Thứ Tư, 12 tháng 11, 2025

Gute Laune durch bewegung._ B2 Telc Vorbereitung. / Lesen

 Gute Laune durch bewegung._ B2 Telc Vorbereitung. / Lesen  

https://deutsch-vorbereitung.com/uebung-13652.html

Text 1

 Wussten Sie, dass der längste dokumentierte Winterschlaf bei einer Fledermausart in Nordamerika ganzen 344 Tage dauerte? Forscher der Universität von Colorado stellten fest, dass die Tiere in extreme kalten Regionen beinahe ein ganzen Jahr ohne Nahrung überleben können - eine erstaunlicher Beweis für die Anpassungsfähigkeit der Natur. In der kalten Jahreszeit ziehen sich viele Tiere zurück und verfallen in den sogenannten Winterschlaf. Dabei wird der Energieverbrauch drastisch gesenkt: Herzschlag und Atmung verlangsamen sich deutlich, und auch die Körpertemperatur sinkt spürbar ab. Auf diese weiße gelingt es den Tieren, monatelang ohne Nahrung auszukommen. Besonders verbreitet ist diese Verhalten bei Kleinsäugern. So verbring etwa Igel, Fledermäuse oder Murmeltiere den Winter in geschützen Verstecken wie höhlen, Erdlöchern  oder Dachböden. Diese Strategie sichert nicht nur das Überleben in Regionen mit eisigen Temperaturen und knappen Futterquellen, sondern zeigt auch, wie genial die Natur Lösungen für extreme Bedingungen entwickelt hat. Manche Tiere, wie das Eichhörnchen, halten hingegen keinen echten Winterschlaf, sondern eine Winterruhe, bei der sie regelmässig aufwachen, um Vorräte zu fressen. 

 a/Gute Laune durch Bewerbung.

b/Durch Schlaf wird man klüger.

c/Energiesparen im Unterricht: Licht aus.

d/Professor plädiert für kürzere arbeitszeiten.

e/Gutes Licht fördert den Lernenfolg.

f/Macht frühes Aufstehen intelligenter? 

g/Energiespar verhalten bei Tieren.

h/Im Dunkeln wandern - Tipp für nächtliche Touren.

i/Gründe, warum Menschen keine Winterschlaf halten.

j/Was unsere Wintermüdigkeit verursacht.

 

 


Text 2

 

 In Dänemark wieder vor einigen Jahren ein großer angelegtes Schulprojekt durchgeführt, bei dem die Wirkung von Tageslicht auf Kinder untersucht wurder. Dabei zeigte sich, das Schülerinnen und Schüler im Räumen mit großen Fenstern und viele natürlichen Licht im Durchschnitt besserer Ergebnisse bei Test erzielten als Gleichaltrige  in schleckt beleuchteten Klassenzimmern. Auch eine aktuelle Untersuchung an der Universität Lichtenberg bestätigt diese Zusammenhang: Natürliches  Licht wirkt sich positiv auf die Konzentrationefähigkeit von Kindern aus. Klassenräume, die hell und lichtdurchflutet sind, tragen dazu bei, dass Lernende länger aufmerksam bleiben und Informationen besser verarbeiten können. Die Wissenschaftler stellen zudem fest, dass ausreichend Sonnenlicht nicht nur die Leistungsfähigkeit steigert, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden verbessert. In gut beleuchteten Räumen sind die Schülerinnen und Schüler ausgeglichener weniger müde und insgesamt motivierter. 

 

 


Text 3

 Schon die alten Römer wussten, das ausreichend Schlaf entscheidend für die Leistungsfähigkeit ist. In historischen Schriften findet man Hinweise darauf, dass Soldaten vor wichtigen Schlachten besonders viel Ruhezeit  bekamen, um konzentrierter und belastbare zu sein. Auch moderne Studien, etwa an der Universität von Kopenhagen, zeigen: Menschen, die regelmäßig zu gleichen Zeit im Bett gehen, haben eine geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Ein geregelter Schlafrhythmus ist von zentraler Bedeutung für unsere Gesundheit. Während wir schlafen, bildet  unsere Körper das Hormon Melatonin, das für die Steuerung des Schlaf- Wach- Rhythmus zuständig ist. Dieses Hormon sorgt dafür, dass wir entspannen können und unterstützt eine tiefe, erholsame Nachtruhe. Gerät der Schlafrhythmus jedoch aus dem Gleichgewicht etwa durch Schichtarbeit, zu spät ist Zubettgehen oder häufigste Nutzung elektronische Geräte am Abend-, kann das zu Problemen führen. Wissenschaftler weisen darauf hin, das Schlafstörungen nicht nur Müdigkeit am Tag verursachen, sondern langfristig auch das Immunsystem schwächen und das Risiko für Krankheiten erhöhen können. 

 

 

 


Text vier

 

 Schon im Mittelalter unternahmen Menschen nächtliche  Pilgerwege  zu Klöstern oder Wallfahrtsorten, um Ruhe und Einkehr zu finden. In Japan wiederum gib es bis heute die Tradition der "Yoru - no - sampo"- abendlicher Spaziergänge, die nicht nur spirituelle Bedeutung haben, sondern auch der Gesundheit dienen. Neuere Untersuchungen der Universität von Bergen zeigen zudem, dass schon  20 Minuten Bewerbung im Dunkeln den Stresshormonspiegel im Körper deutlich senken können. In den letzten Jahren hat sich das nächtliche Wandern zu einem regelrechten Trend entwickelt. Immer mehr Naturfreude machen sich nach Sonnenuntergang auf den Weg, um Wälder, Felder und Berge auf eine besondere Weise zu erleben. Gesundheitsexperten raten davon ab,  diese Form der Freizeitgestaltung zu verbieten, da sie schon zahlreiche Vorteile für Körper und Geist bietet. Wer nachts wandert, baut Stress ab, trainiert Konzentration und Sinne und erlebt die Natur intensiver als am Tag. Zudem wird nachweislich die Ausschüttung von Melatonin gefördert -jenem Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmuss steuert und Schlafproblemen vorbeugen kann. Fachleute betonen jedoch, dass dieses Form der Bewerbung vor allem dann förderlich ist, wenn sie unter sicheren Bedingungen erfolgt, etwa auf gut markierten Wegen oder in geführten Gruppen. 

 

 


Text 5

 Schon die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist seit Jahren darauf hin, wie stark Tageslicht unsere innere Uhr beeinflusst. Studien zeigen, das Beschäftigte, die in lichtdurchfluteten Büros arbeiten oder während der Mittagspause einen Spaziergang im Freien machen, produktiver sind und seltener krank werden. Besonders in skandinavischen Ländern, wo die Wintertage extrem kurz sind, werden deshalb Lichttherapien eingesetzt, um Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und sogar depressive Verstimmungen zu lindern. Professor Dr. Markus Heller von der Universität Breisgau untersuchte den Zusammenhang zwischen Arbeitszeiten, Sonnenlicht und der allgemeine Gesundheit von Berufstätigen. Seine Ergebnisse belegen, dass Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeiten stärker am natürlichen Tagesrhythmus orientieren, deutlich weniger unter Schlafproblemen und chronische Erschöpfung leiden. Auch ein täglicher Fuß- oder Radweg zur Arbeit -besonders, wenn er im Hellen stattfindet - wirkt sich positiv auf Körper und Psyche aus. Natürliches Licht reguliert den Hormonhaushalt, indem es die Ausrüstung von Melatonin und Serotonin beeinflusst, zwei Hormone, die maßgeblich für unser Wohlbefinden verantwortlich sind. 

 

 

 



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