Thứ Hai, 13 tháng 4, 2026

4.6.

Ehrenamt zwischen Engagement, Anerkennung und gesellschaftlicher Verantwortung

Sie lesen in einer Zeitschrift verschiedene Meinungsäußerungen zu einem Thema. Welche Äußerung passt zu welcher Überschrift? Eine Äußerung passt nicht.

A

Freiwilliges Engagement für die Gesellschaft wird als Ehrenamt bezeichnet. Aktuellen Erhebungen zufolge ist in der Schweiz etwa jede dritte Person in irgendeiner Form ehrenamtlich tätig, zum Beispiel im sozialen Bereich, im Umwelt- oder Tierschutz. Auch wenn diese Arbeit unbezahlt ist, erhalten viele Engagierte zumindest eine Aufwandsentschädigung, etwa für Fahrtkosten.

Arjun, Lausanne


B

Ehrenamtliche Tätigkeiten sollten klarer benannt werden, nämlich als freiwillige soziale Arbeit ohne Bezahlung. Der Begriff „Ehrenamt“ wirkt oft zu feierlich und verschleiert, worum es tatsächlich geht. Wichtig ist zu verstehen, dass es dabei um Hilfe für die Gemeinschaft geht, nicht um Geld, sondern um persönliches Engagement.

Katharina, Villach


C

Warum sollte man gesellschaftlich wichtige Arbeit nicht grundsätzlich entlohnen? Schließlich zahlen wir alle Steuern, die genau für solche Aufgaben gedacht sind. Gerade im Pflegebereich gibt es einen Qualitätsstandard, den unbezahlte Kräfte dauerhaft nicht ersetzen können.

Monika, Ravensburg


D

Man darf nicht vergessen, dass ehrenamtliche Arbeit auch ohne finanzielle Vergütung viel zurückgibt. Wer einmal mit Menschen gearbeitet hat, die Unterstützung benötigen, weiß, wie groß die Dankbarkeit oft ist. Diese Form der Anerkennung lässt sich nicht in Geld aufwiegen.

Paolo, Locarno


E

Für viele klingt es überraschend, aber besonders Jugendliche zeigen großes Interesse an sozialem Engagement. Im Unterricht sollten Schülerinnen und Schüler gezielt für ehrenamtliche Projekte begeistert werden. Denkbar wäre, freiwillige soziale Arbeit teilweise als schulische Leistung anzuerkennen.

Leon, Gießen


F

Ehrenamtliche Tätigkeiten können jungen Menschen beim Übergang ins Erwachsenenleben helfen. Viele Schulabgänger absolvieren nach dem Abschluss ein freiwilliges soziales Jahr. Dort sammeln sie nicht nur praktische Erfahrungen, sondern lernen auch verschiedene Berufsfelder kennen, bevor sie wichtige Entscheidungen treffen.

Stefan, Passau


G

Niemand hat etwas dagegen, wenn Menschen sich sozial engagieren. Problematisch wird es jedoch, wenn durch ehrenamtliche Arbeit reguläre Arbeitsplätze verloren gehen. Gerade in sozialen Bereichen darf unbezahltes Engagement nicht dazu führen, dass bezahlte Stellen ersetzt werden.

Nadine, Zwickau

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Aufgabe 1: Ehrenamtliche Tätigkeiten sollten anders bezeichnet werden

Richtige Antwort: ✅ b


Äußerung B kritisiert ausdrücklich den Begriff „Ehrenamt“. Er wird als zu feierlich und verschleiernd beschrieben. Stattdessen wird vorgeschlagen, diese Tätigkeiten klar als freiwillige soziale Arbeit ohne Bezahlung zu benennen.


a ❌ – Beschreibung und statistische Einordnung

b ✅ – Kritik an der Bezeichnung „Ehrenamt“

c ❌ – Forderung nach Bezahlung

d ❌ – immaterielle Anerkennung

e ❌ – schulische Förderung

f ❌ – Berufsorientierung

g ❌ – Arbeitsmarktfolgen

1. Ehrenamtliche Tätigkeiten sollten anders bezeichnet werden

a b c d e f g


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Aufgabe 2: Ehrenamtliches Engagement bringt gesellschaftliche Wertschätzung

Richtige Antwort: ✅ d


In Äußerung D wird betont, dass ehrenamtliche Arbeit auch ohne finanzielle Vergütung viel zurückgibt. Besonders hervorgehoben wird die Dankbarkeit der unterstützten Menschen als Form gesellschaftlicher Anerkennung.


a ❌ – organisatorische Rahmenbedingungen

b ❌ – Begriffsdiskussion

c ❌ – Forderung nach Entlohnung

d ✅ – Anerkennung durch Dankbarkeit

e ❌ – schulischer Kontext

f ❌ – Übergang ins Berufsleben

g ❌ – arbeitsmarktliche Risiken

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Aufgabe 3: Unterstützung bei der beruflichen Orientierung

Richtige Antwort: ✅ f


Äußerung F beschreibt, dass ehrenamtliche Tätigkeiten – insbesondere ein freiwilliges soziales Jahr – jungen Menschen helfen, praktische Erfahrungen zu sammeln und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen, bevor sie wichtige Entscheidungen treffen.


a ❌ – allgemeine Definition

b ❌ – sprachliche Einordnung

c ❌ – Finanzierung gesellschaftlicher Arbeit

d ❌ – immaterielle Anerkennung

e ❌ – schulische Anerkennung

f ✅ – Berufsorientierung und Praxiserfahrung

g ❌ – Arbeitsmarktrisiken

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Aufgabe 4: Mögliche Nachteile für den regulären Arbeitsmarkt

Richtige Antwort: ✅ g


Äußerung G warnt davor, dass ehrenamtliche Tätigkeiten reguläre Arbeitsplätze verdrängen könnten. Besonders im sozialen Bereich dürfe unbezahltes Engagement nicht dazu führen, dass bezahlte Stellen ersetzt werden.


a ❌ – statistische Beschreibung

b ❌ – Begriffsdiskussion

c ❌ – Forderung nach Entlohnung

d ❌ – persönliche Anerkennung

e ❌ – Bildungskonzept

f ❌ – individuelle Entwicklung

g ✅ – Risiken für den Arbeitsmarkt

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Aufgabe 5: Eine angemessene Form der Gegenleistung ist notwendig

Richtige Antwort: ✅ c


In Äußerung C wird die grundsätzliche Frage gestellt, warum gesellschaftlich wichtige Arbeit nicht bezahlt werden sollte. Besonders im Pflegebereich wird argumentiert, dass unbezahlte Kräfte professionelle Standards nicht dauerhaft ersetzen können.


a ❌ – Aufwandsentschädigungen

b ❌ – Begriffsdebatte

c ✅ – Forderung nach finanzieller Entlohnung

d ❌ – ideelle Anerkennung

e ❌ – schulische Motivation

f ❌ – Orientierungshilfe

g ❌ – Arbeitsmarktargumente

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Aufgabe 6: Bildung darf nicht nur aus Theorie bestehen

Richtige Antwort: ✅ e


Äußerung E plädiert dafür, ehrenamtliches Engagement stärker in den Unterricht einzubinden. Freiwillige soziale Arbeit soll nicht nur theoretisch behandelt, sondern praktisch erlebt und teilweise als schulische Leistung anerkannt werden.


a ❌ – allgemeine Beschreibung

b ❌ – Begriffsdefinition

c ❌ – Entlohnungsfrage

d ❌ – Anerkennung durch Dankbarkeit

e ✅ – Verbindung von Bildung und Praxis

f ❌ – Berufsorientierung nach der Schule

g ❌ – Arbeitsmarktaspekte

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