2.7)
Datenschutz und IT-Sicherheit | Lesen B2 Beruf
Lesen Sie die Texte und die Aufgaben. Ist die Aussage dazu richtig oder falsch und welche Antwort (a, b oder c) passt am besten?
Zum Schutz der betrieblichen Daten gelten in unserem Unternehmen verbindliche Regeln für den Umgang mit Passwörtern, Geräten und vertraulichen Informationen.
Passwörter, die Sie im Unternehmen verwenden, dürfen niemals an andere Personen weitergegeben werden. Außerdem sind sie in regelmäßigen Abständen zu erneuern, und zwar spätestens nach sechs Monaten. Bitte nutzen Sie für berufliche Zugänge keine Kennwörter, die Sie bereits für private Accounts verwenden. Sichere Passwörter sollten möglichst mit einem geeigneten Passwort-Tool erstellt werden.
Externe Speichermedien wie USB-Sticks sowie unbekannte Geräte dürfen nicht ohne vorherige Prüfung verwendet werden. Vor dem Einsatz müssen sie in einer geschützten Testumgebung kontrolliert werden. Das Herunterladen von Programmen aus dem Internet sowie die eigenständige Installation von Software auf dem Dienstlaptop oder Arbeitsplatzrechner ist nicht erlaubt. Ebenso ist es untersagt, sensible Daten direkt auf dem lokalen Gerät zu speichern.
Achten Sie besonders auf Dienstreisen darauf, Ihr Notebook vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen. Denken Sie auch daran, dass auf dem Bildschirm vertrauliche Inhalte sichtbar sein können. Diese Informationen müssen deshalb vor fremden Blicken geschützt werden.
Vertrauliche Gespräche am Telefon dürfen nicht an öffentlichen Orten geführt werden. Diensthandys und dienstliche Laptops dürfen außerdem nicht privat genutzt werden.
Personenbezogene und vertrauliche Unterlagen sind nach Ende des Arbeitstags sicher wegzuschließen. Solche Daten dürfen nur so lange aufbewahrt oder gespeichert werden, wie es unbedingt notwendig ist. Über interne Vorgänge, betriebliche Angelegenheiten und vertrauliche Informationen ist Stillschweigen zu bewahren. Dokumente, Datenträger, Kopien oder Abschriften dürfen weder absichtlich weitergegeben noch unbeabsichtigt in die Hände unberechtigter Personen gelangen.
Vertrauliche Unterlagen in Papierform müssen mit den dafür vorgesehenen Aktenvernichtern entsorgt werden.
Wenn Ihnen ungewöhnliche Vorfälle auffallen oder Sie sicherheitsrelevante Beobachtungen machen, informieren Sie bitte sofort die Geschäftsleitung oder unseren Datenschutzbeauftragten Herrn Dr. Marin. Er ist unter der Durchwahl -27 erreichbar und unterstützt Sie auch bei allen Fragen zum Datenschutz in unserem Unternehmen.
Die Mitarbeitenden dürfen ihre Passwörter erst nach Ablauf von sechs Monaten ändern.
a) richtig
b) falsch
Vertrauliche Daten
a) müssen nach einer bestimmten Zeit gelöscht oder entfernt werden.
b) dürfen nicht auf dem Computer gespeichert werden.
c) sollen ausgedruckt und in Ordnern abgelegt werden.
2.8)
Arbeitsunfälle und Berufsgenossenschaft | Lesen B2 Beruf
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Mit Beginn Ihrer Tätigkeit in unserem Betrieb sind Sie automatisch durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Sie müssen dafür keinen gesonderten Antrag stellen.
Für diese Versicherung ist die Berufsgenossenschaft zuständig. Zu ihren zentralen Aufgaben gehört es, Arbeitsunfälle, Wegeunfälle, Berufskrankheiten und andere gesundheitliche Gefährdungen im beruflichen Umfeld zu vermeiden. Aus diesem Grund finden in regelmäßigen Abständen Kontrollen zur Arbeitssicherheit statt. An solchen Überprüfungen nehmen in unserem Unternehmen auch Mitarbeitende aus dem Bereich Qualitätsmanagement teil.
Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Unfall, übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten für die notwendige Behandlung sowie mögliche Entschädigungsleistungen. Voraussetzung ist allerdings, dass die vorgeschriebenen Schritte eingehalten werden.
Nach einem Unfall am Arbeitsplatz muss zuerst ein Ersthelfer oder eine Ersthelferin verständigt werden. Je nach Schwere des Vorfalls wird zusätzlich der Rettungsdienst alarmiert. Unabhängig davon, ob eine stationäre Behandlung erforderlich ist oder nicht, ist in jedem Fall eine Untersuchung durch einen Durchgangsarzt notwendig.
Darüber hinaus sind wir als Arbeitgeber verpflichtet, den Vorfall der zuständigen Berufsgenossenschaft zu melden. Erst danach wird das Verfahren eingeleitet, durch das die Berufsgenossenschaft die Behandlung und die damit verbundenen Kosten übernimmt. Damit Beschäftigte bei längerer Arbeitsunfähigkeit keine finanziellen Nachteile haben, erfolgt die Lohnfortzahlung durch die Berufsgenossenschaft ab der siebten Woche.
Um das Risiko von Unfällen möglichst gering zu halten, organisieren wir regelmäßig Schulungen zur Arbeitssicherheit. Dort geht es unter anderem um das richtige Tragen der Schutzkleidung sowie um die sichere und korrekte Bedienung der Maschinen.
Alle Mitarbeitenden müssen selbst eine Arbeitsunfallversicherung abschließen.
a) richtig
b) falsch
Nach einem Arbeitsunfall
a) muss man sich von einem Durchgangsarzt untersuchen lassen.
b) schickt die Berufsgenossenschaft sofort einen Arzt oder einen Rettungswagen.
c) zahlt die Berufsgenossenschaft das Gehalt unmittelbar weiter.
2.9)
Einführung für neue Beschäftigte | Lesen B2 Beruf
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In unserem Unternehmen wird für neue Beschäftigte mehrmals pro Jahr ein Einführungstag organisiert. An diesem Tag erhalten sie wichtige Informationen über verschiedene Tätigkeitsbereiche sowie über betriebliche und rechtliche Abläufe. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung verbindlich ist.
Außerdem bietet der Einführungstag die Gelegenheit, Mitarbeitende aus anderen Bereichen kennenzulernen. Die Leiterinnen und Leiter der einzelnen Abteilungen stellen dabei kurz die Aufgaben ihrer Teams vor.
Da unser Betrieb in einem besonders sensiblen Umfeld tätig ist, verfügt das Gebäude über ein umfangreiches Sicherheitssystem. Auch hierzu bekommen die neuen Beschäftigten während des Einführungstags eine ausführliche Einführung.
Genauere Informationen, zum Beispiel zum Treffpunkt und zum Ablauf des Tages, können Sie dieser Unterlage entnehmen. Eine separate Anmeldung ist nicht notwendig.
Bei Fragen zum Einführungstag hilft Ihnen die Personalabteilung gerne weiter.
Neue Teammitglieder sollen sich vor der Veranstaltung bei der Personalabteilung anmelden.
a) richtig
b) falsch
Die neuen Mitarbeiter
a) erhalten vom Abteilungsleiter eine Führung durch den Betrieb.
b) können an einem Einführungstag im Unternehmen teilnehmen.
c) werden mit den Funktionen des Sicherheitssystems vertraut gemacht.
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