Thứ Tư, 1 tháng 4, 2026

Goethe B2 lesen Teile 1,10 bis 1.11

 1.10 

Mediennutzung im Alltag | Lesen B2 Goethe

In einem Forum wird diskutiert, was Menschen über tägliche Mediennutzung denken. 

Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.

a) Daniel

Meine Nutzung digitaler Medien beginnt direkt mit dem Klingeln des Weckers, wenn ich zuerst WhatsApp überprüfe. Auch wenn ich mir vorgenommen habe, das zu vermeiden, hat sich dieses Verhalten fest in meinen Alltag und den gesamten Tagesablauf integriert. Aktuelle Informationen beziehe ich fast ausschließlich aus dem Internet, vor allem während Zugfahrten oder beim Warten am Bahnhof.

Ich habe mehrere Nachrichtenportale abonniert, die ich sofort über meine Startseite aufrufe, sodass ich mich schnell und umfassend informieren kann. In Bezug auf Facebook bin ich eher zurückhaltend und halte nicht viel davon, was auf unbekannten Seiten veröffentlicht wird. Für das Fernsehen nehme ich mir kaum noch Zeit, was ich jedoch nicht schade finde, da insbesondere Privatsender mit Talkshows, Kochsendungen und Reality-Formaten meiner Meinung nach stark an Qualität verloren haben. Stattdessen telefoniere ich abends lieber über Skype mit guten Freunden, die im Ausland leben.

b) Renate

Nach dem Aufstehen freue ich mich zunächst auf meine Tasse Kaffee und die Tageszeitung, die bereits vor der Haustür liegt. Ich nehme mir gerne Zeit zum Lesen, denn Eile habe ich morgens nicht mehr. Häufig höre ich dabei leise Musik im Radio. Manchmal blättere ich auch in Zeitschriften, die ich regelmäßig von einer Nachbarin bekomme.

Bücher lese ich dagegen eher selten. Der Weg in die Bibliothek ist mir oft zu umständlich und anstrengend. Den Fernseher schalte ich erst nach den Abendnachrichten ein und lasse mich dann durch verschiedene Sendungen treiben, sofern mir etwas gefällt. Sonntags gehört für mich ein neuer „Tatort“-Krimi unbedingt dazu. Zu Weihnachten habe ich von meinen Kindern einen Computer bekommen, da ihnen wichtig war, mir zu zeigen, wie man mit moderner Technik umgeht. Gerne würde ich auch lernen, im Internet einzukaufen oder E-Mails zu schreiben.

c) Lena

Mein Medientag beginnt mit dem Radio. Direkt nach dem Aufstehen schalte ich meinen Lieblingssender ein, da ich Stimmen brauche, um richtig wach zu werden. Danach höre ich die ersten Nachrichten sowie den Wetterbericht, damit ich weiß, wie ich mich anziehen soll.

Zurzeit absolviere ich ein Praktikum und wohne bei meinen Eltern, sodass ich beim Frühstück einen Blick in die Tageszeitung werfen kann – fast wie früher. Mein Smartphone ist ständig griffbereit, und ich überprüfe regelmäßig neue Nachrichten, auch wenn das manchmal von der Arbeit ablenkt. Trotzdem halte ich mich nicht lange damit auf, denn die vielen Stunden, die ich bereits im Job verbringe, reichen mir. Kurz vor dem Einschlafen schaue ich allerdings unbedingt noch bei Instagram und Facebook vorbei, um nichts zu verpassen.

d) Thomas

Aufgrund meines stressigen Berufsalltags komme ich kaum dazu, aktuelle Zeitungen regelmäßig zu lesen. Nur wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, höre ich Nachrichten und natürlich auch Musik im Radio. Ich bin der Meinung, dass man sich gründlicher informieren sollte und früher häufiger eine Tageszeitung gelesen hat, da mir Online-Nachrichten oft zu oberflächlich erscheinen.

Das Internet nutze ich hauptsächlich für Messengerdienste wie WhatsApp oder Threema. Als Firmeninhaber bin ich dort selbstverständlich aktiv. Bei LinkedIn bin ich ebenfalls registriert, das gehört für mich dazu. Einen Facebook-Account habe ich zwar, nutze ihn aber kaum, da mir diese Plattform zu sehr auf Selbstdarstellung ausgerichtet ist und meine persönlichen Daten speichert. Abends schlafe ich vor dem Fernseher regelmäßig ein – es sei denn, es läuft ein besonders spannender Film.


Welche Person ist der Meinung, dass das heutige Fernsehprogramm deutlich an Niveau verloren hat?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

Für wen spielt das Radio eine zentrale Rolle im Alltag?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

Wer hält Online-Nachrichten für zu oberflächlich oder wenig aussagekräftig?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

Welche Person würde sich wünschen, häufiger oder intensiver den Computer zu nutzen?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

Wer verwendet soziale Netzwerke auch aus beruflichen Gründen?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

Für welche Person ist Facebook keine besonders verlässliche oder vertrauenswürdige Plattform?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

Welche Person schaut regelmäßig Fernsehsendungen, die sie besonders spannend findet?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

Wer nimmt sich gerne viel Zeit, um die Tageszeitung gründlich zu lesen?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

Welche Person empfindet die Nutzung des Smartphones als zeitraubend?


a) Daniel

b) Renate

c) Lena

d) Thomas

1.11.

Urlaub zwischen Erholung, Aktivität und Verantwortung

In einem Forum wird diskutiert, was Menschen über Urlaub und Reisen denken.

Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.


6% (2 von 31 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)


a) Lukas

Am liebsten verbringen wir unseren Urlaub am Meer, in einem schönen kleinen Ort an der Küste im Süden von Kreta. Seit vielen Jahren reisen wir ohne Reiseveranstalter dorthin und wohnen in einer einfachen Pension, die zwar keinen großen Luxus bietet, dafür aber alles, was man braucht. In unserem Zimmer gibt es einen Kühlschrank, man kann selbst kochen, und vor allem liegt das Haus direkt am Strand.

Dort genießen wir es, die Umgebung zu Fuß oder mit dem Rucksack zu erkunden. Viele Freunde und Bekannte können nicht verstehen, warum man im Urlaub immer wieder an denselben Ort fährt. Sie sind der Meinung, dass man auf Reisen jedes Mal etwas völlig Neues erleben sollte. Für uns bedeutet Urlaub jedoch, regelmäßig an einen vertrauten Ort zurückzukehren, neue Kraft zu sammeln und andere Menschen wiederzutreffen, die man im Laufe der Jahre kennengelernt hat. Wichtig ist uns außerdem, fernab vom Massentourismus Urlaub zu machen, auch wenn eine solche Reise manchmal teurer ist als ein klassischer Pauschalurlaub.


b) Maria

Für mich bedeutet Reisen vor allem, immer wieder neue Eindrücke zu sammeln. Früher war ich der typische Rucksacktourist und habe auf Luxus, Komfort und Geld kaum Wert gelegt, dafür aber viele Länder kennengelernt. Inzwischen bin ich verheiratet, habe zwei Kinder, und mein Leben hat sich stark verändert. Wenn wir heute als Familie verreisen möchten, müssen wir gezielt nach passenden Angeboten suchen, bei denen Flug, Unterkunft und Verpflegung im Preis enthalten sind.

Auch gewisse Annehmlichkeiten sind mir mittlerweile wichtig geworden. Früher hätte ich problemlos auf funktionierende Duschen verzichtet, heute kann ich mir das kaum noch vorstellen. Mit der Zeit habe ich gelernt, mich auf Pauschalreisen einzulassen. Trotzdem fühle ich mich im Hotel oder in einer Ferienanlage nicht eingeschränkt. Jede Art von Urlaub hat ihre Vor- und Nachteile, und man muss seinen eigenen Weg finden.


c) Daniel

Für mich wäre es kaum vorstellbar, immer wieder am gleichen Ort Urlaub zu machen. Ich brauche Abwechslung und möchte ständig Neues entdecken. Besonders reizvoll finde ich Angebote für Aktivurlaube. Für mich bedeutet Aktivurlaub zum Beispiel, mehr als zwei Stunden täglich Fahrrad zu fahren, auch wenn mir danach alles weh tut.

Im vergangenen Jahr habe ich an einem Kitesurfkurs teilgenommen, und dieses Jahr möchte ich vielleicht Paragliding oder Fallschirmspringen ausprobieren. Ich muss nicht weit reisen, denn auch in Deutschland gibt es viele spannende Möglichkeiten. Gerade weil es wichtig ist, die Natur und die Ressourcen unseres Planeten zu schützen, versuche ich, bewusster zu reisen. Deshalb habe ich mir vorgenommen, in Zukunft weniger über den Anbieter „Andere reisen“ zu buchen und stattdessen mehr in Deutschland oder in Nachbarländern Urlaub zu machen. Außerdem hoffe ich, bald nicht mehr den ganzen Tag im Büro sitzen zu müssen.


d) Nina

Wie sollte man eigentlich Urlaub machen? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Es gibt kaum noch Orte, die nicht vom Massentourismus betroffen sind. Einerseits wird aus ökologischer Sicht häufig empfohlen, auf Flugreisen zu verzichten. Andererseits bedeutet Urlaub ohne Flugzeug oft Massentourismus, mit Pauschalreisen in überfüllte Hotels.

Ich habe selbst erlebt, wie unangenehm es sein kann, wenn sich Touristen morgens am Frühstücksbuffet darum streiten, wer den letzten Frühstücksplatz bekommt, oder wenn frühzeitig Handtücher auf Liegestühlen verteilt werden. Das heißt jedoch nicht, dass ich nie wieder verreisen möchte. Wenn es möglich ist, fahre ich mit der Bahn. Für mich ist im Urlaub vor allem wichtig, nicht ständig unterwegs zu sein, sondern Zeit für Freunde zu haben und gemeinsam zu entspannen.


Für welche Person steht beim Reisen nicht der konkrete Ort im Vordergrund?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

Wer legt bei der Urlaubsplanung besonderen Wert auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

Welche Person kann heute praktisch nur noch Pauschalreisen in Betracht ziehen?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

Wer sucht im Urlaub gezielt nach außergewöhnlichen oder besonders intensiven Erlebnissen?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

Welche Person misst sportlichen Aktivitäten im Urlaub nur eine geringe Bedeutung bei?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

Für wen spielen Bequemlichkeit und Ausstattung bei der Reise eine wichtige Rolle?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

Wer findet es wichtig, Kontakte, die man im Ausland geknüpft hat, langfristig zu pflegen?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

Welche Person hat negative Erfahrungen mit stark organisierten oder pauschalen Reisen gemacht?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

Wer kann sich vorstellen, beruflich etwas mit dem Thema Reisen zu tun zu haben und damit Geld zu verdienen?


a) Lukas

b) Maria

c) Daniel

d) Nina

1.7 - 8 - 9 Goethe B2 lesen Teile.

 1.7 

Individuelle Studienwege und persönliche Entscheidungen

In einem Forum wird diskutiert, was Menschen über das individuelle Studium denken.

Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.


5% (2 von 39 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)


a) Laura

Ein individuell gestaltetes Studium war für mich die einzige Möglichkeit, genau das zu studieren, was mich wirklich interessiert. Dieses Studienfach nennt sich „Maschinelles Lernen“ und gehört zum Bereich der künstlichen Intelligenz. An manchen Hochschulen wird so etwas zwar angeboten, bei uns jedoch nicht.

Deshalb habe ich mich für ein Studium entschieden, das verschiedene Disziplinen miteinander verbindet, nämlich Informatik, Mathematik und einen großen Anteil Statistik. Zunächst wurde mir gesagt, dass es für eine so breite Kombination kein festes Studienangebot gäbe. Viele Menschen haben mir davon abgeraten, weil der organisatorische Aufwand zu groß und der Weg zu unsicher sei. Trotzdem habe ich mich dafür entschieden und es gewagt. Heute bin ich sehr froh darüber, denn mein individuelles Studium ist genau auf meine Interessen zugeschnitten.


b) Lukas

Am Anfang habe ich mich für Biologie und Geschichte eingeschrieben. Innerhalb der bestehenden Studiengänge konnte ich mich jedoch nicht wirklich wiederfinden. Die angebotenen Fachrichtungen passten einfach nicht zu mir.

Relativ schnell wurde mir klar, dass ich kein reines Naturwissenschaftsstudium absolvieren wollte. Gleichzeitig erschien mir ein reines Geschichtsstudium ebenfalls nicht sinnvoll, da die parallele Kombination beider Fächer ineffektiv gewesen wäre. Deshalb habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen, ein eigenes Studienprogramm zu entwickeln: Biologiegeschichte.

Dafür habe ich beinahe ein Semester lang vorhandene Studienpläne und Vorlesungsverzeichnisse analysiert, zahlreiche formale Fragen geklärt und mich intensiv mit den Studienregeln beschäftigt. Der organisatorische Aufwand war erheblich. Gleichzeitig habe ich mich mit dem Risiko abgefunden, dass mein Antrag möglicherweise nicht akzeptiert wird. Letztlich ist jedoch alles gut ausgegangen.


c) Anna

Von einer Freundin habe ich zum ersten Mal von der Möglichkeit gehört, ein individuelles Studium zu gestalten. Diese Idee fand ich sofort spannend. Ein Studium nach den eigenen Vorstellungen zusammenzustellen und Inhalte aus verschiedenen Fachrichtungen zu kombinieren, um etwas wissenschaftlich Einzigartiges zu schaffen, klang für mich sehr reizvoll.

Also habe ich es versucht. Ich habe Lehrveranstaltungen ausgewählt und geplant, ein Bachelorstudium mit den Fächern Mathematik und Philosophie zu beantragen. Dafür musste ich ein Curriculum erstellen, ein Motivationsschreiben verfassen und ein Qualifikationsprofil zusammenstellen – also alles, was dafür erforderlich ist.

Leider wurde mein Antrag abgelehnt. In der Begründung hieß es, dass meine Fächerkombination fachlich nicht klar genug von bestehenden Studiengängen abgegrenzt sei und die Universität bereits ähnliche Programme anbiete. Die Enttäuschung war entsprechend groß. Die ganze Arbeit schien umsonst gewesen zu sein. Die Verschulung an den Universitäten empfinde ich bis heute als frustrierend. Meiner Meinung nach sollten selbstständige Studierende stärker über ihr Studium mitentscheiden dürfen.


d) David

Mein Studienfach, Angewandte Gewässerökologie, habe ich nach meinen eigenen Vorstellungen zusammengestellt. Allerdings war es nicht einfach, die geplante Fächerkombination genehmigt zu bekommen. Ich kann nur empfehlen, sich die geplante Kombination gut zu überlegen. Schon der Name des Studiengangs war nicht ausreichend aussagekräftig. Inhaltlich ist das Studium jedoch wissenschaftlich sinnvoll, und der Arbeitsaufwand entspricht dem eines regulären Studiengangs. Aus dem Angebot der Universität habe ich mir zunächst einen sehr detaillierten Studienplan erarbeitet. Um die Zustimmung der Studienprogrammleitung zu erhalten, musste ich nachweisen, dass es keinen einfacheren Weg gibt, um dieses Ziel zu erreichen.

Am meisten geärgert haben mich die langen Wartezeiten auf eine Entscheidung. Mindestens sechs Monate musste ich warten, teilweise sogar bis zu einem Jahr. Ein individuelles Studium bedeutet also einen enormen Mehraufwand. Am Ende habe ich jedoch ein einzigartiges, in sich stimmiges Studium aufgebaut, das sich deutlich vom bestehenden Studienangebot unterscheidet.


Welche Person rechnete von Anfang an mit der Möglichkeit, dass ihr Antrag abgelehnt werden könnte?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

Wer musste besonders lange auf die Genehmigung für das individuelle Studium warten?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

Welche Person spricht sich dafür aus, die eigene Fächerwahl kritisch zu hinterfragen und bewusst zu planen?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

Wer stellte den Antrag auf ein individuelles Studium, während sie oder er bereits regulär eingeschrieben war?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

Welche Person fordert mehr Entscheidungsfreiheit bei der Gestaltung des eigenen Studienwegs?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

Wer war mit dem ursprünglich gewählten Studiengang nicht zufrieden?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

Welche Person erhielt den Rat, lieber kein individuelles Studium zu beginnen?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

Wer erfuhr durch eine Freundin oder einen Bekannten erstmals von der Möglichkeit eines individuellen Studiums?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

Welche Person bekam eine offizielle Ablehnung ihres Antrags?


a) Laura

b) Lukas

c) Anna

d) David

1.8.

Frühstücksgewohnheiten und ihre Wirkung | Lesen B2 Goethe

In einem Forum wird diskutiert, was Menschen über die Frühstücksgewohnheiten denken.

Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.


28% (11 von 40 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)


a) Leon

Das Frühstück ist ohne Zweifel eine wichtige Quelle für Energie, das weiß ich inzwischen sehr genau. Früher bin ich oft ohne Frühstück aus dem Haus gegangen. Meine Freundin hat mich jedoch davon überzeugt, dass ein regelmäßiges Frühstück vor der Arbeit sinnvoll ist, und mir geholfen, daraus eine feste Gewohnheit zu machen.

Am Anfang hat sie mir lediglich ein Glas Milch hingestellt. Nach einer Woche kam ein belegtes Brot mit Käse dazu. Zwei Wochen später ergänzten wir das Frühstück um Obst. Ich habe festgestellt, dass ich seitdem deutlich ausdauernder bin und mich besser konzentrieren kann, weil ich den Tag mit einer Mahlzeit beginne. Nicht nur körperlich fühle ich mich fitter, auch geistig bin ich leistungsfähiger. Meine Konzentration ist höher, und abends habe ich kaum noch Lust, ins Fitnessstudio zu gehen. Da ich beruflich den ganzen Tag unterwegs bin, esse ich erst nach etwa drei Stunden wieder. Wenn ich gefrühstückt habe, verspüre ich bis dahin keinen starken Hunger und komme gut durch den Vormittag.


b) Clara

Frühstück kommt für mich nicht infrage. Menschen, die Gewicht verlieren möchten, sollten morgens nichts essen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Körper direkt nach dem Aufstehen für einige Stunden Fett aus seinen Reserven gewinnt. Wird dieser Prozess durch Nahrungsaufnahme unterbrochen, bleibt das Fett gespeichert.

Wer also Körperfett reduzieren und gleichzeitig abnehmen möchte, sollte in den ersten Stunden des Tages auf Essen verzichten. Seit zwei Monaten halte ich mich an dieses Prinzip. Obwohl ich bisher weniger Gewicht verloren habe als erwartet, werde ich diese Ernährungsweise fortsetzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass ich morgens mehr Zeit habe, um in Ruhe zu entscheiden, was ich anziehe oder mich fertig zu machen.


c) Tobias

Man liest und hört immer wieder, dass man morgens unbedingt frühstücken sollte. Dafür fehlt mir jedoch oft die Zeit. Ich schlafe lieber etwa eine halbe Stunde länger. Außerdem esse ich ungern allein am Frühstückstisch.

Vor einem Jahr war ich noch in einer festen Beziehung, und meiner Freundin war es wichtig, gemeinsam zu frühstücken. Das hat sich inzwischen geändert. Heute ist mir ausreichend Schlaf wichtiger, und abends gehe ich unter der Woche häufiger mit Freunden aus, wobei es auch mal spät werden kann. Nach Alkoholkonsum am Vorabend habe ich morgens meist keinen großen Appetit. Erst gegen elf Uhr meldet sich mein Hunger. Dann esse ich eine Kleinigkeit an meinem Arbeitsplatz.


d) Maria

Meiner Meinung nach ist nicht entscheidend, ob man frühstückt, sondern was man morgens zu sich nimmt. Für ein ausgewogenes Frühstück braucht es die richtige Mischung an Nährstoffen. Die Zusammensetzung sollte stimmen: Eiweiß, also Proteine, Kohlenhydrate und Fette müssen in einem ausgewogenen Verhältnis stehen, ergänzt durch Getreideprodukte und Obst oder Gemüse.

Nur so ist gewährleistet, dass der Körper ausreichend versorgt ist. Ich halte mich inzwischen konsequent an diese Grundregel. In letzter Zeit experimentiere ich gern mit neuen Kombinationen. Momentan besteht mein Frühstück aus Müsli mit Joghurt und einer Banane. In der kommenden Woche möchte ich Joghurt durch Milch ersetzen. Dazu esse ich meist eine Scheibe Vollkornbrot und eventuell ein Ei sowie frisches saisonales Obst. Der Vorteil dieser Zusammenstellung ist, dass ich den ganzen Vormittag satt bleibe und bis zum Mittagessen keinen Snack brauche. Das führt dazu, dass ich weniger Kalorien zu mir nehme und dadurch ohne großen Aufwand abnehmen kann.


Welche Person entscheidet sich morgens lieber für längeres Schlafen als für ein Frühstück?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria

Wer verändert die Zusammensetzung seines Frühstücks regelmäßig?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria

Welche Person verspürt am Morgen keinen Hunger?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria

Für wen ist es besonders wichtig, welche Lebensmittel beim Frühstück gewählt werden?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria

Wer erhielt Unterstützung dabei, seine Essgewohnheiten umzustellen?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria

Für wen spielt Gewichtsreduktion eine zentrale Rolle?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria

Bei welcher Person haben sich Leistungsfähigkeit und Konzentration spürbar verbessert?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria

Welche Person nimmt ihr Frühstück nicht zu Hause ein?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria



Wer verzichtet aus gesundheitlichen oder körperbezogenen Gründen bewusst auf das Frühstück?


a) Leon

b) Clara

c) Tobias

d) Maria

1.9 .

Reisen mit Billigfliegern – Komfort, Kosten und Kritik

In einem Forum wird diskutiert, was Menschen über das Reisen mit Billigfliegern denken.

Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.


15% (5 von 33 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)


a) Markus

Beruflich bin ich sehr oft unterwegs, fliege jedoch nicht mit Billigfluggesellschaften, da mein Arbeitgeber die Tickets übernimmt. Auf Geschäftsreisen kann ich mir deshalb einen gewissen Komfort leisten, teilweise sogar ein recht luxuriöses Reisen. Außerdem nutze ich meist klassische Fluglinien, weil ich dort Bonusmeilen sammle und diese später für kostenlose Flüge einsetzen kann.

Billigfliegern stehe ich eher skeptisch gegenüber, insbesondere was das Thema Sicherheit betrifft. Zwar ist mir bisher noch nichts passiert, dennoch bleibt ein ungutes Gefühl. Privat reise ich hingegen gern mit Bahn oder Bus, da ich mich dabei sicherer fühle. Bei etablierten Fluggesellschaften lassen sich zudem oft gute Angebote finden. Die entsprechenden Buchungsportale im Internet kenne ich sehr gut. Es ist beeindruckend, wie schnell man online einen Flug reservieren kann und sich kurze Zeit später bereits an einem ganz anderen Ort befindet.


b) Julia

In Europa nimmt die Zahl der Billigflugverbindungen stetig zu. Gerade für junge Menschen und Studierende eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten, andere Länder kennenzulernen. Noch nie war es so unkompliziert, Grenzen zu überschreiten, fremde Kulturen zu entdecken und neue Erfahrungen zu sammeln.

Ich komme aus der Schweiz und studiere in Frankfurt. Mehrmals im Jahr fliege ich nach Hause, um Familie und Freunde zu besuchen. Mit einem Ticket für unter 100 Euro bei einer Billigfluglinie ist das für mich problemlos machbar. Ohne diese günstigen Flüge hätte ich viele europäische Städte nie gesehen. So konnte ich zum Beispiel eine Freundin in Kopenhagen besuchen und war außerdem in London, Madrid und Lissabon. Im Ausland habe ich viele Europäer aus ganz unterschiedlichen Ländern kennengelernt. Viele von ihnen hätten ihren Urlaub sonst nur zu Hause auf dem Balkon verbracht. Das wäre doch wirklich schade gewesen, oder?


c) Tobias

Am liebsten reise ich in Länder außerhalb Europas, zum Beispiel nach Südafrika, China oder nach Südamerika. Für solche Fernreisen nutze ich selbstverständlich klassische Fluggesellschaften. Dennoch habe ich den Eindruck, dass durch den Wettbewerb mit Billigfluglinien auch die Preise für Langstreckenflüge gesunken sind.

Inzwischen bieten auch bekannte Reiseveranstalter Pauschalangebote mit Billigairlines an. Ein großes Problem sehe ich jedoch darin, dass günstige Fluggesellschaften häufig Verspätungen haben. Das kann die Urlaubsfreude erheblich mindern, vor allem wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist oder sogar einen Anschlussflug verpasst. Trotzdem eignen sich Billigflieger meiner Meinung nach besonders gut für junge Alleinreisende oder Paare, die nur für ein Wochenende verreisen möchten. Wer nur mit Handgepäck fliegt und auf Komfort sowie Service verzichten kann, spart bei solchen Airlines tatsächlich viel Geld.


d) Katharina

Was bei den verlockend günstigen Angeboten von Billigfluglinien oft nicht erwähnt wird, ist der Umstand, dass sie meist nicht an großen zentralen Flughäfen landen. Stattdessen fliegen sie kleinere Airports an, die oft weit vom eigentlichen Ziel entfernt liegen. Dadurch entstehen anschließend zusätzliche Kosten, etwa für Bus- oder Taxifahrten.

Um die niedrigen Preise anbieten zu können, sparen Billigfluggesellschaften an vielen Stellen. So werden zum Beispiel mehr Sitzplätze mit geringerem Abstand in die Flugzeuge eingebaut. Für mich mit meinen langen Beinen ist das selbst auf kurzen Strecken sehr unbequem. Auch Essen und Getränke müssen meistens extra bezahlt werden. Mein größtes Problem ist jedoch, dass man auf Reisen oft nicht auf einen Koffer verzichten kann. Bei Billigfliegern ist die Mitnahme von Gepäck jedoch meist nur gegen einen deutlichen Aufpreis möglich.


Welche Person hat während ihrer Reisen zahlreiche neue Bekanntschaften geschlossen?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Wer äußert Kritik daran, dass Billigfluggesellschaften häufig nicht pünktlich sind?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Welche Person beanstandet zusätzliche Ausgaben, die bei Flügen mit Billigairlines entstehen können?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Wer nutzt günstige Flugangebote vor allem für kurze Reisen oder Städtetrips?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Welche Person hält Flüge mit Billigfluglinien in Bezug auf die Sicherheit für problematisch?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Für wen bietet das Reisen mit Billigfliegern zu wenig Komfort?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Wer sieht im Reisen vor allem eine Chance, neue Perspektiven kennenzulernen und den eigenen Horizont zu erweitern?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Für welche Person ist es wichtig, auch größere Gepäckstücke auf Reisen mitnehmen zu können?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Welche Person reist überwiegend auf längeren Flugstrecken, etwa interkontinental?


a) Markus

b) Julia

c) Tobias

d) Katharina

Goethe lesen B2. 1.4 - 5 - 6

1.4 

 Täuschungsversuche bei Prüfungen | Lesen B2 Goethe

In einem Forum wird diskutiert, was junge Leute über Täuschungsversuche bei Klausuren oder Klassenarbeiten denken.

Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.

a) Felix 

Ich persönlich halte es nicht für besonders schlimm, während Klassenarbeiten kleine Notizzettel oder eigene Aufzeichnungen zu benutzen. Schließlich greift man auch im späteren Leben manchmal auf Hilfsmittel zurück. Wenn ich etwas nicht weiß oder unsicher bin, kann ich im Alltag schließlich ebenfalls im Internet nachschauen oder ein Buch zur Hand nehmen.

Früher musste man vieles auswendig lernen, denn wenn man etwas nicht wusste, hatte man keine Möglichkeit, schnell nachzuschlagen. Ganz anders sehe ich jedoch das Abschreiben bei anderen. Dabei verlässt man sich ausschließlich auf das Wissen anderer und täuscht bewusst. Man hat es nicht einmal selbst versucht, die Aufgabe zu lösen.


b) Sophie 

Spicken ist auf der einen Seite extrem unfair gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, die lange gelernt haben. Auf der anderen Seite kann man es manchmal kaum verhindern, dass jemand versucht, sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen – unabhängig davon, ob das fair ist oder nicht.

Grundsätzlich mindert Spicken jedoch die eigene Leistung, denn man sitzt in der Klassenarbeit oft völlig planlos da und bekommt leicht einen Blackout. Ich selbst fühle mich deutlich sicherer, wenn ich einen kleinen Spickzettel in der Tasche habe, selbst wenn ich ihn kaum benutze. Ähnlich wie bei einem Wörterbuch beruhigt es mich, jedes Wort notfalls nachschauen zu können, auch wenn ich es meist im Kopf habe.

Für mich kann ein Spickzettel in manchen Situationen sogar hilfreich sein. Der größte Vorteil besteht darin, dass man beim Erstellen gezwungen ist, den Stoff kurz und präzise zusammenzufassen. Dadurch merkt man sich viele Inhalte ganz automatisch.


c) Jonas 

Möglicherweise sind Spickzettel für mich eher eine mentale Unterstützung als ein echter Täuschungsversuch. In diesem Zusammenhang halte ich sie noch für vertretbar. Werden sie jedoch eingesetzt, um fehlendes Wissen auszugleichen oder mangelnde Vorbereitung zu ersetzen, habe ich dafür keinerlei Verständnis.

Für mich bedeutet Spicken immer eine Form von Selbstbetrug. Entweder man beherrscht den Stoff, oder eben nicht – dann bekommt man auch die entsprechende Note. In meinem Umfeld gibt es viele Freunde, die mir Inhalte erklären können oder mit mir gemeinsam lernen. Was mich allerdings ärgert, ist, wenn jemand von mir abschreibt, während ich mir große Mühe gebe und mich selbst an meine Leistungsgrenzen bringe. Irgendwo muss es eine Grenze geben, selbst wenn der Abschreibende ein guter Freund ist.


d) Roman 

Ich bin der Ansicht, dass es nahezu unmöglich ist, in allen Fächern so gut zu sein, dass man überall sehr gute Noten bekommt. Das gelingt immer nur wenigen, der Großteil der Schülerinnen und Schüler schafft das nicht. Ich selbst denke, dass es normal ist, bestimmte Fächer einfach nicht zu mögen.

Nehmen wir Französisch als Beispiel: Ich lerne diese Sprache seit zwei Jahren in der Schule, aber sie interessiert mich überhaupt nicht. Später möchte ich Informatik studieren, und dafür werde ich Französisch vermutlich nie brauchen. Momentan habe ich Englisch-, Mathematik- und auch Französischunterricht.

Warum sollte ich mir also große Mühe für ein Fach geben, das für meine Zukunft kaum Bedeutung hat? In Französisch benutze ich deshalb manchmal einen Spickzettel, um keine schlechte Note im Zeugnis zu bekommen. Wieso sollte ich mich selbst betrügen und so tun, als würde ich dieses Fach ernsthaft lernen wollen?


Welche Person möchte nicht, dass andere von ihrer eigenen Arbeit abschreiben?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

Wer beschäftigt sich im Lernen ausschließlich mit Themen, die sie oder ihn wirklich interessieren?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

Welche Person greift bei Verständnisschwierigkeiten auf Unterstützung durch Mitschülerinnen oder Mitschüler zurück?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

Wer empfindet Spicken als unfair gegenüber denjenigen, die sich gründlich vorbereitet haben?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

Welche Person hat keinerlei Verständnis für Menschen, die aus Bequemlichkeit oder mangelndem Einsatz spicken?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

Für wen besteht ein deutlicher Unterschied zwischen dem Nutzen eines Spickzettels und dem Abschreiben bei anderen?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

Wer ist der Meinung, dass es heutzutage nicht mehr notwendig ist, möglichst viele Informationen auswendig zu lernen?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

Welche Person glaubt, dass man sich Lerninhalte besser merkt, wenn man Spickzettel selbst erstellt?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

Für wen dient ein Spickzettel vor allem dazu, Nervosität und Prüfungsstress zu reduzieren?


a) Felix

b) Sophie

c) Jonas

d) Roman

1.5 

Studienalltag, Erwartungen und Erfahrungen | Lesen B2 Goethe

In einem Forum wird diskutiert, was junge Leute über ihr Studium denken. 

Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.


14% (7 von 51 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)


a) Lukas 

Mit meinem Studienfach Chemietechnik bin ich rundum zufrieden. Besonders schätze ich die intensive Betreuung durch Professorinnen und Professoren sowie durch die Dozentinnen und Dozenten. Sie haben stets ein offenes Ohr für Studierende, und man fühlt sich hier nicht wie eine anonyme Matrikelnummer.

Unsere Fakultät ist in einem modernen Neubau untergebracht, und die Labore sind mit sehr aktueller technischer Ausstattung versehen. Das einzige größere Problem stellt für mich die Anwesenheitspflicht in den Laborpraktika dar. Fehlt man auch nur einmal, kann das Konsequenzen haben und im schlimmsten Fall dazu führen, dass das gesamte Semester nicht anerkannt wird.

Neben dem Studium gefällt mir besonders, dass das Studentenleben hier in Münster etwas ganz Besonderes ist. Die Atmosphäre ist sehr lebendig, überall trifft man Studierende. Außerdem gibt es unzählige Freizeitangebote und Orte, an denen man gemeinsam etwas unternehmen kann. Ich habe hier viele offene und interessante Menschen kennengelernt, wie ich es sonst nirgendwo erlebt habe.


b) Miriam 

Mit den Inhalten und Lehrveranstaltungen meines Studiums der Medienwissenschaften bin ich insgesamt zufrieden. Bei einigen Vorlesungen habe ich jedoch den Eindruck, dass sie für das spätere Berufsleben wenig hilfreich sind. Etwa die Hälfte der Professorinnen und Professoren ist sehr engagiert, während die andere Hälfte leider das genaue Gegenteil zeigt.

Wir Studierenden müssen Fristen strikt einhalten, während Lehrende ihre Noten oft erst im darauffolgenden Semester bekannt geben. Leider ist es in meinem Studiengang notwendig, sehr viele Inhalte auswendig zu lernen, um die Prüfungen erfolgreich zu bestehen. Hinzu kommt ein starkes Multiple-Choice-System, das kaum tatsächliches Verständnis überprüft.

Teilweise erhält man dadurch schlechte Noten, obwohl man den Stoff eigentlich verstanden hat. Insgesamt würde ich mir deutlich mehr Praxisbezug wünschen. Trotzdem finde ich das Studium sehr interessant und freue mich deshalb schon jetzt auf das Praktikum bei einem Radiosender, das ich in der vorlesungsfreien Zeit machen werde.


c) Gregor

Ich studiere seit zwei Semestern Philosophie an der Freien Universität Berlin. In meinem Fach habe ich große Freiheit und kann genau die Inhalte wählen, die mich wirklich interessieren. Zusätzlich arbeite ich an zwei Nachmittagen pro Woche in einer Buchhandlung, um mir etwas Geld dazuzuverdienen.

Der Lernaufwand an der Universität ist allerdings sehr hoch. Die Stundenpläne sind dicht gefüllt, und auch der Arbeitsaufwand außerhalb der Veranstaltungen ist entsprechend groß. Ausgehen und Feiern ist daher höchstens am Wochenende möglich.

Man hört zwar oft, dass das Studentenleben besonders entspannt sei, doch das trifft nicht immer zu. Ein großes Problem für Studierende ist außerdem die Wohnsituation. Bezahlbare Wohnungen sind kaum zu finden, und wenn doch einmal etwas auf den Markt kommt, sind die Wartelisten extrem lang. Als Studierender hat man daher nur geringe Chancen und erhält häufig eine Absage vom Vermieter.


d) Anna 

Am meisten freue ich mich darüber, dass die Studiengebühren wieder abgeschafft wurden und meine Eltern dadurch finanziell entlastet sind. Ich wohne weiterhin bei ihnen zu Hause und studiere Human- und Molekularbiologie an der Universität Saarbrücken, die sich in meinem Heimatort befindet und einen sehr guten Ruf genießt.

Allerdings spielte bei der Wahl meines Studienortes nicht die Universität selbst die entscheidende Rolle. Bei meiner Bewerbung habe ich vor allem darauf geachtet, möglichst in der Nähe meiner Familie zu bleiben und nicht auf einen Hochschulranglistenplatz.

Da die Universität relativ klein ist, kennt man sich hier schnell untereinander. Bisher hatte ich jedoch häufig das Problem, in Vorlesungen keinen Sitzplatz mehr zu bekommen. In vielen Veranstaltungen sitzen Studierende nicht nur im Hörsaal, sondern auch draußen vor der Tür. Unter solchen Bedingungen frage ich mich manchmal, wie man effektiv lernen und dem Studium gerecht werden soll.


Welche Person ist darauf angewiesen, neben dem Studium zu arbeiten, um sich finanziell abzusichern?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

Wer wünscht sich ein anderes oder gerechteres Bewertungssystem für Prüfungen und Leistungen?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

Welche Person zeigt sich besonders zufrieden mit der Betreuung und dem Engagement der Lehrenden?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

Wer würde sich wünschen, neben dem Studium häufiger Zeit für Freizeitaktivitäten oder Feiern zu haben?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

Für wen ist die allgemeine Studien- und Lernatmosphäre an der Hochschule besonders positiv?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

Welche Person hätte gern mehr Freiheit hinsichtlich der Teilnahme an Lehrveranstaltungen?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

Wer empfindet sein Studium als besonders zeitaufwendig und arbeitsintensiv?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

Für welche Person war die räumliche Nähe der Universität bei der Studienentscheidung entscheidend?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

Welche Person findet, dass viele Inhalte ihres Studiums zu wenig praxisnah sind?


a) Lukas

b) Miriam

c) Gregor

d) Anna

1.6.

Piercings – Erfahrungen, Risiken und persönliche Entscheidungen

In einem Forum wird diskutiert, was Menschen über das Piercing denken. 

Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.


6% (3 von 47 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)


a) Laura 

Mit 16 Jahren habe ich mir ein Nasenpiercing machen lassen, weil ich das damals besonders angesagt fand. Seitdem sind einige Jahre vergangen, und inzwischen bin ich 27 Jahre alt, das Piercing trage ich aber immer noch. Ganz so harmlos ist das Thema jedoch nicht. Man sollte auf jeden Fall bestimmte Dinge beachten.

An erster Stelle steht die Hygiene. Wird unsauber gearbeitet, kann ein Piercing ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Außerdem sollte man sich ausschließlich von gut ausgebildeten und geprüften Piercern behandeln lassen. Was viele Jugendliche nicht wissen: Unter 18 Jahren ist das Einverständnis der Eltern erforderlich. Als ich mein Piercing bekam, hat danach niemand gefragt, was im Nachhinein unverantwortlich war.

Kurz nach dem Stechen bin ich in den Urlaub gefahren, was sich als ungünstig herausgestellt hat, denn auf Baden und Sonnen musste ich eine Zeit lang verzichten. Zum Glück kann ich sagen, dass sich die frische Wunde nicht entzündet hat.


b) Sebastian 

Über viele Jahrzehnte hinweg galten Ohrringe hauptsächlich bei Frauen als akzeptiert. In den 1980er-Jahren wurden Piercings dann vor allem als Zeichen des Protests in bestimmten Subkulturen populär. Gruppen wie Punks wollten sich bewusst vom Mainstream abgrenzen und entwickelten eine eigene Gegenkultur.

Als Erkennungszeichen diente dabei häufig die durch eine Sicherheitsnadel gestochenen Hautstellen. Heute haben Piercings diese Bedeutung längst verloren und sind Teil der Alltagskultur geworden. Ich selbst habe mir ein Helix-Piercing stechen lassen, was ehrlich gesagt ziemlich schmerzhaft war. Der Schmerz hielt jedoch nur sehr kurz an.

Wichtig war vor allem, in den ersten Wochen besonders auf Sauberkeit zu achten, um Entzündungen zu vermeiden – etwas, das bei vielen meiner Bekannten leider vorgekommen ist. Auch langfristig ist Vorsicht nötig, besonders beim Schlafen auf der Seite, auf der sich das Piercing befindet. Trotzdem hat sich das Ganze für mich letztlich gelohnt.


c) Natalie 

Seit zwei Wochen trage ich ein Piercing an der Unterlippe. Eigentlich hatte ich ursprünglich ein Zungenpiercing im Sinn. Wenn man jedoch genauer darüber nachdenkt, ist ein Lippenpiercing letztlich die bessere Wahl. In den ersten Tagen tat es deutlich weh, vor allem wenn ich die Stelle gereinigt habe.

Inzwischen sind die Beschwerden jedoch fast vollständig verschwunden, und nur in bestimmten Situationen, etwa bei Kälte, spüre ich noch ein unangenehmes Gefühl. Manchmal kommt es mir dann so vor, als wäre meine Unterlippe leicht taub. Alles, was ich vorher im Internet über starke Schmerzen gelesen hatte, stellte sich als stark übertrieben heraus.

Der Heilungsprozess lässt sich mit einer Impfung vergleichen, da die Wunde deutlich schneller verheilt als erwartet. Besonders wichtig sind dabei die Erfahrung des Piercers sowie die hygienischen Bedingungen. Mit dem Schmuckwechsel werde ich allerdings noch etwas warten, da ich kein Risiko für eine Infektion eingehen möchte.


d) Daniel 

Ich habe mich bewusst gegen ein Piercing entschieden, da ich große Angst vor möglichen Komplikationen habe. Dazu zählen Unverträglichkeiten, allergische Reaktionen auf Materialien oder Medikamente sowie gesundheitliche Risiken. Außerdem habe ich mich intensiv mit Traditioneller Chinesischer Medizin beschäftigt.

Nach dieser Lehre verlaufen sogenannte Energiebahnen, die Meridiane, durch den menschlichen Körper. Diese Bahnen liegen oft direkt unter der Haut und können beim Stechen eines Piercings verletzt werden. Dadurch kann der Energiefluss gestört werden, was laut dieser Theorie gesundheitliche Probleme nach sich zieht.

Je nach Art des Piercings können außerdem Schwellungen, Blutungen, Nervenschäden, Muskelprobleme oder Infektionen auftreten. Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass der Beruf des Piercers nicht staatlich anerkannt ist. Zwar lernen viele Piercer ihr Handwerk durch Zuschauen oder mithilfe von Lehrvideos, doch eine standardisierte Ausbildung gibt es nicht. Dieses Risiko möchte ich persönlich nicht eingehen.


Welche Person hat Angst vor möglichen gesundheitlichen Folgen eines Piercings?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel

Für wen sind kalte Temperaturen im Zusammenhang mit dem Piercing unangenehm?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel

Welche Person wollte ursprünglich ein Piercing an einer besonders gut sichtbaren Stelle?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel

Wer trägt ein Piercing im Ohrbereich?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel

Welche Person beschäftigt sich mit alternativen medizinischen oder ganzheitlichen Heilansätzen?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel

Wer hatte vor dem Stechen mit stärkeren Schmerzen gerechnet als tatsächlich auftraten?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel

Bei welcher Person war das Verhalten nach dem Piercing im Nachhinein nicht richtig oder unüberlegt?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel

Wem bereitete das Reinigen der frischen Wunde Schmerzen?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel

Welche Person hatte nachts Probleme oder Beschwerden wegen des Piercings?


a) Laura

b) Sebastian

c) Natalie

d) Daniel