlich Raum für Neugier und Innovation. Doch wie hoch oder wie gering ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Genetik nach Vorbildern in der Natur sucht? Werden wir in absehbarer Zeit die Sehkraft eines Adlers, die Lebenserwartung einer Schildkröte oder die Körperkraft eines Eisbären besitzen? Nichts scheint unmöglich angesichts des immer schneller werdenden Fortschritts und der schier unendlichen Neugier des Menschen.

 

 

 


7. einen Vortrag halten. 

 

 Ich hatte mich eigentlich auf das Thema gefreut, weil ich ja auch Biologie studiere, aber dann habe ich so gut wie nichts verstanden. Trotzdem musste ich immer mal wieder schmunzeln, denn der Redner hat wirklich eine mitreißende Art und wäre sicher ein guter Kabarettist. Seine Gliederung war so chaotisch, dass ich nie wusste, bei welchem Punkt wir gerade waren. Auch passten die Powerpoint-Folien nicht immer zu dem, was er sagte. Alles in allem kann ich also sagen: Gut unterhalten, aber nichts gelernt. Alina (24), Studentin der Biologie, nach einem Vortrag zum Thema "Bionik und Industrie 4.0"

 

 




Chủ Nhật, 6 tháng 7, 2025

Telc C1 - 2 Mobilität

Telc C1 - 2- Mobilität 

1, Wie werden wir uns in Zukunft fort bewerben?

 Die Zukunft der Mobilität selbst fahrende Autos versus öffentliche Verkehrsmittel verstofte Straßen, schwindende Rohstoffe, zu nehmender Lärm und steigende Absage sind die Probleme, mit denen sich aktuell die Verkehrspolitik konfrontiert sieht. Die meisten Verkehrsmittel sind derzeit alles andere als Umweltschonend. Mehr oder weniger erfolgreich werden deshalb  Projekte wie beispielweise das Carsharing oder selbst fahrende Autos vor angetrieben. Um allerdings in Zukunft bestehen zu können, sind intelligente Verkehrsysteme  notwendig, die nicht das Auto, sondern den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Selbstfahrende Autos gelten aufgrund ihrer vielen Vorteile als Technologie der Zukunft. Es kommt zu weniger Unfälle, die Fahrweise wird effizienter und der vorhandene Platz kann besser genutzt werden. Aber auch selbstfahrende Autos  benötigen Platz. Platz , der zu nehmen knapper wird. Schon heute ist in Großstädten zu beobachten, dass viel Geld in die Infrastruktur investiert wird. 

Ungeachtet dieser politischen Anstrengungen und Lösungsangebote sind auf der Straße zu viele PKW unterwegs. Ein Problem, welches sich auch mit selbstfahrenden Autos mit lösen lässt. Für eine lebenswerte Zukunft  ist ein wirkliches Umdenken wichtig. Der Verzicht auf ein Auto muss attraktiver gemacht werden. Das Ziel soll und muss also heißen weniger Autos. 

Eine Alternative zum eigenen Auto ist das Carsharing. Das bedeutet, dass ein Auto mehreren zur Verfügung steht. Derzeit gibt es in über 500 Städten in Deutschland verschiedene Unternehmen die Carsharing anbieten. Laut Studien ersetzt ein gemeinsam genutztes  Auto bis zu acht private Fahrzeug. Die Idee ist nicht neu: Erste Anbieter gab es bereits vor 25 Jahren und wie funktionierts? Nach einmaligen Anmeldung bei einem Anbieter können Tag und Nacht Fahrzeuge spontan gebucht und gefahren werden. 

Die zur Verfügung stehenden Fahrzeug können leicht über die Internetseit oder die Smartphone App des Anbieters gefunden werden. Das öffnen und Schließen der Fahrzeuge erfolg entwerder mit einer chipkarte oder mittels einer App über das Smartphone. Die Vorteile des Carsharing sind nicht von der Hand zu weisen. Das Konzept gilt als ökologisch sinnvoll, preisgünstig und der mordenen  Stadtleben angepasst. Jedoch wird allein mit diesen individuellen Maßnahmen nicht das eigentliche Problem des hohen verkehrsaufkommens gelöst werden können. Vielmehr muss über eine Konzept nachgedacht werden, das denn Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel vorantreibt und diese attraktiver macht. Dringend erforderlich ist deshalb eine Gesamtkonzept für die Mobilität in Deutschland. 

Die Mobilitätswende der Zukunft könnte mit einem Schritt in die Vergangenheit beginnen. Damit soll nicht die Vision von Dampflok und Pferdestärke vorangetrieben werden , eher geht es um das Bild eines eng verzahnten. Netzes aus Straßenbahnen, Bussen, Schienenverkehr, Luft und Wasserwegen sowie einem reduzierten Individualverkehr. Auch dort kann die moderne Technik eingesetzt werden; beispielsweise in Form von autonom fahrenden Bussen, vernetzten Apps mit Echzeitinformationen und Elektrounterstützten Fahrrädern. Der Luxus der Mobilität würde dadurch ebenso wenn nicht angeriffen  wie geschmälert. 

Doch lässt sich das Rad der Zeit zurückdrehen? Angesichts der negativen Auswirkungen, die die unabhängige Fortbewegung im eigenen Auto hat, ist ein umdenken zwingend notwendig geworden. Denn ein ausgebauter öffentlicher Nahverkehr hätte das Potenzial, vor allem die ökologischen Problem zu reduzieren. Luftverschmutzung ist das bekannteste und auch das für denn Einzelne bedrohlichste Übel. Feinstaubmessungen der letzten Jahren ergeben schon jetzt ein Schreckenbild. Ein Blick in die Großstädte Chinas könnte uns auch unsere Zukunft vor Augen führen. Unter diesem Umständen ist der Blick in die Vergangenheit lehrreich und gewinnbringend. Ob bei der Lösung diese Problem allerdings bei Beteiligten, nämlich Politik, Wirtschaft und der Geist der individuellen Freiheit, zusammenarbeiten und zusammenfinden, wird nur die Zukunft zeigen können.

 

 

 

2, Fahrerlose Auto?

 

 Fahrerlose Autos? 

1) Liebe Hörerinnen und Hörer,

 zu Woche des selbstfahrenden Autos haben wir Herrn Dr Wieland Holfelder eingeladen, um mit ihm über die Zukunft der Mobilität, insbesondere die Entwicklung selbstfahrender Autos, zu sprechen. Dr Holfelder ist seit 2008 Leiter der Entwicklungsabteilung  bei Google Deutschland in München. Herzlich willkommen, Herr Dr Holfelder. 

Ja, guten Tag! Google arbeitet intensiv an der Entwicklung eines selbstfahrende Autos - wo liegen aktuell die technischen Herausforderungen, wo die großen Chancen und Vorteile? 

Jährlich sterben i,2 Millionen Menschen durch Verkehrsunfälle und bei rund 90 % dieser verkehrsunfälle ist menschenlich versagen die Ursache. Autonome Fahrzeuge haben das Potenzial, diese Zahl deutlich zu reduzieren. Technische Herausforderungen gibt er sicher noch viele, z.b müssten die Sensoren an den Fahrzeugen lernen, noch besser mit widringen Wetterverhältnissen wie starkem Regen oder Schnee umzugehen. Auch die Erkennung von Schlaglöchern auf der Straße ist sicher etwas, was vielleicht noch nicht immer hundertprozentig funktioniert, aber die Technik ist stetig besser, und es wird sicher nicht  mehr lange dauern, bis viele dieser Herausforderungen auch gelöst sind.

Wie sehen Sie die Zukunft des selbstfahrenden Autos sehr positiv. Als wir von rund acht Jahren die Forschung dazu aufgenommen haben, hätten wir nie zu hoffen gewagt, der technischen Stand von heute so schnell zu erreichen. Wir haben mehr als 1,5 Millionen Kilometer autonom ohne jegliche selbst verursachte Unfälle zurückgelegt, in stark befahrenen Innenstädten sowie auf dem Land oder dem Highway. Das heißt, der Fortschritt, denn wir in den letzten acht Jahren auf diesem Gebiet gesehen haben, macht extrem viel Mut. Viele Menschen unterschätzen , was exponentielle Technologieentwicklung bedeutet. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich mich selbst in die absehbarer Zeit auf herkömmlichen Straßen in fahrerlosen Autos bewegen Werder und darauf freue ich mich werde, und darauf freue ich mich! Werden unsere Autos bald alle fahrerlos sein.

Das sicher nicht, aber in den Innenstädten wird sich das autonome Fahren aus wirtschaftlichen, ökologischen und praktischen Gesichtpunkten sicher deutlich schneller durchsetzen als z.b in ländlichen Gebieten. Was bedeutet selbstfahrende Autos für die Menschen und die Gesellschaft?

Die Autos werden nicht nur sicherer fahren, die Straßen werden durch die besser aus - und weniger belastet werden. Ein Effekte kann darin liegen, dass wir künftig weniger Packhäuser bei der Städteplanung vor sehen müssen ; ein anderer, dass die verkehrssteuerung wesentlich reibungsloser möglich sein wird. 

Warum ist es so wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema auseinander zu setzen? 

Das Autonome fahren ist eines von den Beispielen, die zeigen : wir leben heute in einer Welt, die in allen Bereichen von digitaler Technologie stark beeinflusst wird. Ein herkömmliches Smartphone hat heute eine Rechenleistung, die vor wenigen Jahren nur in großen Desktop, PCs vorstellbar war. Jeder hat damit einen "Super -Computer" in seiner Hosentasche. Diese Entwicklung wird weitergehen.

 Es gibt kaum mehr ein Gebiet, das nicht durch die Digitalisierung beeinflusst wird - Smart Home - Smart Energy, selbstfahrende Autos sind nur wenige Beispiele. Auch in der Medizin werden Kenntnisse der Informatik zukünftig eine wichtiger  Rolle spielen. Frühzeitiges Programmieren lernen schafft eine Verständnis  für Algorithmen,  für die Logik der Programmiersprachen, die Funktionsweise von Hard - und Software, fördert das systemlische und analytische Denken und ist damit ein wichtiger Grundstein, um den Entwicklungen in der Zukunft nicht hilflos ausgeliefert zu sein, sondern diese mitbewerten und vor allem auch mit gestalten zu können. 

Damit sind wir jetzt auch schon am Ende unserer Sendung. Vielen Dank Herr Dr Holfelder für den kleinen Einblick in ihre Arbeit. 

 

3, Die Deutschen unterwegs zu Arbeit

 Meine Damen und Herren, ich darf Sie herzlich begrüßen zu unserem diesjährigen Symposium mit dem Thema "Zukunft  der Mobilität - Fluch oder Segen?". Unsere heutige Referenten, Herr Sebastian Mittermeier, heiße ich recht herzlich willkommen.  Er wird einführend einen Vortrag zu diesem Thema halten und im Anschluss haben Sie Zeit für eine Diskussion. Herr Mittermeier ist Experte auf dem Gebiet der Mobilitätsforschung und hat zu diesem Thema bereits mehrfach in anderen Runden Vorträge gehalten und Stellung zum Thema genommen. Und damit übergebe ich auch schon das Wort an Herrn Mittermeier. 

Vielen Dank! Frau Klingel , für die freundlichen Worte! Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie ganz herzlich zu unserem diesjährigen Symposium zum Thema. "Zukunft der Mobilität Fluch oder Segen". Ich möchte, bevor wir zu den einzelnen Vorträgen aus den verschiedenen Arbeitsbereichen kommen, ein paar einleitende Worte zu dem Thema verlieren und uns auf das Thema einstimmen: der Schwerpunkt meiner Ausführungen soll auf dem Alltag der Berufspendler liegen und auch die neuen Herausforderungen für die Arbeitnehmer beleuchten. Um mich dem Thema zu nähern habe ich  Statistiken ausgewertet und verglichen und im Anschluss Interviews mit über 50 Pendlern gefühlt. Die Ergebnisse möchte ich Ihnen im Folgenden vorstellen. 

Werfen wir aber zunächst einen Blick auf die Zahlen der Letzten Jahre. Sie sehen hier auf der ersten Folie ein Diagramm, welches uns Auskunft über die durchschnittlichen Entfernungen zwischen Wohn - und Arbeitsort im Jahr 2012 gibt Deutlich zu erkennen ist, das sieht das System Homeoffice noch nicht durchgesetzt hat und nur 5% der Arbeitnehmer tatsächlich von zu Hause aus arbeiten können. Der Rest nimmt teilweise langge Wege in Kauf, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Nur knapp die Hälfte der Erwerbstätigen erreicht der Arbeitstäte in weniger als zehn Kilometern. 17 % sind sogar mehr als 25 km täglich auf Hin und Rückweg. Dabei wird im Vergleich zu den Vorfahren deutlich, dass die zurück zulegeden Strecken tendenziell immer länger werden.

 

 

 Mit der nächsten Folie nähern wir uns der Frage an, wie die unterschiedlichen Distanzen zurückgelegt werden. Dabei ist das eigene Auto immer noch die unangefochtene Nummer eins, da hat sich in den letzten zehn Jahren nicht viel verändert. Mehr als zwei Drittel der Erwerbstätigen kommen mit dem Auto zur Arbeit, dich gefolgt von den öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bahn, bus und Straßenbahn. Aber auch das Fahrrad erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Sehen wir uns beispielhaft die Deutsche Bahn als Teil des öffentlichen Verkehrssystem an. Die deutsche Bahn hat auf diesen Trend längst reagiert und Versucht auch den Selbstfahrern das Pendeln mit dem Zug schmackhaft zu machen. Sie kennen sicher die Werbekampagnen Der Deutschen Bahn, in denen die Vorzüge der Schienen dargestellt werden. Büroatmosphäre in den Waggons, die selbst verständlich mit WLAN und Steckdose ausgestattet sind. Doc greifen diese Maßnahmen? Laut eigenen Aufgaben der Deutsche Bahn steigt die Zahl der Berufspendler stetig an. Neben der Ausstattung der Züge kann die Bahn auch mit der BahnCard 100 Punkten, welche das Modell, Mobilität und Flexibilität in sich Vereint. Für einen monatlichen Grundbetrag fahren Sie mit allen Zügen und öffentlich Verkehrsmitteln in Deutschland. Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere zuhörer im Publikum ein Exemplar in der Tasche hat. 

 Doch trotz dieser positiven Entwicklungen für die Bahn bleibt dennoch die Frage im Raum stehen, warum die meisten Pendler nicht auf ihre Auto verzichten wollen. Die Gründe dafür können Sie der Auflistung auf der nächsten Folie entnehmen.

Wärend im Städtischen Raum die öffentliche Verkehrsmittel stark genutzt werden und die Vorteile gegenüber dem Auto auf der Hand liegen überwiegen gerade im ländlichen Raum die Vorzüge des Auto. Die liegt zum einen an der mangelnden Infrastruktur in den ländlichen Regionen und zum anderen an dem Wunsch nach Autonomie bei der Streckenwahl. Hier treten dann private Aufforderungen in der Vordergrund wie Einkauf, Behördengänge und andere Besorgungen, die auf dem Weg von der Arbeit nach Hause noch erledigt werden können. Erstaulich ist allerdings, dass viele Autopendler die Zeit im Auto trotz Stau, Baustellen und Umleitungen als Entspannung und als Zeit für wahrnehmen.

 

 

4. Nach diesem kleinen Einblick bleiben im Grunde nur noch zwei Fragen zu klären, bevor wir dann mit den einzelnen Vorträgen beginnen zum einen wäre da die Frage nach dem Motiven der Pendler und zum anderen die Fragen nach der Zukunft der Mobilität die Motive Decken sind bei den allermeisten Befragten wie sie hier erkennen können steht ins Zentrum immer die Frage nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Häufiger pendeln Männer, während die Frauen ein Arbeitsstelle in der Nähe des Wohnortes haben. Nur wenige Familien entschieden sich für getrenntes Pendeln, also beziehen eine Wohnung oder ein Haus, das zwischen den Arbeitsplätzen liegt, so das war beide pendeln müssen, jedoch die strecke zumindest für einen Partner  um die Hälfte reduziert ist. Pendeln wird jedoch von fast allen Befragten als notwendiges übel gesehen. Die Flexibilität denn Wohnort für die Arbeit zu wechseln, sinkt beträchtlich, so bald Schulpflichtiges Kinder in den Familien sind. Um ein stabiles familiäres und soziales Umfeld zu schaffen, nehmen die Eltern bei einem Arbeitsplatz wechseln im extremsten Fall auch Fern - und Wochenendbeziehungen in Kauf, um das Pendeln zu reduzieren.

 Dies meinen zwar auch die Bahnpendler denn urbanen Regionen, sie räumen aber ein das wirklich konzentriertes Arbeiten trotz optimaler Ausstattung der Langstreckenzüge selten möglich ist. Die Bahnen seien zu voll und zu hektisch im regionalen Nah - und Fernverkehr wird das Pendeln sogar als psychische Belastung wahrgenommen. Stehplätze und Rücksichtslosigkeiten sind hier die wichtigsten Punkte, welche angesprochen werden. Medizinische Studien an kurzstrecken pendeln haben Jahr Pendeln an einem höheren Blutdruck, schwacher Konzentrationsfähigkeit und chronischer Erschöpfung leiden. Bei Langstreckenpendlern werden ähnliche Symptome festgestellt diese treten allerdings erst nach ein bis ein einhalb Jahren auf. Interessant war, dass die medizinischen Untersuchungen keine Unterschiede ergeben haben, wenn das Verkehrmittel gewechselt, also von Zug aufs Auto und umgekehrt umgestiegen wurde. Die Zeit, die man für den Arbeitsweg aufbringt, fehlt an anderer Stelle - und dieser Zeitdruck  führt zu Stress.

 

 

 Soziologin, Mediziner und Gewerkschaften schlagen angesichts dieser Entwicklungen schon lange Alarm. Sie warnen vor Burnout, zersplittertem Familien und eingrenzten mitarbeiten. Die Zukunft der Mobilität hält momenten keine Lösungen parat, bietet aber Features an, welche das Pendlerleben Vereinfachen sollen. Allen voran steht die Fusion von Auto und Kommunikationsmittel und nicht zuletzt jedes Fahrerassistenzsystem haben das Ziel, den Fahrer zu entlasten. Für die Langstreckenpendler ist dies ein schwacher Trost, und hier ist in aller erster Linie die Politik gefragt. Home-Office wäre eine Lösung doch dafür braucht es sicher noch weitere arbeitsrechtliche und steuerpolitische Anstrengungen. 

Aber diese gilt erst in die Hand zu nehmen. Für Ultrakurzstreckenpendler wie Fußgänger und Radfahrer hält die Zukunft dagegen mehr bereit. Der segway war hier der Vorreiter, der seinen Durchbruch eher in der Städtetourismusbranche fand. Ihm werden in Zukunft das Hoverboard als schwebendes Skateboard und weitere elektro -Minimobile aus dem Forschung- und entwicklungszentren der großen Konzerne folgen. 

 Doch auf diese Beispiele werden die Rednerinen und Redner in dem ein oder anderen Vortrag sicher noch näher eingehen. Mit diesem kleinen Überblick über das Pendeln in Deutschland und meiner kleinen Prognose möchte ich unsere Symposium zur Zukunft der Mobilität eröffen. Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 Vielen Dank Herr Mittermeier für den umfassenden und interessanten Auftaktvortrag. Bevor wir nun mit der Diskussionsrunde beginnen, besteht noch die Möglichkeit, verstandenes fragen zu klären.

Ja bitte! 

4, Die Virtual - Reality Brille.

 Das Meer wick-blau wie nie der Wind ist spürbar. Aber weder Meer noch Himmel oder Wind sind tatsächlich vorhanden. Alles, was sich im versuchslabor von Professor Dr Schweiger finden lässt, sind computer, kabel und einige Assistenten, die Daten auswerten.

Gewonnen werden diese Daten von Sven Meuschner der hier heute als  versuchsperson eingeladen wurde um eine neue Virtual Reality Brille (VR- Brille) zu Testen. Während die Forscher in dem trostlosen versuchslabor routiniert und Leight gelangweilt vor sich hin arbeiten, erlebt Meuschner in genau demselben Labor einem kurzurlaub auf den Malediven - ermöglicht durch eine Brille mit integrierten Bildschirmen. Seine Reaktionen und vor allem seine Begeisterung scheinen echt. Die Forscher erklären, dass er gerade eine Tauschtour erlebt, und zeigen uns ihren Bildschirm. Über verkabelte Handschuhe können Informationen wie "nass", "kalt", "erfrischend" an Haut und Sinne des Probanden weitergeleitet werden - und tatsächlich: Sven Meuschner bekommt eine Gänsehaut, lacht und verschluckt sich anschließend. Das Experiment wird abgebrochen, doch bevor ihm die Brille abgenommen wird, müssen erst noch

Blutdruck und Pulsfrequenz gemessen werden. Man erklärt uns, dass es nach so einer Reise durchaus

zu Schwindel und Übelkeit kommen kann.

Der Professor ist äußerst zufrieden, denn Herrn Meuschner scheint es gut zu gehen. Es folgt eine wohl

sehr reale menschliche Reaktion: Er will von seinen Erlebnissen erzählen und scheint kaum zu realisieren, dass ebendiese Erlebnisse von einem Computer erzeugt und gesteuert wurden. Während wir zwar

die Bilder, die an die VR-Brille gesendet wurden, parallel auf einem Bildschirm sehen und verfolgen

konnten, bleiben jedoch emotionale Reaktionen aus. Ja, das Meer war blau, ja, der Himmel schön, na ja,

und Wind haben wir natürlich keinen gespürt.

Wir sind alle wieder in der Realität des Versuchslabors angekommen, und dennoch scheint die Situation irreal: Sven Meuschner hat etwas anderes in diesem Raum erlebt als wir, und dieses Erlebnis wird im

Gehirn als Erlebnis und reale Erfahrung gespeichert. Ob er nun einen Flug auf die Malediven buchen

wird, um Meer, Himmel und Wind in der Realität zu erleben, erfahren wir nicht mehr.

 

 

 

5, Virtuell verreisen?

 Ich glaube zwar nicht, dass virtuelle Reisen in der Zukunft die physischen Reisen ablösen werden, aber es ist natürlich sehr reizvoll, bereits vor einer Reise zu wissen, was auf einen zukommt. Die Möglichkeit, vorab ein Hotelzimmer oder auch die jeweilige Stadt anzusehen, fände ich durchaus sehr angenehm. Manchmal erlebt man ja auch böse Überraschungen - wenn man eine Reise zum Beispiel im Internet bucht. Mit der VR-Brille kann man sich absichern und ist dann nicht enttäuscht. Ich denke auch, dass es schwieriger für Unternehmen wird, im Internet etwas zu verkaufen, was nicht der Wirklichkeit entspricht. Virtuelle Reisen finde ich nicht besonders reizvoll. Das Besondere an einem Urlaub ist doch gerade das Drumherum - die Atmosphäre und die Überraschungen, die man erlebt. Ich halte es auch nicht für notwendig, schon im Reisebüro eine virtuelle Tour zu machen. Erst vor Kurzem habe ich eine Reise nach Asien unternommen und habe alles auf mich zukommen lassen. Ich habe es sehr genossen, nicht alles vorher zu wissen. Virtuelle Reisen halte ich für eine gute Sache. Es ist erstaunlich, wie echt alles mit der Brille wirkt. Die 360-Grad-Aufnahmen geben einem das Gefühl, mittendrin zu sein. Es war für mich wirklich ein sehr reales Reiseerlebnis. Man bekommt richtig Lust zu verreisen, und außerdem ist so eine virtuelle Reise eine gute Informationsquelle für den nächsten Urlaub. Ich persönlich kann mir durchhaus vorstellen, mir so eine VR-Brille anzuschaffen. Damit wäre es ganz einfach, mal schnell den Alltag zu entfliehen, und das sogar auf meinem Sofa zu Hause. Außerdem ist die Brille eine günstige Alternative zum physischen Verreisen. Zwar will ich das richtige Reisen nicht aufgeben, aber das virtuelle Reisen kann eine gute Ergänzung sein.

 

 

 

6, "Beam me up Scotty"    

 

 Gestern hat man noch geträumt, heute wird geforscht und morgen wird man vielleicht schon beamen können. Sprechen wir vom Beamen, so ist zunächst zu klären, was darunter verstanden wurde, als die ersten Visionen zu diesem Thema auftauchten. Beamen im einfachsten Sinn bedeutet das Versende (oder .T eleportieren") von Materie von einem Ort zu einem konkreten anderen Ort. Die Strecke wird dabei von dem Objekt nicht physisch zurückgelegt, vielmehr muss das Objekt in seine Bestandteile und Informationsbausteine zerlegbar sein, um übermittelt werden zu können. Das Zerlegen in die Bestandteile wurde in der Vergangenheit zwar erforscht, glückte bisher jedoch nicht, weil feste Körper nicht aus Daten bestehen, welche sich in binäre Codes zerlegen lassen, sondern aus Molekülen und Atomen. Dieses Problem ist immer wieder formuliert worden, konnte jedoch bisher nicht gelöst werden. Zukünftige Forschungen werden weniger die physikalischen Eigenschaften betrachten, vielmehr wird der Fokus auf die Quantenmechanik gelegt werden, welche vielsprechende Lösungsansätze bietet. Die VR-Brille könnte also bald schon wieder der Vergangenheit angeh

 

 



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